Nico Hülkenberg: Also bitte, Sepang ist doch kein Klassiker!
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Nico Hülkenberg dämpft die Euphorie rund um die Rückkehr des Sepang International Circuits in den Rennkalender. Während viele Fans und Experten den Kurs in Malaysia als echten Klassiker feiern, zeigt sich der Deutsche am Rande des Aserbaidschan-Grand-Prix zurückhaltend. LAT Images Nico Hülkenberg sieht Sepang mit gemischten Gefühlen entgegen
“Es ist okay”, meint der Haas-Pilot trocken zur Strecke. Er erinnert daran, dass Sepang 1999 als einer der ersten modernen Kurse überhaupt eröffnet wurde, und ordnet den Nostalgiefaktor entsprechend ein. Schon zu Beginn seiner Formel-1-Karriere habe ihn der Kurs nicht in Stürme der Begeisterung versetzt. “Es war nie ein: ‘Wow, ich bin so begeistert von dieser Strecke'”, erklärt er. Es gebe zwar ein paar spezielle Passagen wie die langen Kurven mit späten Scheitelpunkten, aber emotional gehöre der Kurs für ihn schlichtweg nicht zu den Favoriten.
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“Die Strecke selbst ist nicht die aufregendste”, stellt er klar. Natürlich wolle er dort dennoch das Maximum herausholen: “Das ist das Ziel.” Alonso freut sich auf Malaysia Während Hülkenberg der Reise nach Malaysia gelassen entgegensieht, blickt Fernando Alonso dem Comeback des Kurses mit großer Vorfreude entgegen. Der Spanier zeigt sich begeistert von der Aussicht, noch einmal auf dem Sepang International Circuit anzutreten. “Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal ein Rennen in Malaysia fahren werde”, gesteht Alonso. Die Rückkehr ins Kalenderjahr sei für ihn etwas ganz Besonderes: “Das ist ein goldenes Ticket, das ich gerne mitnehme.” Das letzte Formel-1-Rennen von Traditionsstrecken
Sepang sei eine unglaubliche Strecke und stelle wegen der enormen Hitze sowie der hohen Luftfeuchtigkeit – vergleichbar mit Singapur, nur bei Tageslicht – einen extremen Test für die Fahrer dar. Unter den verbleibenden Kursen im Kalender ist die Piste für ihn ein klares Highlight. “Von den verbleibenden Rennen ist Sepang wahrscheinlich die schönste Strecke”, schwärmt er. Hülkenberg befürwortet Sprints Ganz anders fällt Nico Hülkenbergs Beurteilung aus, wenn das Thema auf das Sprintformat in Monaco kommt. Er zeigt sich als klarer Befürworter der bei Hardcore-Fans nicht unumstrittenen Sprints und betont, dass er dieses Format grundsätzlich schätzt. “Ich denke, sie sind ziemlich knackig und würzig”, urteilt er. Weniger Trainingszeit bedeute, dass man sofort ohne große Vorbereitung abliefern müsse. Selbst auf dem enggesteckten Straßenkurs im Fürstentum sieht er darin einen Reiz. “Ich denke, auch in Monaco ist das ziemlich cool”, zeigt er sich begeistert, räumt aber ein: “Es wird offensichtlich hart und eine Herausforderung für die Fahrer.”
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Ein Sicherheitsrisiko durch das verkürzte Freie Training befürchtet der Deutsche keineswegs. “Überhaupt nicht”, winkt er ab. Jeder Pilot kenne den Kurs in Monaco und trage die Verantwortung für das eigene Handeln, um sich Schritt für Schritt an das Limit heranzutasten. “Null Sicherheitsbedenken”, stellt er klar. Audi-Update erst in Baku: “Immer so geplant” Neben den Strecken und Formaten steht für sein Team auch die Weiterentwicklung des Audi R26 im Fokus. Zu den erwarteten Fortschritten durch die neuen Teile äußert sich Hülkenberg verhalten optimistisch. “Wir hoffen natürlich, dass es uns etwas Performance und einen Vorteil verschafft”, sagt er. Mindestens genauso wichtig sei jedoch der Abgleich der Daten zwischen der Rennstrecke und den Tools in der Fabrik wie dem Windkanal.
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“Es geht auch um die Korrelation mit der Fabrik”, erklärt er. Wie viel Zeitgewinn das Paket letztlich bringt, bleibe abzuwarten: “Wie viel wirklich, werden wir erst herausfinden, wenn wir im Wettbewerb stehen.” Dass die neuen Komponenten erst jetzt eingesetzt werden, sei von langer Hand so vorgesehen gewesen und keine Hektik im Entwicklungsrennen gegen die Konkurrenz: “Es war schon immer unser Plan, sie hier zu bringen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Das sei weder eine Reaktion auf die Entwicklungsschritte von Racing Bulls oder Alpine noch auf sonstige jüngste Ereignisse. Von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Logistik stecke schließlich ein hochkomplexer Prozess hinter jedem Update, ordnet er die Abläufe ein.
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