Adrian Newey erklärt: Warum Aston Martin zunächst in Schwarz fuhr
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Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey hat am Rande der Designpräsentation seines Formel-1-Rennstalls (zur Bildergalerie!) erklärt, weshalb der neue AMR26 beim Shakedown in Barcelona komplett in Schwarz auf die Strecke gegangen ist – und nicht im Aston-Martin-typischen “British Racing Green”, also mehrheitlich in Dunkelgrün. Aston Martin Der schwarze Aston Martin AMR26 in der Boxengasse in Barcelona
Newey sagte: “Das Auto war ehrlich gesagt auch deshalb komplett schwarz, weil wir keine Zeit mehr hatten, es noch zu folieren. Und das sah fantastisch aus.” Aston Martin war mit Verspätung zum fünftägigen Formel-1-Shakedown dazugestoßen: Das Team um Fernando Alonso und Lance Stroll verpasste die drei ersten Tage und fuhr mit dem AMR26 – dann unter Zeitdruck – erst am vierten Tag das erste Mal und für wenige Runden. Einzig am fünften und letzten Tag des Shakedowns kam Aston Martin wirklich ausgiebig zum Fahren.
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Das bedeutet vor den anstehenden Formel-1-Testfahrten in Bahrain einen gewaltigen Erfahrungsrückstand im Vergleich zur Konkurrenz: Aston Martin bringt es bislang nur auf rund 304 Kilometer, also exakt eine Grand-Prix-Distanz. Vor Bahrain-Test: Ferrari wirkt stark! Video wird geladen… Der geheime Formel-1-Shakedown in Barcelona liegt hinter uns und wir ordnen ein, was diese ungewöhnliche Testwoche wirklich wert war.
Zum Vergleich: Formel-1-Neueinsteiger Cadillac steht als zweitschwächstes Team schon bei 771 Kilometern, der zweite Newcomer Audi hat bereits 1.141 Kilometer zurückgelegt. Der Spitzenreiter beim Shakedown war Mercedes mit 2.347 Kilometern. (Hier alle Ergebnisse zum Formel-1-Shakedown einsehen!) Der lange Aston-Martin-Weg nach Barcelona Doch Newey ist nicht unzufrieden mit dem bisherigen Auftreten von Aston Martin und betont den “langen, emotionalen Weg voller Leidenschaft und enorm harter Arbeit, um überhaupt bis nach Barcelona zu kommen”. Erst kürzlich hatte der Teamchef und Technische Leiter des Rennstalls erklärt, wie spät Aston Martin wirklich mit der Entwicklung des neuen Formel-1-Autos begonnen hat – und aus welchen Gründen: Newey selbst hatte erst im März 2025 bei Aston Martin angefangen, der hauseigene Windkanal lief erst ab April. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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“Die Realität ist: Das hat uns um etwa vier Monate zurückgeworfen und zu einem sehr, sehr stark verdichteten Forschungs- und Entwicklungszyklus geführt”, sagte Newey.
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