Albon wird Williams-Rekordhalter: Mansell-Hommage in Barcelona
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Alexander Albon wird beim Grand Prix der Formel 1 in Barcelona an diesem Wochenende einen besonderen Meilenstein in seiner Karriere erreichen und diesen mit einer Hommage an eine Williams-Legende feiern. Williams Racing Alexander Albon fährt in Barcelona mit einem Helmdesign a la Nigel Mansell
Der 30-Jährige wird am kommenden Wochenende zum Fahrer mit den meisten Grand-Prix-Starts in der Geschichte des Traditionsrennstalls und zieht damit an Nigel Mansell vorbei. Beide Fahrer stehen aktuell bei jeweils 95 Grand-Prix-Starts für Williams. Nachdem Albon in Monaco bereits gleichgezogen hat, wird er in Barcelona nun zum alleinigen Rekordhalter des Teams. Aus diesem Anlass wird Albon mit einem speziellen Helmdesign antreten, das an die Farbgestaltung von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992 erinnert, als Mansell mit Williams den Weltmeistertitel gewann.
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“Es ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass ich für dieses historische Team öfter gefahren bin als einer der wahren Größten dieses Sports”, sagt Albon selbst. Alle Formel-1-Autos von Williams seit 1974
In Bezug auf Mansell betont er: “Nigel Mansell war für mich eine Inspiration, als ich aufwuchs. Es ist ein echter Kämpfer und eine Legende sowohl für Williams als auch für die gesamte Formel 1. Dieser Erfolg ist weit mehr als nur eine Zahl.” Über sein Team sagt der Williams-Pilot: “Jeder Grand-Prix-Start in den letzten fünf Saisons steht für die harte Arbeit des gesamten Teams in Grove. Durch alle Höhen und Tiefen hat jedes Rennen zur Reise beigetragen, die Williams hinter sich hat.” “Es ist ein echtes Privileg und erfüllt mich mit viel Stolz, meinen Namen neben legendären Williams-Fahrern wie Nigel Mansell, Damon Hill und Ralf Schumacher zu sehen.” Williams war für Albon die Rettung Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass Albon diesen Rekord bereits nach etwas mehr als vier Saisons bei Williams erreicht, während Nigel Mansell insgesamt sieben, teils unterbrochene, Jahre für das Team fuhr. Der umfangreichere Formel-1-Kalender trägt dazu bei, dass solche Bestmarken deutlich schneller erreicht werden. Für Albon bedeutete der Wechsel zu Williams im Jahr 2022 eine entscheidende Wende in seiner Karriere. Nach einer schwierigen Saison 2020 bei Red Bull verlor er dort sein Stammcockpit und war im folgenden Jahr nicht Teil des Formel-1-Startfelds.
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Seit seinem Einstieg bei Williams hat sich der Thai-Brite als zuverlässige Konstante etabliert und das Team aus dem hinteren Feld in Richtung solides Mittelfeld geführt, auch wenn er bislang keine weiteren Podestplätze zu seinen zwei Top-3-Ergebnissen aus seiner Zeit bei Red Bull hinzufügen konnte. Viermal wurde er Fünfter. Nigel Mansell bleibt der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte von Williams. Seine 28 Siege für das Team werden nur von drei weiteren Erfolgen bei Ferrari ergänzt, womit er sieben Siege vor dem Williams-Weltmeister von 1996, Damon Hill, liegt. Mansell äußert sich ebenfalls zu Albons bevorstehendem Rekord: “Ich freue mich sehr, dass Alex diesen Meilenstein erreicht. Es ist ein wirklich besonderer Erfolg, den er sich absolut verdient hat.” Und er ergänzt: “Sein Einsatz für Williams in den letzten fünf Saisons sagt alles über ihn als Fahrer und als Mensch aus.”
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“Es ist nicht nur Alex, das gesamte Team bewegt sich in die richtige Richtung, und das ist großartig. Ich habe keinen Zweifel, dass er noch viele weitere Einsätze in Williams-Farben haben wird. Was meinen Siegesrekord betrifft: Ich würde nichts ausschließen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Trotz dieser positiven Entwicklungen steht Williams sportlich weiterhin vor Herausforderungen. Die Saison 2026 verlief bislang schwierig: Mit nur elf Punkten aus sechs Rennen liegt das Team aktuell auf dem achten Platz in der Konstrukteurswertung.
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