Audi nicht in SQ3: “Eigentlich waren wir schnell genug, aber …”

Audi nicht in SQ3: “Eigentlich waren wir schnell genug, aber …”

 

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Für das Audi F1 Team endete das Sprint-Qualifying auf dem Marina Bay Street Circuit mit den Plätzen 12 für Nico Hülkenberg und 14 für Gabriel Bortoleto knapp hinter den Top 10. Punkte im Sprint werden damit zu einer Herkules-Aufgabe. Während der Stadtkurs gerne einmal das Feld durcheinanderwürfelt, befindet sich Audi damit eher in einer Seitwärtsbewegung.  Sutton Images Nico Hülkenberg war in SQ1 bockstark, konnte daran aber in SQ2 nicht anknüpfen

Hülkenberg zeigt sich nach der Session dennoch weitgehend versöhnt mit seiner Leistung. “Das war ein ordentliches Sprint-Qualifying.” Nach einem starken ersten Abschnitt in SQ1 mit der fünftbesten Zeit habe sich das Kräfteverhältnis in SQ2 wieder normal sortiert. “Das spiegelt schlichtweg wider, wo wir aktuell stehen”, analysiert er. Mit Blick auf die verkürzte Vorbereitung durch ein Getriebeproblem im Freien Training sei er zufrieden. Für die verbleibenden Einheiten rechnet er vor allem mit einer körperlichen Belastung: “Heiß, schwül, schweißtreibend. Das ist die Aussicht für das Wochenende”, meint der Emmericher schmunzelnd.
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Rookie Bortoleto schrammte im zweiten Abschnitt ebenfalls nur hauchdünn an einer besseren Platzierung vorbei. “In SQ2 ging es extrem eng zu. Ich glaube, von mir bis zu Platz elf lag im Grunde alles innerhalb einer halben Zehntelsekunde”, erklärt der Brasilianer. Ein Fahrfehler verhinderte ein besseres Abschneiden: “Ich habe im letzten Sektor ein wenig Zeit liegen gelassen, als ich in der vorletzten Kurve einen heftigen Quersteher hatte.” Das Auto sei über den Tag hinweg schwer abzustimmen gewesen, doch man habe sich nach Startschwierigkeiten im Qualifying wieder heranbekämpft. “Wir sind an diesem Wochenende noch weit davon entfernt, alles optimiert zu haben”, betont er. Auch bei der Teamführung überwiegt das Gefühl, dass eine Platzierung unter den besten Zehn in Reichweite lag. “Wir hatten am Ende das Potenzial für die Top 10 und waren nur eine winzige Nuance davon entfernt”, berichtet Rennleiter Allan McNish. Die zweite Runde in SQ2 sei für beide Piloten nicht absolut optimal verlaufen. Für das Hauptqualifying am Samstag peile man daher den nächsten Schritt an, während im Sprint jede sich bietende Chance genutzt werden solle, stellt er klar. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Singapur
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Und für den Grand Prix winkt immerhin die Perspektive auf Punkte.

 
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