Ausgerechnet beim Heimspiel in Monza: Motorenstrafe für Antonelli!

Ausgerechnet beim Heimspiel in Monza: Motorenstrafe für Antonelli!

 

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WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli wird mit einer großen Hypothek in das Formel-1-Rennen von Monza gehen. Denn ausgerechnet beim Heimspiel des Italieners wird Mercedes eine Motorenstrafe für den Youngster ziehen, wodurch er in der Startaufstellung nach hinten versetzt werden wird.  LAT Images Kimi Antonelli wird beim Heimspiel in Monza eine Motorenstrafe bekommen

Die Silberpfeile hatten bereits vor der Sommerpause Überlegungen angestellt, wo man eine wahrscheinlich fällige Motorenstrafe in der zweiten Saisonhälfte am besten ziehen würde, nun hat man sich für Monza entschieden, wie Antonelli im Rahmen des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort bestätigt. “Die Strafe für den neuen Motor wird in Monza verhängt. Wir haben uns darauf geeinigt, da dies eine der Strecken ist, auf denen das Überholen einfacher ist”, sagt Antonelli.
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“Ich weiß, dass es mein Heimrennen ist, aber letztendlich denke ich mehr an die Meisterschaft. Ich muss abwägen, wo ich die besten Chancen habe, Positionen gutzumachen und ein gutes Ergebnis zu erzielen. Monza steht auf dieser Liste definitiv ganz oben.” Monza ist bei vielen Rennställen eine beliebte Variante für das Ziehen von Motorenstrafen, weil man dort deutlich besser überholen kann als beispielweise an diesem Wochenende in Zandvoort, wo ein Start von hinten fast unweigerlich zu einem schlechten Ergebnis führen würde. Bei Mercedes sieht man die Notwendigkeit für einen Motorwechsel, da Antonelli nach aktuellem Stand nicht mit dem erlaubten Kontingent durch die Saison kommen würde. Der Italiener ist bei Motor, Batterie, Steuereinheit und Auspuffset schon jeweils an der Grenze der erlaubten Teile angekommen und würde beim nächsten Wechsel eine Strafe bekommen. Ähnlich sieht es bei Teamkollege George Russell aus, der zwar noch etwas mehr Puffer hat, sich bei Batterie und Steuereinheit aber auch er nichts mehr erlauben darf (zur Übersicht der Motorenteile 2026). “Wenn man sich anschaut, wie viele wir in der ersten Saisonhälfte verbraucht haben, ist es fast unvermeidlich, dass irgendwann Strafen fällig werden”, hatte der stellvertretende Teamchef Bradley Lord vor der Sommerpause gesagt. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Mercedes hatte in dieser Saison schon mehrfach mit technischen Problemen zu kämpfen und brachte nur bei zwei der vergangenen sieben Rennen beide Autos in die Punkte. Allen voran die Motorenprobleme bei Russell in Kanada und Antonelli in Barcelona waren für das Team bitter, da sie in aussichtsreichen Positionen wichtige Punkte kosteten.

 
Formel1.de 

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