Baku-Crash: Lawson versteht Nicht-Strafe für Lindblad immer noch nicht
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Während Franco Colapinto für seine Kollision mit Teamkollege Pierre Gasly in Kurve 1 beim Safety-Car-Neustart in Baku mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt wurde, die in eine Gridstrafe für Sepang umgewandelt wurde, blieb eine ähnliche Szene im gleichen Moment nur wenige Meter dahinter unbestraft. LAT Images Im Kuddelmuddel in Baku erwischte es auch die beiden Racing Bulls
Auch bei den Racing Bulls hatte es teamintern gekracht: Liam Lawson war von Arvid Lindblad umgedreht und ans Ende des Feldes geworfen worden. Natürlich kann sich das Team glücklich schätzen, dass Lindblad seinen siebten Platz und damit sechs Punkte nicht nachträglich verlor, trotzdem wundert sich Lawson, dass sein Teamkollege ungestraft davonkam. “Ich habe absolut keine Ahnung, warum das keine Strafe war”, sagt er in Malaysia auf den Vorfall angesprochen. “Deshalb dachte ich im ersten Moment: ‘Oh, vielleicht war es gar nicht so schlimm, da es keine Strafe gab.’ Und als ich mir den Zwischenfall danach noch einmal angeschaut habe, war ich ziemlich verwirrt.”
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Der Neuseeländer sagt, dass man die Situation bei den Kommissaren sicherlich noch einmal zur Sprache gebracht hätte, wenn ein anderes Team involviert gewesen wäre, doch dem eigenen Team legt man natürlich keine Steine in den Weg. Gegen Alpine-Crash untergegangen? Womöglich hat es für die Kommissare eine Rolle gespielt, dass die Kollision unter Teamkollegen stattfand. Das war aber auch bei Colapinto und Gasly der Fall, wobei dort natürlich auch Lando Norris in Mitleidenschaft gezogen wurde und ausschied. Lawson hat aber das Gefühl, dass der Unfall von Alpine in der Situation das Rampenlicht auf sich gezogen hat und dass deswegen die Racing-Bulls-Rangelei ein wenig unterging. “Vielleicht haben sie nicht gesehen, was im Hintergrund passiert ist, ich weiß es nicht”, sagt er. Baku: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Denn natürlich war das alles auf einem Haufen und ich habe mich dahinter einfach nur gedreht. Es war natürlich bei Weitem nicht so extrem wie das da. Aber für sich genommen als eigener Zwischenfall – ich weiß nicht…” Natürlich spielt auch eine Rolle, dass die Kommissare wie am Start ein Auge mehr zudrücken, “aber ich denke auch, dass wir bei so einem Re-Start alle wissen, dass beim Anfahren auf Kurve 1 viel dirty Air da ist, man hat kalte Bremsen, kalte Reifen”, so Lawson. “Ich für meinen Teil weiß zumindest, dass man da eine gewisse Marge einplanen muss.” Lawson: Kein teaminternes Gespräch Bei ihm sei erschwerend hinzugekommen, dass es bei ihm ein Problem mit dem Energie-Deployment gab: “Als alle beim Re-Start Gas gaben, hatte ich kein K (Energie aus der MGU-K; Anm. d. Red.). Und deshalb war Ocon überhaupt erst neben mir. Er musste vor der Startlinie tatsächlich abbremsen, weil er mich sonst schon vor der Startlinie überholt hätte, so langsam war ich. Deshalb sind wir letztlich nebeneinander in Kurve 1 gefahren.”
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“Aber was den Zwischenfall selbst angeht: Zumindest von meiner Seite weiß ich, dass ich einen Sicherheitsabstand lassen muss, und ich denke, das müssen wir alle berücksichtigen”, so Lawson. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Lindblad hatte sich nach dem Rennen noch in der Interviewzone bei Lawson für seinen Fehler entschuldigt, danach konnten die beiden vor Ort jedoch nicht noch einmal darüber diskutieren: “Ich musste nach dem Rennen sehr schnell weg, um einen Flug zu erwischen”, sagt er. “Aber seitdem haben wir ein bisschen gesprochen”, so Lawson. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Auch teamintern sei der Vorfall laut dem Neuseeländer sicherlich noch einmal zur Ansprache gekommen – allerdings nicht mit ihm. “Das hatte ja nicht etwas mit mir zu tun”, winkt er ab. “Das war wieder etwas, das außerhalb meiner Kontrolle lag. Ich denke also nicht, dass diese Gespräche mit mir geführt werden müssen.”
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