Die Jaguar-Story: Wie Ford mit großen Ambitionen in der Formel 1 scheiterte
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Ein traditionsreicher Sportwagenhersteller, ein finanzstarker Autokonzern und große Ambitionen: Als Jaguar zur Saison 2000 in die Formel 1 einsteigt, scheint der Weg zum Erfolg vorgezeichnet. Doch das Prestigeprojekt von Ford entwickelt sich ganz anders als geplant. (Zur Fotostrecke!) Getty Images Präsentation des Jaguar R1 vor der Formel-1-Saison 2000 in London
Dabei sind die Voraussetzungen durchaus vielversprechend: Ford übernimmt mit Stewart Grand Prix einen Rennstall, der sich innerhalb weniger Jahre im Formel-1-Feld etabliert hat und 1999 sogar einen Grand Prix gewinnt. Mit der Umbenennung in Jaguar soll daraus ein echtes Spitzenteam werden. Auch bei den Fahrern setzt Jaguar auf große Namen: Eddie Irvine kommt von Ferrari, wo er 1999 nur knapp den Weltmeistertitel verpasst hat. Gemeinsam mit Johnny Herbert soll er die britische Traditionsmarke nach vorne bringen. Große Namen, aber keine großen Erfolge Doch schnell zeigt sich, dass sich sportlicher Erfolg nicht einfach kaufen lässt: Jaguar kämpft mit technischen Problemen, mangelnder Konstanz und enttäuschenden Ergebnissen. Die erhoffte Entwicklung zum Spitzenteam bleibt aus. Die Jaguar-Story: Große Ansprüche, kleine Erfolge
Ford reagiert mit Veränderungen: Neue Führungskräfte sollen den Rennstall auf Kurs bringen, darunter prominente Persönlichkeiten mit reichlich Motorsport-Erfahrung. Doch auch sie können die grundlegenden Schwierigkeiten nicht dauerhaft lösen.
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Dabei mangelt es Jaguar keineswegs an Ehrgeiz. Hinter den Kulissen versucht das Team, hochkarätige Spezialisten zu verpflichten und seine technischen Strukturen zu verbessern. Einzelne Achtungserfolge auf der Rennstrecke nähren immer wieder die Hoffnung auf den Durchbruch. Ein Ende, das zum Neuanfang wird Doch der erhoffte Aufschwung bleibt aus: Statt regelmäßig um Siege zu kämpfen, steckt Jaguar weiterhin im Mittelfeld fest. Die hohen Erwartungen des Ford-Konzerns stehen zunehmend im Widerspruch zu den tatsächlichen Ergebnissen. Nach fünf Jahren zieht Ford schließlich die Konsequenzen und beendet das Formel-1-Projekt. Für Jaguar ist damit Ende 2004 Schluss (alle Statistiken zu Jaguar in der Formel-1-Datenbank einsehen!) – doch für den Rennstall beginnt unter einem neuen Eigentümer ein weiteres Kapitel. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Wie aus dem vielversprechenden Stewart-Team zunächst Jaguar wird, warum das ambitionierte Projekt scheitert und welche überraschende Entwicklung danach folgt, zeigt die Fotostrecke zur Jaguar-Story.
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