“Es ist ein Witz”: Isack Hadjar schimpft über Autoprobleme in Sepang
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Glaubt man Isack Hadjar, dann war sein RB22 beim Grand Prix von Bahrain in Sepang nicht viel mehr als ein schlechter Scherz auf vier Rädern. “Es kann doch nicht sein”, so seine Einschätzung, “dass ich jetzt eine Sekunde langsamer bin.” LAT Images Isack Hadjar hatte in Sepang mit seinem RB22 zu kämpfen
Damit bezieht sich der Red-Bull-Pilot auf seine Pace im Vergleich zu Max Verstappen. Schließlich war Hadjar im Schnitt acht Zehntelsekunden pro Runde langsamer als der viermalige Weltmeister. Und während Verstappen sich souverän den ersten Saisonsieg sichern konnte, kam Hadjar als Fünfter ins Ziel. Am Vortag konnte der 22-Jährige im Qualifying noch mit der drittbesten Zeit überzeugen. Zwar musste der Red-Bull-Pilot aufgrund einer Startplatzstrafe von Position acht in den Grand Prix gehen, doch mit seiner horrenden Rennpace hatte Hadjar nicht gerechnet. Woher genau diese große Diskrepanz kam, weiß der 22-Jährige nach dem Rennen selbst nicht.
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“Irgendwas lief da falsch”, so seine Worte. “Sogar im Vergleich zu Mercedes, weißt du? Wir waren am gesamten Wochenende schneller, und jetzt im Rennen waren wir nirgendwo. Das Auto fuhr sich echt fürchterlich.” Trotz seiner Klagen sah es für Hadjar im Rennen zeitweise nicht allzu schlecht aus. Nach der chaotischen Startphase lag Hadjar lange auf Position fünf, direkt hinter seinem ehemaligen Teamkollegen Liam Lawson. Zwar konnte er sich am Racing Bulls vorbeischieben, doch mit der Topgruppe rund um Verstappen, Antonelli und Russell konnte er nicht mithalten. Zudem spielte ihm die Batterie beim letzten Safety-Car-Re-Start einen Streich. “Ich weiß nicht, warum wir in den letzten Runden keine Batterieleistung mehr hatten”, so Hadjar. “Daher konnte ich mich auf den Geraden nicht gegen die Ferraris verteidigen. Und so etwas Dummes kostet uns dann ein Podium.” Hadjar geht davon aus, dass er ohne den Verlust der Batterieleistung die beiden Ferrari-Piloten hinter sich hätte halten können. Gleichzeitig betont er, dass die Batterie ihm nur kurzzeitig Sorgen bereitete. “Danach hat sich das stabilisiert und ich war wieder schnell”, erklärt Hadjar. Die F1-Show zum Grand Prix von Malaysia | Rennen Sonntag F1 Sepang 2026 Video wird geladen…
Somit gibt der Red-Bull-Pilot nicht der Power-Unit die Schuld an einem Sonntag, sondern sieht das Problem an einer anderen Stelle: “Nein, [es lag] am Chassis.” Sogar hinter dem Safety-Car hatte Hadjar laut eigener Aussage keinen Grip. “Es hat sich immer so angefühlt, als würde ich auf dem gleichen Satz Reifen fahren wie zum Anfang des Rennens … Es ist ein Witz.”
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Dementsprechend frustriert klingt der 22-Jährige nach dem Rennwochenende von Sepang. “Mich freut es natürlich für die Jungs”, erklärt Hadjar zum ersten Saisonsieg für Red Bull, “aber für mich ist es ein Desaster.”
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