Fernando Alonso deutet an: 2028 wohl nicht mehr in der Formel 1 am Start

Fernando Alonso deutet an: 2028 wohl nicht mehr in der Formel 1 am Start

 

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Nach mehr als 400 Rennen, zwei Weltmeistertiteln und über 30 Grand-Prix-Siegen scheint sich die Formel-1-Karriere von Fernando Alonso langsam dem Ende zuzuneigen: Der 44-jährige Spanier hat vor dem Großen Preis von Barcelona (hier der komplette Zeitplan) über seinen bevorstehenden Ruhestand gesprochen.  LAT Images Fernando Alonso könnte sein letztes Formel-1-Rennen in Barcelona fahren

“Es wird ein besonderes Wochenende, wahrscheinlich mein letztes Rennen in Barcelona in der Formel 1. Deshalb möchte ich allen Danke sagen”, sagt Alonso bei der Pressekonferenz am Donnerstag. “Ich werde versuchen, das Wochenende zu genießen. Es war immer ein Fest, wenn wir nach Barcelona gekommen sind.” “Ich glaube, das ist mein 23. Großer Preis von Spanien, und sie alle waren magisch. Und ja, auch dieses letzte Rennen muss magisch werden.” Die Worte des Aston-Martin-Piloten sind allerdings noch keine Bestätigung, dass er seinen Helm am Ende des Jahres an den berühmten Nagel hängen wird.
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Das Formel-1-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya steht 2027 nicht im Rennkalender und kehrt erst in der Saison 2028 wieder zurück. Ob Alonso dann allerdings noch in der Königsklasse unterwegs sein wird, ist fraglich. “Im Moment habe ich noch nichts entschieden”, sagt er. Fernando Alonso trifft Entscheidung “nach der Sommerpause” “Nach der Sommerpause werde ich festlegen, ob ich weitermache oder nicht”, ergänzt Alonso. “Barcelona steht nächstes Jahr bekanntlich nicht im Kalender. Wenn ich heute noch nicht weiß, was ich nächstes Jahr machen werde, ist es praktisch unmöglich zu sagen, was ich in zwei Jahren tun werde.” “Grundsätzlich betrachte ich jedes Rennen in dieser Saison so, als könnte es mein letztes Rennen auf dieser Strecke sein: mein letztes Rennen in Australien, in China oder in Monaco. In Barcelona ist dieses Gefühl vielleicht noch etwas stärker, weil hier im kommenden Jahr ohnehin kein Grand Prix stattfindet.” Fernando Alonso bestritt schon Formel-1-Rennen, als …

Die Gedanken über einen möglichen Rücktritt fallen dem frisch gebackenen Familienvater allerdings nicht schwer. “Nein, das ist für mich nicht schwierig”, sagt Alonso. “Das Schwierigste ist nicht die Frage, ob es mein letztes Jahr ist oder nicht. Das Schwierigste ist, keine Rennen zu gewinnen und nicht konkurrenzfähig zu sein.” “Ob dies meine letzte Saison ist oder nicht, beeinflusst mich persönlich nicht besonders. Ich bin mit meiner Karriere und meinem Leben im Reinen. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus. Und wenn nichts mehr dazukommt, wird das nichts an meinem Gefühl ändern.” “Ich habe in meiner Karriere weit mehr erreicht, als ich jemals zu träumen gewagt hätte”, gibt der zweifache Formel-1-Weltmeister zu. “Als Kind, als ich hier meine ersten Tests gefahren bin oder noch Kart gefahren bin, hätte ich mir nie vorstellen können, Formel-1-Fahrer zu werden, für die besten Teams zu fahren und so lange in diesem Sport zu bleiben.” Warum Barcelona “ein besonderer Ort” für Alonso ist Besonders in Erinnerung geblieben ist Alonso der Große Preis von Spanien 2006. “Nach dem WM-Titel 2005 waren die Erwartungen riesig”, erinnert sich der heute 44-Jährige. “Ich stand auf der Poleposition, und jeder erwartete, dass wir am Sonntag gewinnen würden. Diese Erinnerung wird für mich wohl immer an erster Stelle stehen.”   Fernando Alonso fuhr 2006 gegen Michael Schumacher (Ferrari)

“Meinen ersten Test in einem Formelwagen habe ich hier absolviert, das müsste 1994 gewesen sein”, erinnert sich Alonso vor seinem Heimrennen. “Auch meinen ersten Test für Renault und meinen ersten Test für Benetton habe ich hier gefahren.”
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“Dazu kommen viele weitere Erlebnisse, die ich nie vergessen werde. Zum Beispiel eine Runde mit König Juan Carlos im Renault Megane. Ich erinnere mich noch, dass er sich auf dem Beifahrersitz nicht besonders wohlfühlte – und ich selbst habe in dem Moment kaum realisiert, dass der König neben mir saß.”
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“Auf dieser Strecke haben sich über die Jahre unzählige Geschichten abgespielt. Deshalb ist sie für mich ein ganz besonderer Ort”, sagt Alonso. Das diesjährige Rennen dürfte angesichts der aktuellen Situation allerdings kaum zu den Erfolgsgeschichten zählen. Aston Martin wird “nicht konkurrenzfähig sein” Die ersten Rennen der Saison verliefen für Alonso und Aston Martin alles andere als einfach. “Natürlich sind wir aktuell nicht so konkurrenzfähig, wie wir es uns im Team wünschen”, gibt der Spanier zu. “Das ist wahrscheinlich der größte Schmerz, den wir an jedem Rennwochenende spüren.” “Aber auf persönlicher Ebene fällt mir der Gedanke an ein mögliches Karriereende überhaupt nicht schwer.” Und obwohl Alonso in Monaco seinen ersten WM-Zähler der Saison sammeln konnte, macht er sich vor seinem wohl letzten Formel-1-Rennen in Barcelona kaum Hoffnungen.
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“Wir werden nicht konkurrenzfähig sein, und ich werde weder im Qualifying noch vermutlich im Rennen um die Positionen kämpfen können, die wir uns alle wünschen”, glaubt der Aston-Martin-Pilot. “Trotzdem hoffe ich, dass die Fans das Wochenende genießen.”

 
Formel1.de 

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