Fernando Alonso: Teams haben zu viel Macht in der Formel 1

Fernando Alonso: Teams haben zu viel Macht in der Formel 1

 

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Auch nach dem Formel-1-Sprint in Singapur gibt es wieder Diskussionen darüber, wie man die Kurzrennen in der Königsklasse spannender gestalten könnte. Denn zwar gab es am Samstag durch den Ausfall von George Russell und die Kollision der beiden McLaren-Piloten durchaus ein wenig Action.  LAT Images Laut Fernando Alonso wollen die Topteams gar keine Action im Sprint

Davon abgesehen war der Sprint auf dem Marina Bay Street Circuit aber größtenteils eine Prozession ohne irgendwelche Überholmanöver. Und Fernando Alonso glaubt, dass die Spitzenteams sich das auch genau so wünschen. Darauf angesprochen, ob man das Format der Sprints ändern und zum Beispiel über eine umgekehrte Startaufstellung nachdenken solle, antwortet der zweimalige Weltmeister: “Das Problem ist, dass die Teams die Macht haben, gegen jede Idee zu stimmen.”
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Seine Behauptung: “Wann immer es eine Idee oder ein innovatives Format gibt, stimmen die Topteams dagegen, weil sie es so langweilig wie möglich haben wollen und so ihre Punkte sichern.” Die Logik hinter der Aussage ist klar: Je “normaler” ein Sprint abläuft, desto größer ist die Chance für die Topteams, am Ende vorne zu stehen. Deswegen vermutet Alonso, dass diese gar nicht an einer besseren Show bei den Rennen am Samstag interessiert sind. Alle Sieger von Sprintrennen in der Formel 1

“Ich denke, das ist etwas, worüber man für die Zukunft des Sports nachdenken muss”, betont er und erklärt: “Die Teams werden immer ihre eigenen Interessen verfolgen, und es wird schwierig sein, die Formate oder Ähnliches zu ändern.” Tatsächlich äußerte sich beispielsweise Mercedes-Teamchef Toto Wolff in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisch über Dinge wie eine umgekehrte Startaufstellung. “Reverse-Grids haben keinen Platz in einem Sport, der auf dem Kräftemessen und dem Wettkampf im eigentlichen Sinne basiert”, sagte er bereits 2021. “Wir sind Unterhaltung, aber in dem Moment, in dem wir in Show und Hollywood abrutschen, verliert man als Sport insgesamt viel an Glaubwürdigkeit”, so Wolff damals. In der kommenden Saison wird die Formel 1 die Anzahl der Sprint-Wochenenden von sechs auf zehn erhöhen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Mit größeren Änderungen am Format sollte man laut Fernando Alonso allerdings nicht rechnen.

 
Formel1.de 

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