Ferrari mit Sorgen nach Miami: Set-up und Motor bremsen die Scuderia aus

Ferrari mit Sorgen nach Miami: Set-up und Motor bremsen die Scuderia aus

 

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Ferrari war eine der großen Enttäuschungen beim Großen Preis von Miami: Die Scuderia hatte die fünfwöchige Pause seit Japan zwar genutzt, um zahlreiche Updates für den SF-26 zu entwickeln, doch der große Durchbruch blieb aus. Selbst McLaren und Red Bull scheinen Ferrari inzwischen auf die Pelle gerückt zu sein.  LAT Images Ferrari hatte in Miami mit mehreren Problemen zu kämpfen

Doch entspricht das wirklich der neuen Realität, oder kehrt Ferrari schon in Kanada zu alter Stärke zurück? Der wahre Grund für die enttäuschende Performance in Miami scheint laut aktuellen Datenanalysen vor allem in der mangelnden Motorleistung zu liegen. Dieses Problem ist den Technikern in Maranello bestens bekannt. Dort hofft man zumindest teilweise, den Rückstand auf Mercedes mithilfe der sogenannten ADUO-Regelung (“Additional Development and Upgrade Opportunities”) verkleinern zu können.
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Im Fahrerlager ist von einem Rückstand von rund 30 PS die Rede, die internen Zahlen sprechen jedoch eher von 21 bis 22 PS. Ziel der Motorenabteilung um Enrico Gualtieri ist es, diese Differenz zumindest zu halbieren. Die FIA wird nach Kanada bekanntgeben, welche Hersteller für ADUO zugelassen werden; dann sollen die Entwicklungsmaßnahmen laufen. Ferrari hat Änderungen am Motor bereits in Planung Denn in Maranello arbeitet man bereits mit Hochdruck daran, die Änderungen am 067/6-Motor sind offenbar schon definiert. Vorgesehen sind Modifikationen an der Brennkammer, um das Verhalten bei hohen Drehzahlen zu verbessern. Sehr wahrscheinlich ist zudem ein Eingriff am Turbolader, aber weniger bei der Größe als vielmehr bei Anzahl und Anstellwinkel der Schaufeln im Impeller. Red Bull holt auf, Mercedes wackelt: Daten enthüllen neues F1-Kräfteverhältnis! Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Miami-GP schaut Datenexperte Kevin Hermann auf die Zahlen hinter dem veränderten Kräfteverhältnis der F1.

Das Update-Paket soll mit dem dritten Motor debütieren, dessen Einsatz vermutlich auf den Großen Preis von Belgien am 19. Juli vorgezogen wird. Der zweite Motor wurde in Miami “versiegelt”, während die erste Einheit künftig wohl nur noch für Freie Trainings genutzt werden dürfte. Abgesehen von Leclercs Fehler in der Schlussphase sowie den Problemen von Lewis Hamilton nach der Berührung mit Franco Colapinto zeigte der SF-26 von Leclerc in den ersten zwölf Runden eine konstante und souveräne Pace. Nach dem Safety-Car war die Performance jedoch nicht mehr dieselbe: Der Ferrari wurde verwundbar, und Lando Norris hatte keine Mühe, die Führung zu übernehmen. Update-Paket bei Ferrari zeigt zwar Wirkung, aber … Die Datenanalyse nach dem Rennen zeichnet ein klares Bild: Das in Florida eingeführte Update-Paket bestätigt grundsätzlich seine Wirkung, auch wenn offen bleibt, ob es tatsächlich effektiver war als die Weiterentwicklungen von McLaren und Red Bull. Unbestreitbar ist jedoch, dass sich das Verhalten des SF-26 nach der Safety-Car-Phase massiv veränderte. Leclerc musste all sein fahrerisches Können einsetzen, um zumindest den Podestplatz zu verteidigen und die Probleme des “Cavallino Rampante” zu kaschieren, bis zu seinem Fahrfehler in der letzten Runde. Miami: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Ursache war offenbar ein nicht optimal abgestimmtes Set-up. Möglicherweise ließ sich Ferrari von der drohenden Regengefahr beeinflussen. Fakt ist: Die Hinterreifen fielen nach dem Safety-Car aus dem optimalen Arbeitsfenster heraus und überhitzten, nachdem sie während der Safety-Car-Phase abgekühlt waren und mehrere Runden gebraucht hatten, um wieder auf Temperatur zu kommen.
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Der SF-26 begann dadurch zu rutschen und verlor jenen Traktionsvorteil, der zuvor aus dem äußerst stabilen Heck resultierte. Dieses generierte hohe Abtriebswerte, unterstützt durch das komplexe FTM-System, das dank des angeblasenen Auspuffs die Luftextraktion aus dem Diffusor und die Effizienz des Heckflügels verbessert. Ferrari darf nicht allein auf ADUO-Hilfe hoffen Der Große Preis von Miami hat damit schonungslos offengelegt, wo die Probleme der Scuderia liegen: Der Mercedes W17 bleibt das Referenzfahrzeug, doch McLaren und Red Bull haben den richtigen Entwicklungsweg offenbar schneller gefunden als Ferrari. Anzeige Scuderia Ferrari Fanartikel
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Teamchef Frederic Vasseur hatte das vierte Rennen des Jahres, insbesondere nach der langen Pause seit Japan, als eine Art Neustart betrachtet. Dennoch vermittelte die Scuderia wieder einmal nicht den Eindruck, das volle Potenzial des von Loic Serra entwickelten Autos ausgeschöpft zu haben.
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Auf die Wunderwirkung des über ADUO weiterentwickelten Motors allein wird Ferrari allerdings nicht setzen können, zumal sich der Rückstand auf den Mercedes-Antrieb wohl lediglich halbieren lässt. Entscheidend wird vielmehr sein, die vorhandenen Stärken des Projekts konsequent auszuspielen, an denen intern weiterhin festgehalten wird. Das Rennen in Kanada wird ein wichtiger Prüfstein, um besser zu verstehen, was in Miami gefehlt hat. Noch größer sind jedoch die Erwartungen an Monaco, wo die Unterschiede bei der Antriebseinheit deutlich weniger ins Gewicht fallen. Dort könnte Ferrari tatsächlich ein Ausrufezeichen setzen und die eigenen Ambitionen endlich mit den Erwartungen in Einklang bringen.
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Zumal das Projekt 679 (das Auto für das Folgejahr) bereits läuft und auch nicht mehr nicht gestoppt wird. Es gilt, Gewissheit über den einzuschlagenden Weg für die nahe Zukunft zu erlangen, um über die “ersten ermutigenden Signale unserer Fortschritte im Rahmen des neuen Reglements”, wie sie CEO Benedetto Vigna formulierte, hinauszukommen.

 
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