Ferrari-Update für Austin bereit: Der SF-26 sucht seine neue Seele

Ferrari-Update für Austin bereit: Der SF-26 sucht seine neue Seele

 

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Der Wettlauf gegen die Zeit in der Fabrik ist beendet: Ferrari hat es geschafft, das vierte Aerodynamik-Paket rechtzeitig nach Austin zu schicken. Es wird am Wochenende des US-Grand-Prix erstmals eingesetzt. Offenbar fehlt lediglich ein Detail am Diffusor. Alle übrigen Komponenten, die vom Team um Technikdirektor Loic Serra freigegeben wurden, sollen in Texas regulär an den beiden Autos montiert werden.  LAT Images Ferrari bringt für Austin sein letztes echtes Update-Paket der Saison

Das für den anstehenden Triple-Header auf dem amerikanischen Kontinent entwickelte Paket fällt recht umfangreich aus. Zwischenzeitlich bestand sogar die Sorge, dass die Produktion nicht alle Teile rechtzeitig fertigstellen könnte, um beide SF-26 auszustatten und zugleich genügend Ersatzteile bereitzuhalten. Die Scuderia bringt einen neuen Unterboden, überarbeitet die Lufteinlässe der Kühler sowie die Konturen der Seitenkästen und nimmt auch Änderungen an der Motorabdeckung vor. Damit sollen nicht nur die äußeren Luftströme besser kontrolliert, sondern auch die Strömungsverhältnisse im Inneren der Seitenkästen verbessert werden.
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Angesichts des Umfangs der Änderungen wäre es zudem nicht überraschend, wenn Ferrari die Carbon-Verkleidungen der hinteren Aufhängung überarbeitet hätte, um den Luftstrom zum Heck zusätzlich zu unterstützen. Mit diesem tiefgreifenden Eingriff wollen die Ingenieure der Scuderia das Arbeitsfenster des roten Boliden vergrößern. Dabei geht es weniger um die möglichst aggressive Suche nach zusätzlichem Abtrieb – auch wenn dieser natürlich weiterhin willkommen ist. Vielmehr soll die aerodynamische Landkarte deutlich stabiler werden, damit sich das Auto in unterschiedlichen Einsatzsituationen berechenbarer verhält. SF-26 soll berechenbarer und konstanter werden Die Hoffnung ist, die Performance konstanter zu machen. Dafür könnte Ferrari auf extrem niedrige Fahrhöhen verzichten und sich stattdessen darauf konzentrieren, plötzliche Abtriebsverluste zu minimieren. Das würde etwas weichere Set-ups ermöglichen, was wiederum den Reifen zugutekäme und sowohl den Verschleiß als auch die Überhitzung der Hinterreifen verringern könnte. Von Ferrari bis Cadillac: So alt sind die Formel-1-Teams

Da der SF-26 empfindlich auf Änderungen am Set-up reagiert, sollten die Updates auch die Abstimmungsarbeit im Laufe eines Rennwochenendes erleichtern. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen der Performance auf einer schnellen Qualifying-Runde und dem Verhalten auf den Longruns im Rennen zu verringern. Die mit der neuen Konfiguration gesammelten Daten werden besonders aufschlussreich sein. Sie sollen zeigen, ob Ferrari mit der Entwicklungsrichtung des Projekts 679 richtigliegt. Schließlich wird sich der für 2027 geplante Bolide in wesentlichen Punkten vom aktuellen SF-26 unterscheiden. Wird der zweite Platz verteidigt? Damit erhalten Lewis Hamilton und Charles Leclerc die letzten echten Weiterentwicklungen der Saison – also Änderungen, die über reine Anpassungen an die Besonderheiten einzelner Strecken hinausgehen. Podium verzockt?! Hamilton gesteht Fehler ein | Strategieanalyse Singapur 2026 Video wird geladen…  

Ferrari will den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gegen McLaren verteidigen. Sechs Rennen vor Saisonende konnte die Scuderia ihren Vorsprung auf das Papaya-Team wieder auf 105 Punkte ausbauen.
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Das übergeordnete Ziel bleibt jedoch, den dritten Saisonsieg einzufahren. Bislang gewannen Hamilton beim Grand Prix von Spanien und Leclerc beim Grand Prix von Großbritannien.

 
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