FIA greift ein: Mercedes muss Diffusor in Spielberg verändern

FIA greift ein: Mercedes muss Diffusor in Spielberg verändern

 

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Mercedes hat “kleinere Anpassungen” an dem in Montreal eingeführten Diffusor vorgenommen, nachdem Konkurrent Ferrari bei der FIA um eine Klarstellung zum Design gebeten hatte. Daraufhin hatte der Verband nach dem Rennen in Barcelona eine Technische Richtlinie herausgegeben, auf die Mercedes nun reagieren musste.  Alessio Morgese / NurPhoto via Getty Images Die blauen Zacken zeigen die Verlängerung des Mercedes-Diffusors

Seit den Wintertestfahrten versuchen die Teams, clevere Wege zu finden, um den Diffusor zu verlängern, beispielsweise durch Erweiterungen, die direkt an der hinteren Crashstruktur angebracht sind. Den Diffusor so effektiv wie möglich arbeiten zu lassen, ist ein entscheidender Aspekt, besonders jetzt, da die aktuelle Fahrzeuggeneration weniger auf den Ground-Effect setzt. Der von Mercedes in Montreal eingeführte Diffusor fiel besonders durch mehrere Ergänzungen an seiner Oberseite auf – in Form von zackenartigen Profilen. Mercedes fügte diese entlang der Oberseite des W17-Diffusors hinzu, die mehr als die Hälfte seiner Breite abdeckten. Ihr Zweck bestand effektiv darin, den Diffusor zu verlängern und dessen Wirkung zu verstärken.
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Nachdem Ferrari und einige andere Rivalen diese Lösung entdeckt hatten, bat die Scuderia die FIA um Klarstellung und warf die Frage auf, ob es erlaubt wäre, ein ähnliches Design zu entwickeln, erhielt dafür jedoch kein grünes Licht. FIA will extreme Lösungen verhindern Nach Informationen von wollte die FIA vor allem ihren Standpunkt klarstellen, da das Mercedes-Upgrade die Tür zu weiteren kreativen Lösungen öffnen könnte, mit denen der Dachverband nicht einverstanden wäre. Dies führte im Anschluss an den Großen Preis von Barcelona zu einer Technischen Richtlinie – ein Dokument, das ab dem Rennwochenende zum Großen Preis von Österreich in Kraft tritt. Video wird geladen…  

Mercedes hat eingeräumt, dass im Einklang mit den neuen Richtlinien, die nach Barcelona herausgegeben wurden, einige “kleinere Anpassungen” am Diffusor erforderlich waren. Diese Änderungen waren bereits am Medientag in Österreich auf verschiedenen Fotos zu sehen. Die Diffusor-Verlängerungen sind am W17 bis zu einem gewissen Grad immer noch vorhanden, allerdings ohne das zackenartige Profil. Neben Mercedes wurde auch Racing Bulls aufgefordert, seine Diffusor-Verlängerungen abzuändern. Schlupflöcher noch möglich Die aktuelle Situation lässt immer noch gewissen Spielraum, um diesen Bereich auf eine weniger extreme Art und Weise zu erforschen, was auch von anderen Teams im Fahrerlager bestätigt wurde.  Richard Byles / Getty Images Auch Ferrari hat eine Lösung für seinen Diffusor gefunden

Sie erklären, dass die Art und Weise, wie Mercedes den Trick bei seinem Diffusor in Montreal-Spezifikation umgesetzt hat, nun zwar verboten ist, aber praktisch alle Teams weiterhin nach Wegen suchen, um den Diffusor effektiv zu verlängern.
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Das lässt sich auch auf Bildern von Ferraris 2026er-Boliden erkennen. Kundenteam Haas nutzt ein ähnliches Konzept, wenn auch mit mehreren Elementen. Diese Lösungen fallen – genau wie die überarbeitete Österreich-Spezifikation von Mercedes – in den Rahmen des Erlaubten, wenngleich die FIA die Tür für extremere Designs in Zukunft schließen wollte.

 
Formel1.de 

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