Formel-1-Kalender: Bahrain-Rückkehr ausgeschlossen, Sorgen um Saisonfinale
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Die Hoffnungen auf eine Rückkehr des Großen Preises von Bahrain in den Formel-1-Kalender 2026 haben sich endgültig zerschlagen: Nach der erneuten Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sieht die Königsklasse nun doch keine Möglichkeit mehr, das Rennen in Sachir nachzuholen. Sutton Images Die Formel 1 wird 2026 doch nicht mehr in Bahrain fahren
Gleichzeitig wächst sogar die Unsicherheit über das Saisonfinale. Denn auch die beiden Rennen in Katar und Abu Dhabi stehen angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten unter Beobachtung. Hinter den Kulissen arbeitet die Formel 1 zwar an verschiedenen Alternativszenarien, doch die Optionen sind begrenzt. Eine Entscheidung über den endgültigen Kalender wird voraussichtlich erst nach der Sommerpause fallen. Dabei hatten sich die Verantwortlichen offenbar schon darauf vorbereitet, die Rückkehr Bahrains im Rahmen des Großen Preises von Belgien am kommenden Wochenende offiziell zu bestätigen.
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Nach aktuellen Informationen von Motorsport.com Italien, einer Schwesterplattform von im Motorsport Network, sollte das Rennen in Sachir zwischen den Großen Preisen von Aserbaidschan und Singapur nachgeholt werden. Dazu wird es aufgrund der neuesten Entwicklungen nun doch nicht kommen. Fragezeichen auch hinter Katar und Abu Dhabi? Nachdem die USA ihre Militärschläge gegen den Iran ausgeweitet hatten und Teheran mit Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien, Bahrain und Kuwait reagierte, wurde der Große Preis von Bahrain erneut aus den internen Planungen der Formel 1 gestrichen. Der Formel-1-Kalender 2026 zum Durchklicken
Unklar bleibt, ob das Rennen auf einer anderen Strecke nachgeholt wird und welche Konsequenzen eine mögliche Absage der beiden Grands Prix in Katar und Abu Dhabi hätte. Die Teams stehen der Idee, einen Austragungsort im selben Jahr zweimal zu nutzen, eher skeptisch gegenüber. Dennoch ist bekannt, dass sowohl die Rennställe als auch Liberty Media einen Kalender mit mindestens 22 Rennen benötigen. Dahinter stehen vertragliche Verpflichtungen: Während den Teams bei einer zu geringen Zahl an Grands Prix Sanktionen durch Sponsoren drohen, müsste Liberty Media gegenüber den TV-Partnern Erklärungen liefern. Weitere Rennen in Europa eher unwahrscheinlich Als möglicher Ersatz für Bahrain gilt offenbar die Türkei, die sich bereits in der Vergangenheit als Reserve-Austragungsort angeboten hatte. Allerdings müsste der Istanbul Park zunächst noch mehrere vom Automobil-Weltverband FIA geforderte Arbeiten durchführen, insbesondere an den Kerbs und den Streckenbegrenzungen. Warum McLaren jetzt ALLES in die Karten spielt! Video wird geladen… McLaren erlebt bislang eine enttäuschende Formel-1-Saison 2026. Doch ausgerechnet der sportliche Rückschlag könnte sich jetzt als Vorteil erweisen.
Nach aktuellem Stand wären dafür sogar staatliche Unterstützung sowie die Zustimmung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erforderlich, bevor die Strecke kurzfristig einsatzbereit wäre. Das wäre zwar möglich, aber mit einem hohem Aufwand verbunden. Weitere Optionen wie Portimao, wo die Formel 1 im kommenden Jahr ebenfalls fahren wird, oder Imola wurden intern ebenfalls diskutiert. Während die portugiesische Strecke ebenfalls noch Modernisierungsarbeiten benötigen würde, gilt eine Rückkehr nach Europa insgesamt als unwahrscheinlich. Denn nach dem Großen Preis von Spanien in Madrid beginnt für die Teams traditionell die Überseephase der Saison, was Hürden mit sich bringt. Gleichzeitig werden Hospitality-Anlagen und technische Einsatzbasen gewartet, sodass zusätzliche Europa-Rennen erhebliche logistische Herausforderungen mit sich bringen würden. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Die Unsicherheit dürfte die Formel 1 daher noch eine Weile begleiten. Davon betroffen sind nicht nur die Teams der Königsklasse, sondern auch die Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3, deren Rennkalender unmittelbar vom Programm der Formel 1 abhängen.
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