Franco Colapinto: War “nicht wirklich” ein Thema, dass mich Briatore sperrt
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Stand der Start von Franco Colapinto in Malaysia jemals zur Debatte? Viele hatten Aussagen von Alpines Exekutivberater Flavio Briatore dahingehend gedeutet, weil dieser nach dem von Colapinto ausgelösten teaminternen Crash Konsequenzen angedroht und gesagt hatte, dass er sich überlegen muss, “welche Maßnahmen ergriffen werden sollten”. Sutton Images Franco Colapinto muss für seinen Fehler in Baku nicht extra büßen
Doch der Argentinier wird auch am Wochenende in Sepang wieder im A526 sitzen. Und laut ihm soll eine Strafe durch Aussetzen eines Rennens auch nie ein Thema gewesen sein: “Nicht wirklich”, winkt er ab. Im Grunde sei nach dem Rennen in Aserbaidschan alles wie immer abgelaufen: Colapinto sei direkt in den Simulator gegangen und auch in die Fabrik gefahren, um sich auf Malaysia vorzubereiten. “Unsere Vorbereitung auf die Zukunft hat sich eigentlich nie geändert”, beteuert er.
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Trotzdem hatten die Aussagen Briatores natürlich für eine Menge Wirbel gesorgt. Wer den Italiener kennt, der weiß, dass er auch vor unpopulären und kompromisslosen Entscheidungen keinen Halt macht. Den Unfall in Baku hatte er dabei als “sehr schwache Aktion” tituliert. “Flavio war wütend …” Da kann man sich natürlich vorstellen, wie unangenehm das Gespräch mit dem Italiener gewesen sein muss, nachdem Colapinto dem Team mit seiner Aktion viele Punkte gekostet hat, weil er nicht nur sich selbst aus dem Rennen geschossen hatte, sondern auch Teamkollege Pierre Gasly, der zu dem Zeitpunkt als bester Fahrer hinter den Topteams auf Rang sieben gelegen hatte. “Natürlich war Flavio wütend. Und alle im Team waren wütend”, gibt der Alpine-Pilot zu. “Das ist keine schöne Situation, in der man sich da befindet. Und noch schlimmer ist es, derjenige zu sein, der diese Situation verursacht hat. Das ist das Letzte, was man sich als Team wünscht.” LAT Images Franco Colapinto nach seinem Unfall beim Formel-1-Rennen in Baku 2026
Trotzdem habe man einen Weg gefunden, die Situation abzuhaken und nach vorne zu blicken. “Flavio ist ein großartiger Teamchef. Er ist wahrscheinlich einer der besten, die ich in diesem Sport hatte, seit ich angefangen habe”, meint Colapinto. “Er hat extrem viel Erfahrung, daher ist er in solchen Situationen sehr gut – er weiß, wie man damit umgeht und wie man das Team besser macht.” “Natürlich ist es wahrscheinlich nicht gerade toll, wenn man derjenige ist, der im Unrecht ist und einen Fehler macht, aber es ist großartig, ihn an der Seite zu haben und daraus zu lernen”, betont er. “Er ist der Teamchef, derjenige, der versucht, das Team wieder siegen zu lassen und es besser zu machen.” Colapinto betont: Volle Rückendeckung des Teams Nach dem Unfall, für den Colapinto sofort die Verantwortung übernommen habe, habe man im Team sehr viele Gespräche geführt und verstanden, was man für die Zukunft besser machen kann. “Es ist keine schöne Situation, aber wir haben das intern geklärt”, betont er.
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Dabei unterstreicht Colapinto auch, dass er die volle Unterstützung seines Teams habe, bei dem er seinen Vertrag erst jüngst für 2027 verlängert hatte. “Ich bin einfach sehr dankbar, Teil dieses Teams zu sein, und für die Unterstützung von allen – von Flavio seit Beginn, und von Pierre als mein Teamkollege.” Baku: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Wir haben eine sehr gute Beziehung zueinander, auch mit ihm. Alles ist gut. Von daher, ja, es ist gut, dass wir an diesem Wochenende direkt ein Rennen haben, um das schnell abzuhaken.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Gerne würde Colapinto natürlich die Zeit zurückdrehen und seinen Fehler ungeschehen machen. “Aber wir können es jetzt nicht mehr ändern”, sagt er. “Es tut mir sehr leid, dass das die Realität ist. Aber ich freue mich auf die Zukunft und freue mich darauf, dieses Wochenende ein Rennen zu fahren.”
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