Frederic Vasseur: Ferrari hat Zandvoort im Qualifying verloren
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Während Lewis Hamilton mit der fehlenden Stallorder haderte und Charles Leclerc an der Strategie seines Ferrari-Teams verzweifelte, sagt Teamchef Frederic Vasseur, dass die Scuderia den Sieg beim Formel-1-Rennen in Zandvoort im Qualifying verloren habe. “Die Pace war in beiden Rennen gut, aber wenn uns dieses Wochenende etwas gefehlt hat, dann im Qualifying”, betont Vasseur. LAT Images An der reinen Rennpace mangelte es Ferrari in Zandvoort nicht
Ferrari hatte das Podest beim letzten Grand Prix in den Niederlanden mit den Positionen vier und fünf um weniger als eine Sekunde verpasst, doch der Grundstein lag laut Teamchef im Samstag, wo Ferrari nicht über die dritte Startreihe hinauskam – zwei Zehntel hinter Rang vier. “Das Problem ist, dass es im Qualifying extrem auf die Vorbereitung der Aufwärmrunde und das Reifenmanagement ankommt”, sagt Vasseur. Das sei im Qualifying aber ein anderer Ansatz als im Rennen und von Strecke zu Strecke verschieden. “Man kann von einem Wochenende zum anderen auf der einen Seite gut sein und auf der anderen nicht”, meint er. Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Soll heißen: Vasseur möchte nicht von einer generellen Qualifying-Schwäche bei Ferrari reden. “Wir hatten einige Rennen wie Spielberg, in denen wir im Qualifying einen besseren Job gemacht haben als im Rennen”, sagt er. “Da standen wir in der ersten Startreihe, waren Zweiter und Dritter, und hatten im Rennen etwas mehr zu kämpfen.”
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In Zandvoort war hingegen das Qualifying die Achillesferse, zumindest am Samstag. Denn im Sprint-Qualifying am Freitag hatte Charles Leclerc Rang drei belegen können – gerade einmal 0,055 Sekunden fehlten dem Monegassen damals zur Sprintpole. Doch bei kühleren Bedingungen am Samstag war es für die Scuderia deutlich schwieriger. “Und es geht so eng zu, dass im Sprint-Qualifying vier Autos innerhalb von sechs Hundertstelsekunden liegen. Das bedeutet, dass schon Details auf der Aufwärmrunde entscheiden: Ihr habt Lewis am ersten Tag gesehen, er musste nach Kurve 10 etwas verlangsamen, weil er zwei oder drei Autos vor sich hatte, und hat dann Kurve 1 verhauen”, erzählt er. “Das hat ihn zwei oder drei Zehntel gekostet, und in dem Fall verliert man sofort vier Positionen und es wird ein schlechtes Qualifying.” Teamwork und Widerstand: Mercedes stärkt Kimi, Hamilton sauer auf Leclerc I F1 Rennen Zandvoort 2026 Video wird geladen…
Wenn es etwas gibt, das Ferrari aus dem Wochenende in Zandvoort lernen muss, dann betrifft es laut Vasseur nicht das reine Potenzial. “Es geht vielmehr um die Umsetzung an diesen zwei Tagen. Wir waren in der Lage, bei der Performance in einigen Phasen des Wochenendes voll da zu sein, aber wir müssen einfach immer da sein”, stellt er klar. Das gilt natürlich auch für das Rennen, bei dem Ferrari einige Fehler beging. Den ersten Start konnte man noch erfolgreich gestalten und in Form von Leclerc an Oscar Piastri vorbeikommen, beim zweiten Start verlor man die Position jedoch wieder, obwohl man weiche Reifen aufgezogen hatte und Piastri Hards. “Das war unerwartet”, so Vasseur.
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“Und dann hatten wir einen schlechten Stopp, und ab da wurde es schwierig. Aber die Pace selbst war ordentlich, das ist überhaupt nicht das Problem.”
Formel1.de
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