“Fühle mich sehr gut”: Lawson sammelt Argumente für seine Formel-1-Zukunft

“Fühle mich sehr gut”: Lawson sammelt Argumente für seine Formel-1-Zukunft

 

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Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson sammelt derzeit wichtige Argumente für seine Zukunft in der Formel 1: Sowohl beim Großen Preis von Bahrain in Malaysia als auch beim Nachtrennen in Singapur kam der 24-jährige Neuseeländer jeweils als Siebter ins Ziel. “Ich persönlich fühle mich sehr gut”, sagt Lawson bei Sky UK.  LAT Images Liam Lawson hat auch in Singapur eine gute Leistung gezeigt

“Wenn man sich diesen ‘Triple-Header’ ansieht: Wir waren in dieser Phase wohl am stärksten – auch ich persönlich”, meint der Racing-Bulls-Pilot, der in Aserbaidschan nur wegen der Kollision mit Teamkollege Arvid Lindblad am Ende leer ausging. “Natürlich hätten wir eigentlich in allen drei Rennen punkten müssen.” “Aber als Team haben wir das geschafft, und ich glaube, das zeigt, dass wir gut aufgestellt sind”, erinnert Lawson an den siebten Platz seines Teamkollegen in Lindblad in Baku. Racing Bulls hat sich in den vergangenen drei Rennen offenbar als fünftstärkste Kraft hinter den vier Top-Teams von Mercedes, Red Bull, Ferrari und McLaren etabliert.
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Lawson präsentierte sich zuletzt dabei stärker als sein jüngerer Teamkollege. Innerhalb des Teams zeichnet sich damit zumindest ein kleiner Konkurrenzkampf ab, denn beide Fahrer haben für 2027 noch keinen Vertrag. Gleichzeitig drängt mit einem möglichen Nachfolger aus der Formel 2 bereits ein weiterer Kandidat nach. Liam Lawson wusste: “In Kurve 1 geht’s zur Sache!” Lawson tut deshalb alles, um seinen Platz in der Formel 1 für die kommende Saison zu behaupten. Auch in Singapur ist ihm das gelungen. “Ein sehr starkes Rennen heute, besonders für Liam”, lobt Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane. Den Grundstein für seinen siebten Platz legte der Neuseeländer bereits am Start. Singapur: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Wir sind auf den Soft-Reifen gestartet”, sagt Lawson. “Als die Heizdecken abgenommen wurden und ich sah, dass [Pierre Gasly] auf Mediums unterwegs war, wusste ich ehrlich gesagt: In Kurve 1 geht’s zur Sache. Daran habe ich eigentlich die ganze Zeit gedacht: einen guten Start hinzulegen und zu versuchen, ihn in Kurve 1 zu schnappen.” Der Plan ging auf: Lawson setzte sich in der ersten Kurve gegen seinen Konkurrenten durch. Anschließend “konnte er sich souverän absetzen und den Vorsprung über das gesamte Rennen halten, während er gleichzeitig den Reifenverschleiß gut im Griff hatte”, lobt sein Teamchef. “Wir haben reagiert, als Gasly und Nico Hülkenberg an die Box kamen.” Lawson schlägt Teamkollege Arvid Lindblad deutlich Beim Stopp wurde “für den Rest des Rennens auf Medium-Reifen gewechselt, um das Risiko durch Safety-Car-Phasen zu minimieren”, erklärt Permane die Strategie von Racing Bulls. “Von da an war der Weg bis zur Zielflagge ziemlich unkompliziert.” “Ich glaube, der Soft-Reifen war ziemlich stark”, ergänzt Lawson. “Im ersten Stint war ich etwas besorgt, weil er sich fast zu gut anfühlte – und ich wusste ja, dass ich das Rennen letztlich auf Mediums zu Ende fahren würde. Aber ehrlich gesagt war das Auto mit beiden Mischungen sehr gut.”
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Teamkollege Arvid Lindblad kam beim Großen Preis von Singapur lediglich auf Platz 15 ins Ziel und blieb damit ohne Punkte. Das teaminterne Duell ging somit klar an Lawson, der mit seinen jüngsten Leistungen weiter Argumente für eine Zukunft in der Formel 1 sammelt. Es gibt also gute Gründe, warum sich der Neuseeländer aktuell “sehr gut” fühlt.

 
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