George Russell findet seine Form, aber reicht es noch für den Titel?
| . | . | . |
George Russell hat beim Formel-1-Grand-Prix von Aserbaidschan eindrucksvoll gezeigt, dass er mit Mercedes die richtige Richtung gefunden hat. Der Mercedes-Pilot feierte in Baku seinen ersten Karriere-Grand-Slam, indem er die Pole holte, jede Runde anführte, die schnellste Rennrunde und den Sieg einfuhr. LAT Images Kommt George Russells Aufholjagd im Titelkampf zu spät?
Er verkürzte seinen Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli auf 66 Punkte und ist überzeugt, dass er bei dieser Form inzwischen ein ernsthafter Titelanwärter wäre. “Ich habe mich über mehrere Rennen hinweg eigentlich nicht als Teil dieses Kampfes gesehen, einfach weil meine Leistung nicht stark genug war”, erklärt Russell. “Jetzt habe ich das Gefühl: Wenn die Saison heute oder seit der Sommerpause begonnen hätte, wäre ich sehr wohl in der Lage gewesen, um den Titel zu kämpfen.”
//jseAo3c(“Rect”);
Der Brite kommt damit möglicherweise genau dann in Fahrt, wenn die entscheidende Phase dieser Formel-1-Saison beginnt. Gleichzeitig profitierte Russell in Baku davon, dass Antonelli nach einem Fehler im Qualifying nur von Startplatz 16 losfuhr. Der Italiener kämpfte sich allerdings noch bis auf Rang fünf nach vorne, sodass Russell seinen Rückstand in der Weltmeisterschaft lediglich von 81 auf 66 Punkte reduzieren konnte. Bei noch sieben oder acht ausstehenden Rennwochenenden bleibt Antonelli damit klar in der besseren Ausgangsposition. Russell hat seine eigenen Titelchancen angesichts seiner schwächeren Leistungen in der ersten Saisonhälfte zuletzt ohnehin nicht mehr als allzu realistisch betrachtet. Russell konzentriert sich auf Rennsiege An seiner Herangehensweise will der Mercedes-Pilot trotz des verbesserten WM-Stands nichts ändern. Statt auf den Punkterückstand zu schauen, will Russell jedes verbleibende Rennen für sich betrachtet angehen. Als Nächstes steht an diesem Wochenende die einmalige Rückkehr der Formel 1 nach Malaysia an. Baku eskaliert: Colapinto-Crash, Russell vs. Verstappen & Horner-Interview Video wird geladen…
“Jetzt habe ich diesen großen Rückstand”, sagt Russell. “Das kann sich schnell ändern. Deshalb jage ich dem nicht hinterher. Ich konzentriere mich darauf, jedes Rennen zu gewinnen, und was passiert, wird passieren”, gibt sich der Brite gelassen. Sein Aufschwung ist das Ergebnis einer Entwicklung über die Saison hinweg. Nach den Anpassungsschwierigkeiten an die neuen Regeln für 2026 scheint er mit Mercedes zunehmend die richtige Abstimmung und Arbeitsweise gefunden zu haben. Antonelli trotz Quali-Fehler noch Fünfter Für Antonelli war das Baku-Wochenende trotz des enttäuschenden Qualifyings ebenfalls ein wichtiger Test. Bereits in FT1 hatte der 20-Jährige wegen Problemen wertvolle Fahrzeit verloren. Sein Fehler in Q1 war anschließend ein weiterer Rückschlag und zwang ihn, das Grand-Prix-Rennen von Platz 16 aufzunehmen.
//jseAo3c(“Rect”);
Statt den verlorenen Boden mit übermäßigem Risiko zurückzugewinnen, ging Antonelli jedoch geduldig vor. Er arbeitete sich nach und nach durch das Mittelfeld und profitierte später von einer doppelten Safety-Car-Phase. Am Ende wurde er Fünfter. Russell verwies anschließend auf den unterschiedlichen Druck, unter dem die beiden Mercedes-Piloten derzeit stehen. Während er selbst in der ersten Saisonhälfte wichtige Punkte liegen ließ, hatte Antonelli bis zu seinem Fehler in Baku eine nahezu fehlerfreie Saison absolviert und acht Siege feiern können.
//jseAo3c(“Rect”);
“Auf mir lastet deutlich weniger Druck als auf ihm”, betont Russell. “Er hatte eine unglaublich fehlerfreie Saison. [Das Qualifying] war wahrscheinlich sein erster Fehler in einer richtigen Session in dieser Saison, und trotzdem kam er als Fünfter ins Ziel.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
Red Bull kehrt zu Honda zurück: Quartararo muss Monster verlassen
Formel 1
George Russell findet seine Form, aber reicht es noch für den Titel?
DTM
Maro Engel über Rivalität mit Preining: “Fahren nicht gemeinsam in den Urlaub”
Motorrad
KTM-Technikchef: Wie Pedro Acosta mit seinem Fahrstil den Unterschied macht
Russell hat damit zwar den Abstand zu seinem Teamkollegen verkürzt, doch Antonelli bleibt bei noch acht ausstehenden Rennwochenenden mit 66 Punkten Vorsprung klar in Führung. Für Russell geht es jetzt vor allem darum, seine aktuelle Form zu bestätigen und Rennen für Rennen weiter Punkte aufzuholen.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





