George Russell: Nächste Motorenstrafe “vielleicht” in Las Vegas
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Erst beim vergangenen Formel-1-Rennen in Singapur musste Mercedes-Pilot George Russell wegen einer Motorenstrafe von ganz hinten starten, da diskutiert man bei den Silberpfeilen intern schon darüber, wo der Brite seine nächste Gridstrafe nehmen wird. LAT Images George Russell musste bereits in Singapur von ganz hinten starten
Hintergrund: Zwar sollte Russell mit dem neuen Antrieb aus Singapur theoretisch bis zum Ende des Jahres durchfahren können, sofern kein weiterer Defekt auftritt. Allerdings hat Mercedes für die kommenden Wochen noch ein ADUO-Update für den Motor geplant. Damit Russell dieses Upgrade auch nutzen kann, wäre ein weiterer Motorwechsel nötig – und damit eine weitere Gridstrafe. Gegenüber Sky hat der Brite selbst bereits angekündigt, dass man den Tausch der Power-Unit “vielleicht in Las Vegas” durchführen wird.
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Während der Wechsel in Singapur nach einem Motorschaden in Malaysia gezwungenermaßen passierte, betont Russell, dass man bei Mercedes nun selbst entscheiden könne, wo man die nächste Strafe bewusst in Kauf nehme. “Und wir werden uns für Strecken entscheiden, auf denen [das Überholen] etwas einfacher ist”, so Russell. Auch Teamkollege Kimi Antonelli wird im Zuge des Updates noch einmal einen neuen Motor bekommen – und damit ebenfalls eine Gridstrafe. Beide Mercedes-Fahrer mit Update in Austin Die Einführung des Updates ist für den kommenden Triple-Header geplant, frühestens also bereits beim kommenden Grand Prix in Austin. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Mercedes seine beiden Piloten beim gleichen Rennen von hinten starten lässt. Heißt: Einer der Fahrer könnte das Upgrade bereits früher als der andere erhalten. Schon sicher ist derweil, dass beim USA-Grand-Prix in einer Woche beide Fahrer mit dem neuen Chassis-Update aus Malaysia an den Start gehen werden. Singapur: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Russell verwendete beim vergangenen Rennen in Singapur das alte Paket, allerdings werden laut auto motor und sport langsam die Ersatzteile knapp. So habe Russell nach seinem Crash im Sprint am Samstag am restlichen Wochenende mit bereits gebrauchten Teilen weiterfahren müssen. Weil man bei Mercedes am Singapur-Wochenende zudem zu dem Schluss kam, dass das Update schneller als das alte Paket sein sollte, werden in Austin nun wieder beide Piloten damit fahren.
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Der stellvertretende Teamchef Bradley Lord bestätigt in der Nu Silver Arrows Radio Show, dass Mercedes in Austin “mit beiden Autos in der aktualisierten Konfiguration und mit dem neuen Frontflügel” an den Start gehen wird.
Formel1.de
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