Günther Steiner: Will nie wieder eine Situation wie mit Mick Schumacher!
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Ex-Formel-1-Teamchef Günther Steiner hat nicht die besten Erinnerungen an die Saison 2021. Der Haas-Rennstall setzte damals unter seiner Führung mit Mick Schumacher und Nikita Masepin zwei Rookies ein – und landete am Ende ohne einen einzigen WM-Punkt auf dem letzten WM-Platz. Getty Images Mick Schumacher und Nikita Masepin fuhren 2021 gemeinsam für Haas
Inzwischen ist Steiner in der Motorrad-Weltmeisterschaft als CEO des Tech-3-Rennstalls aktiv. Dort hat er kürzlich über die Fahrerpaarung für das kommende Jahr in der Moto3-Klasse gesprochen und dabei eine Anspielung auf seine Zeit in der Formel 1 gemacht. Auf die Frage, ob das Team 2027 mit zwei Rookies an den Start gehen könnte, antwortet Steiner, dass man “eine Mischung” aus einem erfahrenen Piloten und einem Rookie suche. “Zwei Rookies … Davon hatte ich in der Formel 1 genug”, so Steiner.
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Ein klarer Verweis auf die Saison 2021, denn die war die einzige, in der Haas in der Königsklasse mit zwei Neulingen an den Start ging. “Ein Jahr damit war genug für den Rest meines Lebens. Ich versuche es zu vermeiden, wenn ich kann”, sagt Steiner mit einem Lachen. Das Jahr stand damals von Anfang an unter keinen guten Vorzeichen, weil Haas sich dazu entschieden hatte, kein neues Auto zu bauen. Stattdessen setzte man einen nur leicht modifizierten Vorjahresboliden ein, um sich bei der Entwicklung voll auf das neue Reglement ab 2022 konzentrieren zu können. Die Folge war, dass Schumacher und Masepin, die beide aus der Formel 2 aufgestiegen waren, regelmäßig in Q1 ausschieden. Am Ende des Jahres war Schumachers bestes Ergebnis ein zwölfter Platz in Ungarn, Masepin holte in Baku als bestes Resultat einen 14. Platz. Zu viel interner Ärger mit Schumacher und Masepin Dazu kam teaminterner Ärger, weil Masepin das Gefühl hatte, schlechteres Material als sein Teamkollege zu haben. Außerdem kam es auf der Strecke mehrfach zu Zwischenfällen zwischen den beiden Piloten. Trotzdem hätten Schumacher und Masepin eigentlich auch 2022 für das Team fahren sollen, doch der Russe verlor sein Cockpit beim Team noch vor dem ersten Saisonrennen an Kevin Magnussen, nachdem Russland den bis heute andauernden Krieg gegen die Ukraine begonnen hatte. Die Formel-1-Karriere von Mick Schumacher
Schumacher fuhr noch bis Ende 2022 für Haas und wurde dann durch Nico Hülkenberg ersetzt. Bis heute werfen vor allem viele deutsche Fans Steiner vor, Schumachers Formel-1-Karriere durch ein schlechtes Management geschadet und letztendlich beendet zu haben. Auch Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone erklärte beispielsweise, dass der junge Deutsche bei Steiner und Haas “in den falschen Händen” gewesen sei. Steiner selbst begründete das Schumacher-Aus nach zwei Jahren damit, dass es “das Beste” für das Team gewesen sei. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Ich musste für das Team eine Entscheidung treffen. Ich glaube, die durfte und musste ich sogar so treffen. Was ist das Beste fürs Team? Und wenn das Beste nicht Mick Schumacher ist, muss man dazu stehen”, so Steiner 2024 gegenüber Sports Illustrated.
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