Honda nennt Zeitplan für die Rückkehr an die Spitze der Formel 1
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Die ersten Monate der Partnerschaft zwischen Honda und Aston Martin waren äußerst schmerzhaft, doch nun blickt der japanische Hersteller wieder nach vorn. Hondas Formel-1-Projekt unterscheidet sich personell grundlegend von den glorreichen Jahren mit Red Bull. LAT Images Shintaro Orihara und HRC-Präsident Koji Watanabe
Das führte bereits im Januar zu der Erkenntnis, dass der Beginn dieser neuen Ära problematisch werden würde – sogar noch problematischer als erwartet, wie Shintaro Orihara, General Trackside Manager und Chefingenieur, einräumte. In Zandvoort wird der japanische Hersteller sein erstes ADUO-Upgrade des Jahres einführen, das sich vollständig auf den Verbrennungsmotor konzentriert. Dieser Schritt soll Honda bei der Motorleistung wieder an die Spitzengruppe heranführen.
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Allerdings werden noch mehrere weitere Upgrades erforderlich sein, um den Rückstand vollständig zu schließen. Die Entwicklung soll 2027 fortgesetzt werden, was hinter den Kulissen bereits einen großen Schwerpunkt bildet. “Für 2027 gelten leicht veränderte Regeln für die Kraftstoffdurchflussmenge, aber unser Entwicklungsprogramm bleibt gleich. Wir müssen unsere Verbrennungsleistung weiter verbessern”, sagt Orihara in einem exklusiven Interview mit Motorsport.com. Er betont: “Wir werden uns also weiterhin darauf konzentrieren, die Leistung unseres Verbrennungsmotors zu steigern, und wollen 2027 größere Entwicklungsschritte machen. Das ist unser Hauptaugenmerk.” Der neue Motor und das neue Chassis bieten laut Orihara zudem die Möglichkeit, Hondas Antriebseinheit besser in Adrian Neweys Design zu integrieren. Zu Beginn dieses Jahres wurde ausführlich über angebliche kurzfristige Forderungen Neweys und die damit verbundene Komplexität diskutiert. Krachend gescheitert: Diese Formel-1-Großprojekte waren nie erfolgreich
Nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit ergeben sich nun jedoch Möglichkeiten, die Integration für die kommende Saison zu verbessern. “Wir stehen in engem Austausch mit Aston Martin, um unsere Antriebseinheit besser in das neue Chassis zu integrieren”, so Orihara. “Wir konzentrieren uns jetzt also darauf, einen guten Motor für 2027 zu entwickeln, und arbeiten hinter den Kulissen eng mit Aston Martin zusammen”, berichtet er. Honda setzt sich trotz schwierigen Starts ehrgeiziges Ziel Auch Hondas vorherige Formel-1-Phase begann schwierig, endete letztlich jedoch mit mehreren Weltmeistertiteln an der Seite von Red Bull und Max Verstappen. Angesichts der aktuellen Probleme denkt derzeit weder in Silverstone bei Aston Martin noch in Sakura bei Honda jemand an Siege – von Weltmeistertiteln ganz zu schweigen.
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Die Vergangenheit gibt jedoch Anlass zu der Zuversicht, dass langfristig erneut eine Wende gelingen kann. Auf die erwartete Zeitspanne bis zum Erreichen des angestrebten konkurrenzfähigen Niveaus angesprochen, sagt Orihara: “Es ist schwierig, in der Formel 1 einen genauen Zeitrahmen zu nennen, weil unsere Leistung immer relativ zu der eines anderen Konkurrenten ist.” “Nach der Sommerpause wollen wir wieder Anschluss an die führende Gruppe finden. Gleichzeitig arbeiten wir im Werk intensiv daran, für 2027 einen noch größeren Schritt zu machen. Aber auch hier sollten wir realistisch bleiben”, betont er. Warum ADUO die Formel-1-Welt spaltet Video wird geladen… Die ganze Formel-1-Welt diskutiert über ADUO – das neue FIA-System zur Unterstützung zurückliegender Motorenhersteller. Doch wie funktioniert dieser?
“Ich denke, dass wir zu Beginn des Jahres 2027 vielleicht noch nicht über die beste Antriebseinheit verfügen werden, aber näher an den besten Konkurrenten liegen. Danach werden wir weiter hart arbeiten, um – so hoffe ich – 2027 oder 2028 selbst zu einem Top-Konkurrenten zu werden.”
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Honda will damit bis zum Ende der kommenden Saison oder zu Beginn der Saison 2028 wieder der Maßstab in der Formel 1 sein – oder zumindest wieder zur Spitzengruppe der Antriebshersteller gehören. Könnte die Zuverlässigkeit 2027 erneut zum Problem werden? Das Schließen des Rückstands ist jedoch nicht der einzige Aspekt, den Honda für das kommende Jahr berücksichtigen muss. Alle Hersteller müssen auch auf die angekündigten Änderungen bei der Kraftstoffdurchflussmenge vorbereitet sein.
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Diese sind Teil der umfassenderen Verschiebung hin zu einem Verhältnis von 58:42 zwischen Verbrennungsmotor und elektrischer Leistung im Jahr 2027. Für 2028 ist anschließend eine Aufteilung von 60:40 vorgesehen. “Die größte Herausforderung wird wahrscheinlich die Zuverlässigkeit sein”, sagt Orihara. “Selbst wenn die Kraftstoffdurchflussmenge nicht verändert würde, wären von unserer Seite aus weitere Zuverlässigkeitsentwicklungen erforderlich, sobald wir die Leistung steigern. Das ist ohnehin zu erwarten.” “Nun erhöhen wir jedoch zusätzlich die Kraftstoffdurchflussmenge. Dadurch werden die Anforderungen an die Zuverlässigkeit ziemlich groß. Für uns geht es also um die Verbesserung der Verbrennung und darüber hinaus um die Erhöhung der Kraftstoffdurchflussmenge.”
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Dennoch hält Orihara es für machbar, dass Honda trotz dieser Änderungen das erforderliche Zuverlässigkeitsniveau erreicht. “Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit werden hoch sein, und die Entwicklungszeit ist ziemlich kurz. Das ist also eine Herausforderung. Dank der FIA wurden jedoch vernünftige Schritte unternommen.” “Wenn wir innerhalb eines Jahres eine große Zahl erreichen müssten, wäre das ein großes Problem. Da die Änderung nun aber in zwei Schritte aufgeteilt wurde, ist das im Hinblick auf die Leistungssteigerung eine vernünftige Größenordnung – auch mit Blick darauf, dass wir für eine gute Show sorgen müssen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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“Für die Zuverlässigkeit bleibt es eine Herausforderung, aber ich denke, es war eine gute Entscheidung”, so Orihara.
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