Isack Hadjar: Sprintrennen haben nur etwas mit “Glück” zu tun

Isack Hadjar: Sprintrennen haben nur etwas mit “Glück” zu tun

 

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Die Bilanz von Isack Hadjar ist katastrophal. Während der Franzose in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit Rang acht und bislang immerhin zwei Podestplätzen in seinem ersten Jahr als Red-Bull-Pilot einen ganz soliden Job macht, holte er in der gesamten Saison 2026 keinen einzigen Punkt in einem Sprintrennen.  LAT Images Isack Hadjar holte 2026 keinen einzigen Sprintpunkt

Den ersten Sprint des Jahres in China beendete er nach einer Berührung mit Kimi Antonelli nur auf P15, in Miami verpasste er die Punkte auf P9 anschließend ganz knapp. In Kanada wurde er mit einem Motorenproblem 21., in Silverstone erneut undankbarer Neunter. Den Sprint in Zandvoort verpasste er verletzt und beim letzten Sprintrennen des Jahres in Singapur schied er erneut mit einem Motorenproblem aus. “Ich mag den Sprint nicht mehr”, verrät Hadjar, der seine schlechte Bilanz nicht nur auf die Technik schieben will.
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“Es gefällt mir einfach nicht. Letztes Jahr hat es mir noch gefallen”, sagt er über das Format und erklärt, “das Problem” an diesen Wochenenden sei, dass man “nicht am Auto arbeiten kann”. Denn an Sprint-Wochenenden gibt es am Freitag lediglich ein einstündiges Training. Danach geht es direkt ins Qualifying für das Kurzrennen. In seiner Debütsaison kam Hadjar damit offenbar noch besser zurecht. Doch im Gegensatz zum Racing-Bulls-Auto gilt der Red Bull als Bolide, der in den meisten Fällen deutlich schwieriger abzustimmen ist. Hadjar: Wir brauchen die Trainingszeit Dementsprechend mehr Trainingszeit würde Hadjar eigentlich brauchen, doch die gibt es bei Sprintevents eben nicht. “Man muss einfach Glück [mit dem Set-up] haben”, zuckt er die Schultern und erklärt, dass es bei nur einem Training “quasi unmöglich” sei, vernünftig am Auto zu arbeiten. “Ich nehme an, es ist für die Zuschauer nicht besonders unterhaltsam, uns bei den vielen Tests zuzusehen. Aber für uns ist es wichtig”, betont der 22-Jährige und ergänzt: “An solchen Wochenenden fällt es schwer, etwas zu lernen.” Formel-1-WM ohne Topteams: So würde die

Folglich ist der Teamkollege von Max Verstappen auch wenig begeistert darüber, dass die Anzahl der Sprintrennen im kommenden Jahr von sechs auf zehn erhöht wird. “Ich weiß nicht, wer diese Entscheidungen trifft”, winkt Hadjar ab. “Nächstes Jahr haben wir ein Sprintrennen in Monaco. Wie um alles in der Welt soll das denn funktionieren? Was glaubt ihr, was da passieren wird? Glaubt ihr, es wird Überholmanöver geben?”, fragt der Franzose rhetorisch.
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Er selbst hätte lieber mehr klassische Grand-Prix-Wochenenden mit insgesamt drei Trainings vor der Qualifikation am Samstag. Es ist daher aus seiner Sicht “einfach sehr enttäuschend”, dass es “immer mehr” Sprints gibt.

 
Formel1.de 

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