Ist Isack Hadjar durch seine Verletzungspause besser geworden?
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Seit seinem Comeback hat Isack Hadjar mit Platz drei in Baku und mit Platz fünf in Sepang seine beiden besten Ergebnisse aus der Formel-1-Saison 2026 eingestellt. An diesen beiden Wochenenden holte er rund ein Viertel seiner bisherigen WM-Punkte in diesem Jahr. Hat ihn seine Verletzungspause also zu einem besseren Fahrer gemacht? Getty Images AsiaPac Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar in der Formel-1-Saison 2026
Mit dieser Frage wurde Hadjar vor dem Grand Prix von Singapur 2026 (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) konfrontiert. Seine Antwort: “Ich kann die Frage nicht beantworten, weil ich nicht weiß, wie das Ergebnis der vergangenen beiden Wochen ausgefallen wäre, wenn ich die drei Grands Prix davor bestritten hätte. Das werden wir also nie erfahren.” Red-Bull-Fahrer Hadjar schließt jedoch nicht aus, dass ihm die Zwangspause geholfen haben könnte. “Ich glaube an mentale Erholung”, sagte Hadjar. “Wenn man eine längere Pause hat und dann zurückkommt, arbeitet das Gehirn meiner Meinung nach trotzdem im Hintergrund weiter, auch wenn man nicht trainiert. Es verarbeitet Dinge, ohne dass man es bewusst mitbekommt.” Isack Hadjar fehlt “eine Ewigkeit” Für diese mentale Verarbeitung hatte Hadjar zuletzt reichlich Gelegenheit: Weil er sich bei einer Trainingseinheit während der Sommerpause verletzte, fiel er für die Rennwochenenden in Zandvoort, Monza und Madrid aus. Erst seit Baku sitzt er wieder im Red Bull RB22 an der Seite von Max Verstappen.
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Obwohl er lediglich einen Monat nicht aktiv war, habe es sich für ihn “wie eine Ewigkeit” angefühlt, sagte Hadjar. “Doch sobald ich den Motor gestartet hatte und aus der Garage gefahren war, fühlte es sich an, als hätte ich erst zwei Tage zuvor im Auto gesessen. Es kommt ganz natürlich wieder zurück.” (Fotostrecke: Formel-1-Champions, die ein Comeback wagten) Formel-1-Champions, die ein Comeback wagten
Weil er jedoch in Zandvoort, Monza und Madrid nur Zuschauer gewesen sei, habe er aus dieser Perspektive interessante Einblicke erhalten, die ihm sonst verborgen geblieben wären: “Von außen sieht man Dinge, die während eines Rennwochenendes nicht auffallen, weil man dann einen Tunnelblick und nicht viel Zeit hat, daran zu arbeiten”, erklärte Hadjar – ohne konkreter zu werden. Er sagte jedoch weiter: “In Budapest war ich unzufrieden mit dem Auto. Zwei Monate später steige ich in Baku ein und alles ist passt besser zusammen. Jede Set-up-Änderung ergibt Sinn, ob richtig oder falsch. Wir verstehen das Auto besser und ich finde Freie Trainings nützlicher als vorher.” Warum die Verletzungspause eine “gute Erfahrung” war Er bezeichnete seine Verletzungspause daher rückblickend als eine “gute Erfahrung”. Hadjar will jedoch nicht missverstanden werden: “Ich möchte das nicht noch einmal durchmachen müssen, aber die Pause hat mich definitiv nicht zu einem schlechteren Fahrer gemacht.” Die jüngsten Ergebnisse sprechen jedenfalls für Hadjar. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Vielleicht beflügelte ihn auch die vorzeitige Vertragsverlängerung bei Red Bull: Noch vor seinem Comeback in Baku bestätigte ihn sein aktuelles Formel-1-Team für die Saison 2027. Verstappen und Hadjar bleiben also für ein weiteres Jahr Teamkollegen. (Übersicht: Fahrer und Teams für die Saison 2027)
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