Lando Norris: Darum sollte Sepang für McLaren besser werden als Baku
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Nach dem enttäuschenden Wochenende in Baku erwartet Lando Norris in Malaysia eine Rückkehr von McLaren zu gewohnter Stärke. Die zuletzt eingeführten Upgrades hätten grundsätzlich wie geplant funktioniert, doch am vergangenen Wochenende kamen mehrere Faktoren zusammen, die das tatsächliche Potenzial des Autos überlagerten. LAT Images Lando Norris ist zum ersten Mal in Malaysia unterwegs
“All die Upgrades tun genau das, was sie sollen”, stellt Norris klar. Dass McLaren in Baku trotzdem nicht überzeugen konnte, habe deshalb nicht zwangsläufig mit den neuen Teilen zu tun. “Wir hatten in verschiedenen Bereichen zu kämpfen”, erklärt der Weltmeister von 2025. Bei Norris stand dabei vor allem die Power-Unit im Fokus. In Malaysia sollte sich deshalb ein klareres Bild ergeben. Norris erwartet, dass die Upgrades auf dem Sepang International Circuit besser zur Geltung kommen und McLaren wieder näher an das Niveau herankommt, das man vom Team gewohnt ist. Malaysia ein besseres Pflaster? “Ich erwarte, dass sie hier besser funktionieren und unsere Pace wieder ein Stück weit zur Normalität zurückkehrt”, sagt Norris. Voraussetzung dafür sei allerdings, “einige der Probleme” zu beheben, die vor allem sein Auto in Baku geplagt hätten.
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Auch die Streckencharakteristik spricht aus seiner Sicht für McLaren. Sepang besitzt zwar zahlreiche lange Geraden, auf denen Norris sein Team derzeit nicht zu den Stärksten zählt. Dafür gibt es schnelle Kurven, die dem MCL40 besser liegen sollten. “Es gibt viele Geraden, was bekanntlich nicht zu unseren Stärken gehört und woran wir arbeiten müssen”, sagt Norris. “Aber die schnelleren Kurven liegen uns am Wochenende hoffentlich wieder etwas mehr.” Damit könnte Malaysia bereits ein besserer Gradmesser für das tatsächliche Potenzial des McLaren sein als Baku. Denn dort hatte Norris nicht nur mit der Charakteristik der Strecke zu kämpfen, sondern auch mit einigen Schwierigkeiten beim Antrieb. Power-Unit-Probleme erschwerten Norris’ Baku-Wochenende “Ich hatte einige Probleme mit meiner Power-Unit, die mir das Wochenende viel, viel schwerer gemacht haben”, erklärt der Brite. Besonders auf den Geraden summierten sich die Nachteile: “Wenn einem Leistung fehlt, arbeitet die Batterie wegen der Geschwindigkeiten auf den Geraden einfach viel ineffizienter.” Dadurch habe Norris mehr Batterie verbraucht und früher einsetzen müssen. “Je weniger Leistung man hat, desto schlimmer wird alles”, sagt er. Gemeinsam mit Mercedes müsse McLaren deshalb verstehen, was am vergangenen Wochenende schiefgelaufen sei. Baku: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Für Norris erklärt das allerdings nur einen Teil der Schwierigkeiten in Baku. Denn auch unabhängig davon sieht er Bereiche, in denen McLaren noch nicht auf dem Niveau von Mercedes ist.
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“Es gibt Dinge, die Mercedes gelingen, mit denen wir uns schwer tun”, sagt Norris. Nun müsse das Team herausfinden, ob Mercedes diese Bereiche schlicht besser verstanden habe oder ob der Konkurrent über Möglichkeiten verfüge, die McLaren nicht habe. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Dazu kommt der Luftwiderstand. Norris hält den McLaren derzeit nicht für das effizienteste Auto und sieht deshalb auch langfristig noch Arbeit. “Aus aerodynamischer Sicht müssen wir langfristig Dinge verbessern, damit wir das Auto effizienter machen und unter bestimmten Umständen mehr auf Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden auslegen können”, erklärt er.
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