Laut FIA: Pit-Lane-Speeding-Strafen kein technischer Fehler
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Beim Großen Preis von Monaco haben ungewöhnlich viele Fahrer Zeitstrafen für Pit-Lane-Speeding erhalten. Laut der FIA lag das nicht an einem technischen Fehler an den Messgeräten, sondern an der Art und Weise, wie die Piloten in die Boxengasse gefahren sind. Sutton Images In Monaco hat die Einfahrt zur Boxengasse für viel Gesprächsstoff gesorgt
In Monaco gibt es auf dem Weg zum Boxeneingang einen kleinen Knick, den man schneiden kann. Die Onboard-Aufnahmen von Fahrern wie George Russell zeigen, wie sie, anstatt die Einfahrt in einem weiten Bogen zu nehmen, schon extrem früh einlenken, um sich ein paar Meter zu sparen. Die FIA betont dabei, dass die Geschwindigkeitsmessung in dem Moment beginnt, in dem ein Rad des Autos in die sogenannte Fast-Lane fährt. Nimmt man die kleine “Abkürzung”, so ist das linke Vorderrad betroffen.
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Da die elektronischen Zeitmessschleifen im Boden und die Transponder in den Autos die Durchschnittsgeschwindigkeit messen, waren die Überschreitungen oft minimal. Pierre Gasly, George Russell, Oscar Piastri und Franco Colapinto waren in der Boxengasse nur 0,1 km/h schneller als erlaubt. Zudem betont die FIA, dass man die Teams vor dem Rennen vor diesem Umstand gewarnt hatte. Die Empfehlung war, die Boxeneinfahrt in einem etwas weiteren Bogen anzufahren, um genau dieses Szenario zu verhindern. Video wird geladen…
Lewis Hamilton kommentiert seine Zeitstrafe nach dem Rennen folgendermaßen: “Ich war nicht zu schnell. Ich denke, es liegt daran, wie die Boxengasse aufgebaut ist. Ich fahre hier schon seit Jahren und es ist nicht so, als wäre ich hineingefahren, ohne auf den Begrenzer zu drücken. Der ist sofort aktiv.” “Es liegt an der Linie, die du fährst, und die ist seit Jahren dieselbe. Du schneidest die weiße Linie, Kopf nach unten und wieder auf die Strecke. Ich war schockiert, als man mir sagte, ich wäre zu schnell gewesen, denn ich war nicht über der erlaubten Geschwindigkeit.” Abschließend betont Hamilton: “Ich denke, es liegt an der Länge [der Boxengasse]. Das müssen wir uns wirklich anschauen, denn ich habe gehört, dass heute viele damit Probleme hatten, und die waren wahrscheinlich nicht zu schnell unterwegs.” Erwähnenswert ist auch, dass bis auf Hamilton nur Piloten mit Mercedes-Motoren im Heck betroffen waren. Allerdings dürften die Vergehen nichts mit der Power-Unit an sich oder der Kalibrierung des Geschwindigkeitsbegrenzers zu tun haben.
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“Wir denken, er hat da vielleicht etwas zu sehr abgekürzt”, betont Andrea Stella nach dem Rennen zur Strafe von Piastri. “Das ist derzeit die These, deswegen haben wir Oscar danach gesagt, dass er das vermeiden soll.” “Aber ursprünglich wurde das missverstanden”, erklärt der McLaren-Teamchef. “Wir wussten, dass du, wenn man da zu sehr abkürzt, als ‘zu schnell’ gemessen wirst. Mehr wissen wir im Moment aber nicht.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Monaco
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