Lewis Hamilton erklärt, warum die neue Formel 1 so gut ist wie lange nicht mehr
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In den letzten Monaten haben zahlreiche Piloten das neue Reglement der Königsklasse kritisiert und behauptet, dass alles, was man im Kartsport und den Nachwuchsserien gelernt habe, in der neuen Formel-1-Ära nicht mehr nutzbar sei. Rekordweltmeister Lewis Hamilton sieht das offenbar genau anders. LAT Images Daumen hoch: Lewis Hamilton hat Spaß an der aktuellen Formel 1
“Ich glaube, wenn man zurück zum Kartfahren geht, ist es genau dasselbe”, zieht der Brite vor dem Großen Preis von Japan (der komplette Zeitplan) einen Vergleich. Bei den ersten Rennen war das sogenannte “Jo-Jo-Racing” mit mehrfach wechselnden Überholmanövern stark kritisiert worden. Doch im Kartsport sei das Alltag, erklärt Hamilton. “Die Leute fahren hin und her, hin und her. Niemand hat den Kartsport jemals als Jo-Jo-Racing bezeichnet”, kann der Ferrari-Pilot die aktuelle Kritik an der Formel 1 nicht verstehen. “Es ist die beste Form des Rennsports.”
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“Und die Formel 1 war schon sehr lange nicht mehr die beste Form des Rennsports”, blickt Hamilton auf die vergangenen Jahre zurück. “Von all den Autos, die ich in 20 Jahren gefahren bin, ist das das einzige, mit dem in schnellen Kurven hintereinander herfahren kannst, ohne komplett alles zu verlieren. Du kannst dranbleiben.” Hamilton: Racing “sollte hin und her gehen” Das bisherige DRS, das in diesem Jahr durch den Overtake-Modus ersetzt wurde, war laut Hamilton nur “ein Pflaster für das Problem, dass man in den Kurven nicht nah genug rankommt. Jetzt haben wir Leistungsunterschiede, aber die sind sehr klein.” “Ich spreche erst weiter, wenn er geht!” – Verstappen-Eklat in Suzuka I Medientag F1 Japan 2026 Video wird geladen…
“Wenn du vorne bist und die Autos hinter dir sind, können sie mithalten”, schildert der siebenmalige Weltmeister seine Eindrücke aus den ersten Rennen. “Ich persönlich finde das viel unterhaltsamer, weil das die meisten Überholmanöver und die besten Duelle sind, die ich wahrscheinlich seit Bahrain vor vielen Jahren mit Nico Rosberg hatte.” “So sollte Racing sein. Es sollte hin und her gehen”, macht Hamilton seine Meinung deutlich. “Es sollte nicht so sein, dass ein Manöver passiert und das war’s. Ich persönlich mag diese Art von Racing. Wir brauchen nur, dass alle anderen Teams aufschließen, damit wir mehr solcher Duelle zwischen den Teams bekommen.” Lewis Hamilton “genießt” die aktuelle Formel 1 Zwar würde Hamilton nicht so weit gehen zu sagen, dass er die neue Formel 1 “liebt”, doch die ersten Rennen mit den Duellen gegen die beiden Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli sowie gegen Teamkollege Charles Leclerc hat er sehr genossen. Der Ferrari-Pilot vertritt damit eine Sichtweise, die viele seiner Kontrahenten nicht nachvollziehen können. “Es ist definitiv ganz anders”, gibt Hamilton zu. “Ich denke, viele Fahrer genießen es nicht, aber ich weiß es nicht genau. Ich persönlich genieße es einfach.” LAT Images Hamilton genießt die Duelle gegen Mercedes und Teamkollege Leclerc
“Das Auto ist leichter, etwas agiler, ein bisschen ungewöhnlicher, macht mehr Spaß zu fahren”, ergänzt der Brite, der allerdings auch zugibt, dass er die Leistung der Antriebseinheit und das ganze Energiemanagement “absolut nicht” mag. “Da bin ich wirklich enttäuscht. Aber insgesamt ist es, glaube ich, gut für den Sport.” Hamilton weiß: Ein gutes Autos als Voraussetzung “Jeder wird seine Meinung haben”, weiß Hamilton, der in China sein erstes Ferrari-Podium erzielte. “Wenn unser Auto plötzlich schwer zu fahren wäre, würde es vielleicht weniger Spaß machen. Aber Fakt ist: Wir liefern uns einen guten Kampf damit und haben die Chance, um Siege zu kämpfen – und das macht immer mehr Spaß.”
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“Wenn du nicht in dieser Position bist und siehst, dass das in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich ist, dann ist es sehr schwer, motiviert zu bleiben”, ergänzt der Brite, vielleicht auch mit Blick auf Red-Bull-Star Max Verstappen, der heftige Kritik äußerte.
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“Aber genau dann musst du weitermachen und es trotzdem versuchen”, meint Hamilton. “Ich habe das im letzten Jahr versucht, obwohl wir wussten, dass wir uns nicht weiterentwickeln und keine Chance auf Siege haben. Das ist hart für alle im Team, aber das gehört wohl einfach zum Sport dazu.”
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