Marcin Budkowski: So hilft ihm sein ehemaliger Job als TV-Experte
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Bevor Marcin Budkowski in diesem Sommer als Teamchef bei Cadillac anheuerte, war der 49-Jährige einige Zeit als TV-Experte für das polnische Fernsehen im Einsatz. Gegenüber F1.com verrät er, wie ihm die Erfahrung in dieser Rolle bei seiner neuen Aufgabe hilft. LAT Images Marcin Budkowski hat Graeme Lowdon als Cadillac-Teamchef abgelöst
“Es hat mir ein bisschen besser gezeigt, wie die Formel 1 auch von der Außenwelt wahrgenommen wird, denn wenn man in diesem Job arbeitet, verbringt man so viel Zeit im Werk oder auf der Rennstrecke, dass man diese Perspektive manchmal aus den Augen verliert”, erklärt er. Die Sicht von außen hält Budkowski daher “für sehr nützlich”, sagt er und erklärt: “Auch hinter den Kulissen passiert eine Menge. Da gibt es politische Aspekte und interessante Dynamiken im Fahrerlager, die man verstehen muss.”
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Gleichzeitig erinnert der Neu-Teamchef aber auch: “Ich habe vor meiner Zeit in den Medien noch ein paar andere Dinge gemacht, die wahrscheinlich einen etwas größeren Einfluss auf meine Eignung für diese Rolle haben als meine Tätigkeit als TV-Experte.” Budkowskis Formel-1-Karriere begann bereits vor 25 Jahren, als er 2001 beim damaligen Prost-Team als Aerodynamiker anheuerte. Anschließend arbeitete er zudem mehrere Jahre für Ferrari, für McLaren, Renault beziehungsweise Alpine und auch die FIA. Budkowski will “schlechte Entscheidungen vermeiden” Bei Cadillac erwartet ihn nun seine vielleicht größte Aufgabe, denn als komplett neues Team muss sich der US-Rennstall von ganz unten nach oben arbeiten. “In der modernen Formel 1 gibt es keine Abkürzungen”, weiß Budkowski und erklärt: “Es geht einfach nur um viel harte Arbeit.” “Aber das Wichtigste ist nicht, gute Entscheidungen zu treffen, sondern schlechte Entscheidungen zu vermeiden”, sagt er und ergänzt: “Wir müssen in jeder Session und an jedem Rennwochenende das Beste aus unserem Auto herausholen.” Die aktuellen Teamchefs der Formel 1
“Das wird uns auf den Weg bringen, nach und nach im Mittelfeld mitzukämpfen und hoffentlich irgendwann eine Organisation aufzubauen, die in der Lage ist, um Podiumsplätze, Siege und Meisterschaften zu kämpfen”, so Budkowski, der jedoch auch betont: “Darum geht es heute nicht.” “Heute geht es darum, den Aufbau eines starken Teams abzuschließen, die richtigen Prioritäten zu setzen und den richtigen Kurs einzuschlagen”, so der Pole. “Das wird eine Weile dauern”, ist er sich bewusst, betont allerdings: “Wir sind Gewinner.”
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“Solange wir nicht auf dem Podium stehen, sind wir nicht zufrieden mit uns selbst und wollen weiter alles geben.”
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