Mattia Binotto: 2030 soll Audi um die Formel-1-WM kämpfen
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Nur wenige Monate nach dem offiziellen Einstieg in die Formel 1 nimmt das Audi-Projekt immer konkretere Formen an. Nach einer langen Phase, die dem Aufbau der technischen und organisatorischen Strukturen gewidmet war, beginnt für das Team nun die erste Saison als Werksteam – im vollen Bewusstsein, dass Wettbewerbsfähigkeit nicht improvisiert werden kann. LAT Images Mattia Binotto war früher Teamchef bei Ferrari und leitet jetzt das Audi-Team
Projektleiter Mattia Binotto spricht im Interview über den Fortschritt der Arbeiten, die Prioritäten beim Aufbau des neuen Teams und die Ziele für die kommenden Jahre. Er geht außerdem auf aktuelle technische Themen ein – von den Motorenregeln für 2026 über die Diskussionen um ADUO und das Verdichtungsverhältnis bis hin zu den Rollen von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto. Das Gespräch vermittelt einen klaren Einblick in die Philosophie, mit der Audi an das Formel-1-Projekt herangeht. Binotto: Audi-Projekt liegt im Zeitplan Frage: “Wie schreitet Audis Expansionsplan voran?” Binotto: “Er verläuft gut. Wir liegen im Zeitplan, den wir uns gesetzt haben, und gemessen an den bisher definierten Zielen entwickelt sich alles wie erwartet. Alle wichtigen Projekte wurden angestoßen.”
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“Natürlich bedeutet das nicht, dass sie bereits abgeschlossen sind. Wenn wir beispielsweise an die Erweiterung unseres Standorts oder die Installation eines neuen Simulators denken, vergeht zwangsläufig Zeit zwischen der Bestellung und dem Zeitpunkt, an dem alles einsatzbereit ist. Ich kann sagen, dass wir im Plan liegen: Alles wurde so aufgesetzt, wie wir es vorgesehen hatten, auch wenn noch viel aufgebaut werden muss.” Frage: “Viele Teams im Wachstum – ich denke an Aston Martin oder Williams – scheinen kurzfristig Leistung einzubüßen. Gilt das auch für euch?” Binotto: “Ich vergleiche uns ungern mit anderen, weil ich unser Projekt kenne, nicht aber die Projekte der Konkurrenz. Ich kann sagen, dass Audi mit einer sehr klaren Ambition gestartet ist: Wir wollen ein Siegerteam werden. Das macht unseren Weg einzigartig.” “Statt zu sagen, dass man kurzfristig einen Preis bezahlt, würde ich eher sagen, dass man keine Wunder erwarten darf. Wenn man noch nicht über alle Menschen, Werkzeuge und Räumlichkeiten verfügt, die man braucht, kann man nicht über Nacht außergewöhnliche Ergebnisse erzielen. Im Grunde sind wir heute noch das Sauber-Team des vergangenen Jahres – ergänzt um alles, was wir derzeit aufbauen. Ein Eigentümerwechsel, eine neue Marke oder ein neues Fahrzeugdesign sorgen nicht plötzlich dafür, dass man 300 zusätzliche Mitarbeiter, neue Gebäude und bessere Werkzeuge hat.” “Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung. Auf der einen Seite stehen sehr hohe Ambitionen, auf der anderen müssen wir akzeptieren, dass Wachstum Zeit braucht. Ich persönlich möchte so schnell wie möglich Ergebnisse erzielen und zeigen, wozu dieses Team fähig ist. Kurzfristig kann man aber nur das leisten, was die heutigen Ressourcen erlauben. Dafür braucht es Geduld und die Fähigkeit, mit einer gewissen Frustration umzugehen.” Binotto “sehr zufrieden” mit Top-5-Chassis Frage: “Sie haben gesagt, dass Ihr Chassis inzwischen zu den vier besten im Feld gehört. Haben Sie erwartet, dass der größte Rückstand beim Antrieb liegen würde, oder hat Sie die Wettbewerbsfähigkeit des Autos überrascht?” Binotto: “Was die Powerunit betrifft, überrascht mich das nicht. Ich wusste, dass wir mit einem gewissen Rückstand starten würden, weil wir komplett neues Know-how und neue Kompetenzen aufbauen mussten. Das ist ein langfristiges Projekt, und ich bin überzeugt, dass Audi innerhalb weniger Jahre über eine Powerunit auf Spitzenniveau verfügen wird.” Audi-Fazit: Hat Red Bull den besseren F1-Motor gebaut? Video wird geladen… Audi startete 2026 das Formel-1-Projekt als Werksteam – doch nach den ersten vier Rennwochenenden herrscht bereits Chaos.
“Beim Chassis hingegen bin ich sehr zufrieden. Mit dem Aufbau dieses Projekts haben wir vor einigen Jahren begonnen, und jetzt sehen wir die ersten Ergebnisse. Was dieses Team bereits erreicht hat, ist ein großer Erfolg und gibt mir Zuversicht. Es zeigt, dass wir die richtigen Menschen haben, um ein Siegerteam aufzubauen.” “Ob wir heute die viert- oder fünftstärkste Kraft sind, lässt sich nur schwer exakt bestimmen. Man muss sich nur anhören, was die Fahrer anderer Teams sagen: Alle erkennen an, dass unser Auto in den Kurven sehr stark ist. Das bestätigen auch die Datenanalysen. Was wir auf den Geraden verlieren, holen wir in den Kurven wieder auf.” Frage: “Sie sprechen häufig von einer Siegermentalität. Ist das einer der Werte, die Sie dem Team vermitteln wollen?” Binotto: “Der Begriff Siegermentalität wird oft verwendet. Im Kern geht es dabei aber vor allem um Kultur – darum, wie Menschen zusammenarbeiten und miteinander umgehen. In der Chassis- und Motorenabteilung beschäftigen wir heute mehr als 1.000 Mitarbeiter, so wie alle großen Formel-1-Teams. Am Ende entscheidet die Qualität der Zusammenarbeit, der Abstimmung und der Fähigkeit, sich gemeinsam in dieselbe Richtung zu bewegen.” “Für mich bedeutet Siegermentalität, dass alle bereit sind, ehrgeizige Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Genau das schafft langfristig ein Team, das Rennen und Weltmeisterschaften gewinnen kann.” Wo das ADUO-System Schwächen hat Frage: “Sie haben auch aus erster Hand Erfahrung als Ferrari-Motorenchef gesammelt. Wie beurteilen Sie ADUO heute, nach dem, was wir in der ersten Saisonhälfte gesehen haben?” Binotto: “Ich stelle die Arbeit der FIA anhand der Ergebnisse nicht infrage. Sie verfügt über alle notwendigen Werkzeuge und Daten, um ihre Bewertungen vorzunehmen – trotz der Grenzen, die jedes Messsystem zwangsläufig mit sich bringt. Ich halte es jedoch für wichtig, sich an das ursprüngliche Ziel von ADUO zu erinnern.”
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“Als das Konzept erstmals diskutiert wurde, war es als eine Art Sicherheitsnetz gedacht. Wenn ein Hersteller zu Beginn eines neuen Reglementzyklus deutlich zurückliegt und die Regeln anschließend weitgehend eingefroren sind, mit nur sehr begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten, besteht die Gefahr, dass dieser Rückstand über fünf Jahre bestehen bleibt. Daraus entstand die Idee der ‘Performance-Convergence’: Hersteller, die weiter hinten liegen, sollen bessere Möglichkeiten erhalten, aufzuholen.” “Letztlich ist das dasselbe Prinzip, das bereits beim Chassis und der Aerodynamik angewendet wird. Wer in der Konstrukteurswertung weiter hinten liegt, erhält mehr Windkanalzeit. Genauso sollen Hersteller mit einer schwächeren Powerunit mehr Entwicklungsspielraum bekommen, um zu den anderen aufzuschließen und die Meisterschaft insgesamt ausgeglichener zu machen.”
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Frage: “Gibt es aus Ihrer Sicht eine Schwäche dieses Systems?” Binotto: “Meiner Meinung nach liegt die Schwäche darin, dass ausschließlich die Leistung auf der Rennstrecke gemessen wird. Ein Auto mit einem generellen Performancevorteil kann es sich leisten, das volle Potenzial seiner Powerunit gar nicht auszuschöpfen.” “Es wäre zum Beispiel möglich, dass Mercedes über einen Motor mit größerem Potenzial verfügt, diesen aber nicht bis ans Limit einsetzen muss, weil das Auto ohnehin bereits einen Vorteil bietet. In diesem Fall könnte der Hersteller sogar zusätzlichen Entwicklungsspielraum gewinnen. Deshalb denke ich, dass das Reglement in diesem Punkt überarbeitet werden sollte.” “Das entsprach nicht der ursprünglichen Idee von ADUO. Ziel war es, den Herstellern zu helfen, die tatsächlich zurückliegen – nicht Situationen zu schaffen, in denen das wahre Potenzial einer Powerunit nur schwer beurteilt werden kann.”
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Frage: “Die Diskussion um das Verdichtungsverhältnis scheint inzwischen etwas abgeflaut zu sein.” Binotto: “Ja, denn letztlich haben wir uns auf eine Änderung des Reglements geeinigt. Für dieses Jahr war bereits eine Anpassung vorgesehen, die wirklich bedeutende Änderung betrifft jedoch das Jahr 2027. Deshalb hat sich die Diskussion etwas beruhigt. Techniker, Hersteller und Teams wissen jetzt, dass es einen klar definierten regulatorischen Meilenstein gibt, der diese Grauzone endgültig beseitigt.” “Natürlich kann das Verdichtungsverhältnis einen technischen Vorteil darstellen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Regeln diesen Bereich ab 2027 wesentlich klarer definieren werden. Bis dahin werden diejenigen, die derzeit einen Vorteil besitzen, selbstverständlich versuchen, ihn auch 2026 noch auszunutzen.” Besteht Audi wirklich auf einem Turbomotor? Frage: “Obwohl es bislang noch keine offiziellen Gespräche gegeben hat, wird bereits über die nächste Motorengeneration diskutiert. Audi soll dabei eher eine Turbo-Lösung bevorzugen als die Rückkehr zu einem Saugmotor.” Binotto: “Wie Sie sagen, gibt es derzeit noch keine formellen Gespräche. Zunächst möchte Audi gemeinsam mit der FIA und den anderen Herstellern alle möglichen Optionen erörtern und daran mitarbeiten, das bestmögliche Konzept zu entwickeln. Genau darum wird es in den Diskussionen gehen.”
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“Audi hat sich immer für die Bedeutung hoher Effizienz eingesetzt. Die Technologien, die besonders effiziente Motoren ermöglichen, finden später auch ihren Weg in die Serienfahrzeuge. Wenn wir über Effizienz sprechen, sprechen wir über Kraftstoffverbrauch, Emissionen und den Technologietransfer zwischen Motorsport und Serienproduktion.” “Die eigentliche Herausforderung wird darin bestehen, einen Formel-1-Motor zu entwickeln, der weiterhin äußerst effizient ist, gleichzeitig aber einfacher aufgebaut, leichter und kostengünstiger wird. Genau mit dieser Aufgabe werden wir uns beschäftigen.” Das Audi-Design für 2026
Frage: “Wird die Erfahrung dieses Jahres – insbesondere der schwierige Saisonbeginn – die Herangehensweise an zukünftige Reglements beeinflussen? Wird die FIA stärker darauf achten, dass die Motoren wieder mehr den Charakter klassischer Rennmotoren haben?” Binotto: “Ich denke, dass die FIA als Regelhüter diese Diskussion zurecht führen und leiten muss. Die Formel 1 braucht die Hersteller genauso, wie die Hersteller die Formel 1 brauchen. Am Ende werden wir, wie so oft, eine Lösung finden müssen, die nicht einfach nur ein Kompromiss ist, sondern die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten.” Hülkenberg und Bortoleto: So beurteilt Binotto die Audi-Fahrer Frage: “Kommen wir zu den Fahrern. Sie haben ein Duo aus einem jungen Talent und einem sehr erfahrenen Piloten. Soweit ich weiß, werden beide auch im kommenden Jahr für Sie fahren. Sind Sie zufrieden? Und sehen Sie darin eine langfristige Lösung?” Binotto: “Diese Fahrerpaarung wird oft als Kombination aus einem jungen Fahrer und einem Routinier beschrieben. Ich bevorzuge jedoch eine andere Definition: Für mich sind es zwei sehr schnelle Fahrer.”
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“Noch wichtiger als das Alter ist für mich der Speed. Ein junger Fahrer und ein erfahrener Fahrer wären wertlos, wenn sie nicht konkurrenzfähig wären. Ich bin überzeugt, dass ich zwei sehr schnelle Fahrer habe, und das macht mich zufrieden. Beide beweisen ihren Wert und leisten hervorragende Arbeit.” Frage: “Was können Sie über die Pläne für Ihren Nachwuchsfahrer Freddie Slater verraten?” Binotto: “Ich denke, er hat viele überrascht. Kaum jemand hatte erwartet, dass er bereits bei Audi unterschreibt. In dieser Hinsicht ist es uns gelungen, viele auf dem falschen Fuß zu erwischen. Diese Entscheidung zeigt zugleich den Ehrgeiz unseres Projekts und unseren Willen, in die Zukunft zu investieren.”
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“Wir freuen uns sehr, dass Freddie sich für Audi entschieden hat – und gleichzeitig darüber, dass Audi sich für Freddie entschieden hat. Er macht seine Sache bisher wirklich hervorragend. Er absolviert eine sehr starke Saison in der Formel 3. Ich glaube, dass er ein weiterer wichtiger Baustein des Audi-Projekts ist und unseren Anspruch unterstreicht, etwas Nachhaltiges für die Zukunft aufzubauen.” Frage: “Wird es am Ende der Saison auch einen Formel-1-Test für ihn geben?” Binotto: “Das ist wahrscheinlich.” Ob Ferrari oder Audi: Druck gibt’s überall … Frage: “Sie haben viele Jahre lang den Druck in Maranello erlebt. Heute leiten Sie ein Projekt, das von einem der größten Automobilkonzerne der Welt getragen wird. Hat sich dadurch etwas verändert oder ist der Druck derselbe geblieben?” Binotto:b “Ich denke, Druck hängt immer mit Verantwortung zusammen. Verantwortung gegenüber der Marke, gegenüber den Ergebnissen und gegenüber den Menschen, mit denen man zusammenarbeitet. In dieser Hinsicht gibt es zwischen Ferrari und Audi keinen großen Unterschied.”
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“Jeder geht allerdings auf seine eigene Weise mit Druck um. Ich persönlich versuche einfach, möglichst wenig zu lesen, was Journalisten schreiben, und mich stattdessen auf die Arbeit zu konzentrieren, die erledigt werden muss.” Formel-1-Quiz
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5 1 4 10 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Frage: “In den vergangenen Monaten wurde viel über ADUO, das Verdichtungsverhältnis und verschiedene Reglementauslegungen gesprochen. Wird diese Kontroverse vor allem von den Medien aufgebauscht oder steckt tatsächlich eine technische Grundlage dahinter?” Binotto: “Der Wettbewerb findet heute auf allen Ebenen statt. Natürlich auf der Rennstrecke, aber ebenso auf technischer und regulatorischer Ebene. Wenn ein komplett neues Reglement eingeführt wird – wie in diesem Jahr sowohl beim Chassis als auch bei der Powerunit -, ist es unvermeidbar, dass jeder versucht, jedes Detail und jede mögliche Interpretation für sich zu nutzen.” “Dass daraus Kontroversen entstehen, ist völlig normal, denn dahinter steckt ein echter technischer und sportlicher Wettbewerb. Alles in allem halte ich das sogar für einen positiven Aspekt. Am meisten überrascht hat mich allerdings, wie viele Teams trotz der im Vergleich zur Vergangenheit völlig neuen Regeln schon nach wenigen Rennen in der Lage sind, um Polepositions und Siege zu kämpfen. Das ist ein großartiges Schauspiel.” Warum Audi eine UK-Basis eröffnet hat Frage: “Auch Ihre Satellitenstruktur in England hat viel Aufmerksamkeit erregt. Wurde sie in erster Linie geschaffen, um die Personalgewinnung zu erleichtern?” Binotto: “Unsere Chassisbasis befindet sich in der Schweiz. Das ist zugleich ein Vorteil und ein Nachteil. Hat man jemanden erst einmal überzeugt, in die Schweiz zu kommen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Person auch bleibt. Das Land bietet eine hohe Lebensqualität und große Stabilität.”
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“Andererseits macht genau dieser Standort es schwieriger, neue Talente zu gewinnen. Mit einer Art ‘technologischer Antenne’ in England sind wir viel näher an den Kompetenzen und dem Know-how des britischen Motorsport-Valley. Dadurch können wir wesentlich einfacher die besten Fachkräfte erreichen und für unser Projekt gewinnen.” Frage: “Welche Ziele verfolgt Audi? Es wird immer über 2026 und 2027 gesprochen. Wo liegt Ihr tatsächlicher Zeithorizont?” Binotto: “Wir haben uns ein Ziel gesetzt, das weit über 2026 und 2027 hinausgeht. Unser Horizont ist das Jahr 2030. Bis dahin wollen wir ein Team aufgebaut haben, das um die Weltmeisterschaft kämpfen kann.”
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“Uns ist bewusst, dass es auf diesem Weg wichtige Etappen geben wird. Der erste große Meilenstein dürfte für uns das Jahr 2028 sein. Dann erwarten wir den nächsten deutlichen Qualitätsschritt. Deshalb betrachte ich 2026 und 2027 in erster Linie als Aufbaujahre und nicht als Jahre, die ausschließlich nach Rennergebnissen beurteilt werden sollten.” “Für mich ist in dieser Phase vor allem entscheidend, dass das Unternehmen wächst. An der Rennstrecke arbeiten etwas mehr als 100 Menschen. Hinter den Kulissen sind es jedoch rund 1.400 Mitarbeiter, die jeden Tag an Chassis und Powerunit arbeiten.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Oft richten sich alle Blicke nur auf das Team an der Strecke. Das ist jedoch lediglich der sichtbare Teil des gesamten Projekts. Die Rennstrecke ist die Kirsche auf der Torte. Zuerst müssen wir aber die Torte backen. Für mich werden die wichtigsten Erfolge in den kommenden beiden Jahren deshalb jene sein, die das Wachstum unserer Organisation widerspiegeln.”
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