Mercedes: Motorenstrafe bei Antonelli-Heimspiel in Monza?
| . | . | . |
“Realistisch gesehen wird es schwer werden, das Ende der Saison mit der vorhandenen Hardware zu erreichen”, sagt Mercedes’ stellvertretender Teamchef Bradley Lord. Das heißt: Kimi Antonelli und George Russell müssen in der zweiten Saisonhälfte damit rechnen, irgendwann einmal von Motorenstrafen ausgebremst zu werden. LAT Images Mercedes wird wohl bei beiden Fahrern noch Motorenstrafen ziehen
Die Mathematik lässt für ihn dabei keinen anderen Schluss zu: Antonelli ist bei Motor, Batterie, Steuereinheit und Auspuffset schon jeweils an der Grenze der erlaubten Teile angekommen und würde beim nächsten Wechsel eine Strafe bekommen, Russell hat noch etwas mehr Puffer, bei Batterie und Steuereinheit darf sich aber auch er nichts mehr erlauben (zur kompletten Übersicht). “Wenn man sich anschaut, wie viele wir in der ersten Saisonhälfte verbraucht haben, ist es fast unvermeidlich, dass irgendwann Strafen fällig werden”, weiß Lord. “Das ist etwas, woran das Strategieteam und die Jungs in Brixworth arbeiten werden, um herauszufinden, was der optimale Weg durch den Rest der Saison ist.” Wolff: Monza wäre ein guter Ort Wann sie eine Strafe nehmen, darüber haben die Teams meist etwas strategische Flexibilität, da sie bestimmen können, wann sie neue Motorenteile in das Auto verbauen. Da die alten Teile noch im verfügbaren Pool verbleiben, wählt man häufig Strecken aus, auf denen das Überholen einfacher ist als auf anderen.
//jseAo3c(“Rect”);
Kein Team würde auf die Idee kommen, beim nächsten Rennen in Zandvoort freiwillig eine Strafe zu ziehen, da der Weg nach vorne sehr schwierig wäre. Anders sieht es hingegen in Monza aus, was vielleicht aber für WM-Spitzenreiter Antonelli aus emotionaler Sicht nicht die beste Wahl wäre. “Es könnte eine geben, die für Kimi sehr speziell sein kann, aber auf dem Papier sieht es so aus, als wäre es ein guter Ort, um eine Motorenstrafe zu nehmen”, gibt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu. “Wir müssen also mit Marco (Kimis Vater; Anm. d. Red.) sprechen, ob wir in Monza eine Motorenstrafe nehmen wollen.” Zumindest könnte das etwas Druck von den Schultern des Youngsters beim Heimspiel nehmen, meint er lächelnd. “Vielleicht aber auch Baku”, wirft er ein. “Ich hoffe aber immer noch, dass wir keine Motorenstrafe nehmen müssen. Aber unsere Zuverlässigkeit war einfach nicht gut, und ob wir eine Strafe nehmen oder nicht, werden wir sehen.” Viele Probleme bei Mercedes Mercedes hatte in dieser Saison schon mehrfach mit technischen Problemen zu kämpfen und brachte nur bei zwei der vergangenen sieben Rennen beide Autos in die Punkte. Allen voran die Motorenprobleme bei Russell in Kanada und Antonelli in Barcelona waren für das Team bitter, da sie in aussichtsreichen Positionen wichtige Punkte kosteten. “Wir hatten anfänglich einige Herausforderungen mit dem ERS und dem gesamten Elektronik-System”, sagt Lord. “Das waren eng miteinander verwandte Probleme, die für die Ausfälle in Kanada und Barcelona verantwortlich waren und von denen wir glauben, dass sie mit dem Zuverlässigkeits-Update, das wir nach Österreich mitgebracht haben, größtenteils gelöst sind.” Wo Kimi Antonelli im WM-Kampf 2026 die meisten Punkte verloren hat
Hinzu kamen die lose Bremsbelüftung in Silverstone bei Antonelli sowie weitere Schwierigkeiten im Chassisbereich. “Es gab eine Reihe verschiedener Elemente, die wir in den Griff bekommen mussten. Aber das häufigste war die Sorge mit dem ERS-Paket”, so Lord.
//jseAo3c(“Rect”);
“Es ist sehr viel harte Arbeit in die vielen, vielen Korrekturen geflossen, die in dieser neuesten Spezifikation enthalten waren, die wir nach Österreich mitgebracht haben.”
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.


