Mercedes stellt klar: Haben in der ersten Saisonhälfte nicht “dominiert”

Mercedes stellt klar: Haben in der ersten Saisonhälfte nicht “dominiert”

 

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Mercedes führt zur Formel-1-Sommerpause 2026 beide Weltmeisterschaften an. Kimi Antonelli liegt bei den Fahrern 50 Punkte vor Lewis Hamilton, bei den Konstrukteuren hat das Team 72 Zähler Vorsprung auf Ferrari. Doch müssen die Silberpfeile in der zweiten Saisonhälfte damit nur noch beide Titel nach Hause schaukeln?  circuitpics.de Kimi Antonelli und George Russell holten zusammen bislang acht Saisonsiege

Laut dem stellvertretenden Teamchef Bradley Lord ist das keineswegs der Fall. Tatsächlich sei die erste Hälfte der Saison viel härter gewesen, als es von außen betrachtet den Anschein mache. “Wenn man sich die Statistik ansieht […], ist es leicht, Begriffe wie ‘dominant’ zu verwenden”, weiß Lord. Denn bis zum letzten Rennen vor der Sommerpause in Ungarn stand Mercedes bei allen zehn Grands Prix auf Pole und konnte zudem acht dieser zehn Rennen auch gewinnen. Lediglich in Barcelona und Silverstone hatte Ferrari zweimal die Nase vorn, in Budapest holte dann Lando Norris den ersten Saisonsieg für McLaren.
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“Ich denke, wir hatten in der ersten Saisonhälfte bei den meisten Rennen höchstens einen knappen Vorsprung”, betont Lord und erklärt: “Ich glaube, die eigentliche Zufriedenheit liegt darin, dass wir auf jeder Art von Rennstrecke und unter allen Bedingungen ganz vorne mit dabei und konkurrenzfähig waren.” Lord ergänzt: “Wir hätten jedes der zehn Rennen gewinnen können, doch aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und manchmal auch aufgrund der Art und Weise, wie wir als Team den Kampf zwischen den Fahrern handhaben, ist es nicht so gekommen.” Mercedes will Fehler in zweiter Saisonhälfte reduzieren Wichtig ist für ihn jedoch: “Wir konnten immer mithalten und um den Sieg kämpfen.” Denn während die Leistung der Konkurrenten von Strecke zu Strecke geschwankt habe, sei Mercedes immer siegfähig gewesen. Deswegen liege man nun auch in der WM vorne. “Wir sind sicherlich nicht nach Melbourne gefahren und haben gedacht, dass wir zur Sommerpause eine solche Gewinnquote vorweisen würden”, betont Lord. Und auch jetzt schaue man intern gar nicht darauf, wie gut die erste Saisonhälfte verlaufen sei. Budapest: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

“Um ehrlich zu sein, liegt der Fokus intern wohl eher auf den rund hundert Punkten, die wir zusammenzählen und von denen wir sagen können, dass wir sie liegen gelassen haben”, erklärt der stellvertretende Teamchef unter anderem im Hinblick auf die Probleme mit der Zuverlässigkeit. So schied George Russell beispielsweise in Kanada in Führung liegend aus, Teamkollege Antonelli verpasste durch Defekte in Barcelona und Silverstone jeweils die Chance auf ein Spitzenergebnis. Für die zweite Saisonhälfte müsse es das Ziel sein, diese Dinge abzustellen, so Lord.
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“Wenn uns das gelingt, sollten wir in dieser Hinsicht in der Meisterschaft besser aufgestellt sein”, betont er. Den letzten Titel in der Konstrukteurs-WM holte Mercedes 2021, der letzte Fahrertitel durch Lewis Hamilton liegt inzwischen sogar schon sechs Jahre zurück.

 
Formel1.de 

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