Nach Treffen mit Präsident: Sulayem unterstützt Argentinien-Rennen

Nach Treffen mit Präsident: Sulayem unterstützt Argentinien-Rennen

 

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FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem hat sich in Buenos Aires mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei getroffen, um über eine Rückkehr Argentiniens in den Formel-1-Kalender zu sprechen. Dabei hat er den Plänen in einem Interview mit dem nationalen Nachrichtensender A24 seine Unterstützung zugesichert.  circuitpics.de/LAT Images (KI-Montage) Mohammed bin Sulayem wünscht sich ein Formel-1-Rennen in Argentinien

“Ich werde die Initiative unterstützen, hier in Argentinien ein Formel-1-Rennen oder die Rallye-Weltmeisterschaft auszutragen”, betont Sulayem, der anlässlich des FIA American Congress in der argentinischen Hauptstadt zu Gast war. “Ich bin sehr dankbar, dass der Präsident an der Konferenz teilnimmt. Das zeigt, wie sehr das Land gewillt ist, diese wichtigen Aufgaben zu unterstützen”, sagt er. “Bei dem Treffen ging es darum, wie wir den Motorsport ausbauen und große internationale Wettbewerbe zurück nach Argentinien bringen können.”
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Laut Sulayem verdient es Argentinien, nach 1998 wieder ein Teil des Formel-1-Kalenders zu sein: “Sie haben Geschichte, sie haben eine große Tradition; das erste Rennen fand hier 1953 statt”, betont er. “Die Rallye begann 1980, das ist eine große Sache.” Was wurde aus alten Formel-1-Strecken?

Doch ob es ein Land verdient und ob ein Rennen auch machbar ist, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. “Abseits des emotionalen Aspekts gibt es bei der Gestaltung des F1-Kalenders aber auch eine rationale Seite”, weiß Sulayem. Zunächst muss ein Platz im Kalender frei werden, der aus allen Nähten platzt. “Wenn Argentinien dazukommt, muss ein anderer raus”, sagt er. “Es gibt einen Prozess, den man durchlaufen muss. Es gibt einen Businessplan und eine begrenzte Anzahl an Startplätzen.” Zudem müsse man Orte finden, “an denen Rennen nachhaltig ausgetragen werden können, an denen der Wille, die Investitionen, die Fans und die Unterstützung der Regierung vorhanden sind, um es umzusetzen”, so der FIA-Präsident. Staatschef: “Wir haben absolut alles” Am Willen der argentinischen Regierung sollten die Pläne nicht scheitern: “Wir haben die Tradition, wir haben die Fahrer, und wir erlangen jetzt die institutionelle Glaubwürdigkeit zurück, die diese Rennserien verlangen, bevor ein Land ausgewählt wird”, betont Staatspräsident Milei. “Wir haben absolut alles.” Was wurde aus alten Formel-1-Strecken? (2)

“Es ist an der Zeit, in dieser Hinsicht Vollgas zu geben. Lasst uns gemeinsam mit voller Geschwindigkeit voranschreiten, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Wir wollen Colapinto wieder im eigenen Land fahren sehen.” Der Große Preis von Argentinien fand zwischen 1953 und 1998 insgesamt 21 Mal auf dem Autodromo Oscar y Juan Galvez in Buenos Aires statt, wobei vier unterschiedliche Layouts zum Einsatz kamen. Rekordsieger ist Lokalmatador Juan Manuel Fangio, der das Rennen von 1954 bis 1957 viermal in Folge gewann. Umfangreichste Investition der Streckenhistorie Der Kurs wird derzeit renoviert, um im nächsten Jahr die MotoGP zu beherbergen. Im Januar dieses Jahres begannen die Arbeiten an einem komplett neuen Boxengebäude sowie einem umgestalteten Streckenlayout. Mit Blick auf eine potenzielle Formel-1-Rückkehr wurde eine zusätzliche Streckenerweiterung geschaffen, die den Kurs von 4,3 auf 4,87 Kilometer verlängert. Das Projekt, das zu 60 Prozent abgeschlossen ist, bedeutet eine Investition von 150 Millionen Dollar und ist das größte in der gesamten Geschichte der Rennstrecke. Nach der Fertigstellung soll der Kurs Platz für über 150.000 Fans bieten.
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“Wir tätigen die bedeutendste Investition in der Geschichte des Autodromo de la Ciudad”, sagt Regierungschef Jorge Macri. “Wir träumen von der Rückkehr der Formel 1, weshalb wir die Strecke und die Anlagen komplett umgestalten, damit sie allen Anforderungen gerecht werden und zu einem Aushängeschild von Buenos Aires auf der Weltbühne werden.”

 
Formel1.de 

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