Neuer Campus: Audi zeigt Pläne für den Formel-1-Standort Hinwil
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Formel-1-Team Audi plant langfristig mit seinem Standort in Hinwil in der Schweiz: Das deutsche Werksteam hat nun seine Vision für den weiteren Ausbau vorgestellt – einen neuen Campus an der Zürichstrasse unweit der bisherigen Teamzentrale in der Wildbachstrasse. Die Fertigstellung der neuen Anlage soll 2030 erfolgen. KARAMUK KUO / HSSP / Studio Vulkan Blick auf den neuen Audi-Campus in Hinwil in der Schweiz
Der bisherige Standort bleibt erhalten, wird jedoch in den kommenden Jahren umgewidmet: Audi will die einstige Sauber-Niederlassung zum Produktionszentrum mit Windkanal umbauen. Der Audi-Standort in Neuburg an der Donau in Deutschland, wo die Antriebe entwickelt und gefertigt werden, sowie das Technikzentrum in Bicester in England sind von den Änderungen nicht betroffen. Was sich Audi von seinem neuen Campus verspricht Audi sieht den Neubau in Hinwil in erster Linie als eine “Investition in die Mitarbeiter, die Leistungsfähigkeit und die Zukunft des Teams”. Das Werksteam will alle “Voraussetzungen bündeln, die notwendig sind, um um Weltmeisterschaften zu kämpfen und gleichzeitig langfristigen Mehrwert für die gesamte Organisation zu schaffen”.
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Audi-Teamchef Mattia Binotto erklärt: “Beim Aufbau eines erfolgreichen Formel-1-Teams geht es letztlich um die Menschen. Die besten Ingenieure, Konstrukteure, Mechaniker und Spezialisten wollen in einem Umfeld arbeiten, das ihnen ermöglicht, zusammenzuarbeiten, Innovationen voranzutreiben und ihr höchstes Leistungsniveau abzurufen. Mit dem Campus können wir genau dieses Umfeld schaffen.” Die Audi-Meilensteine in der Formel 1
Außerdem gebe der Neubau Audi die Gelegenheit, “die Zukunft des Teams von Grund auf gestalten zu können”, so Binotto weiter. “Solche Möglichkeiten gibt es in der modernen Formel 1 nur selten. Denn wir ziehen nicht einfach in eine bestehende Anlage ein, sondern schaffen ein Zuhause, das auf unsere Mitarbeiter, unsere Kultur und unsere Ambitionen zugeschnitten ist.” “Der Campus wird eine wichtige Rolle dabei spielen, erstklassige Fachkräfte aus aller Welt für uns zu gewinnen und langfristig an uns zu binden. Gleichzeitig schafft er die Grundlagen, die wir benötigen, um unsere langfristigen Ziele zu erreichen.” Der Audi-Fahrplan in der Formel 1 Bereits vor dem Formel-1-Einstieg zur Saison 2026 hatte Konzernchef Gernot Döllner den Fahrplan für sein Werksteam skizziert: Audi soll sich in der Motorsport-“Königsklasse” sukzessive steigern, mittelfristig siegfähig werden und zum Ende des Jahrzehnts zu den Titelkandidaten zählen. Seine ersten Punkte erzielte das Team bereits bei seinem Debütrennen in Australien durch Gabriel Bortoleto. (Fotostrecke: Die Audi-Meilensteine in der Formel 1) Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Das Audi-Engagement in der Formel 1 geht aus dem bisherigen Sauber-Team hervor, das von 1993 bis zur endgültigen Übernahme durch Audi Ende 2025 aus dem Werk in Hinwil operierte. Peter Sauber nutzte den Standort sogar bereits seit den 1970er-Jahren. In der Formel 1 führte er sein Privatteam in über 400 Grands Prix zu insgesamt elf Podestplätzen. Höhepunkt war 2001 der vierte Platz in der Formel-1-Konstrukteurswertung. (Alle Sauber-Statistiken in der Formel-1-Datenbank abrufen!)
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