Newey, Honda, Neustart: Warum 2026 für Aston Martin alles entscheidet

Newey, Honda, Neustart: Warum 2026 für Aston Martin alles entscheidet

 

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Es mag seltsam erscheinen, dass Formel-1-Teams ihre neuen Lackierungen erst nach dem ersten gemeinsamen Test der Saison präsentieren, doch genau das bringt das Jahr 2026 mit seinen komplett neuen Regeln mit sich.  Aston Martin Der neue AMR26 von Aston Martin beim Shakedown in Barcelona

In diesem Jahr gibt es Änderungen sowohl am Chassis als auch an der Antriebseinheit. Es ist die wohl die größte Regelreform in der Geschichte. Deshalb wurden zusätzliche Vorsaisontests angesetzt, um den Teams mehr Vorbereitungszeit zu geben. Begonnen wurde mit einem fünftägigen privaten Shakedown in Barcelona (26. bis 30. Januar). Es folgen zwei weitere Sessions in Bahrain (11. bis 13. und 18. bis 20. Februar) vor dem Saisonauftakt in Melbourne/Australien am 8. März.
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Obwohl der Shakedown in Barcelona nicht öffentlich war, tauchten dennoch Bilder auf. Einige Teams fuhren dort mit speziellen Testlackierungen, da ihre offizielle Jahreslackierung noch nicht präsentiert worden war. Eines dieser Teams war Aston Martin, das seinen AMR26 an diesem Montag vorstellt. Hier ein Blick auf das Team aus Silverstone und in welcher Verfassung es in die neue Saison startet. Was ist neu bei Aston Martin? Beim Aston-Martin-Team ist vieles neu. Die größte Veränderung betrifft die Rolle des Teamchefs. Zum ersten Mal in seiner langen und erfolgreichen Karriere wird der legendäre Fahrzeugdesigner Adrian Newey nach einer Umstrukturierung im Management beim britischen Rennstall die Teamführung übernehmen. Mehrere Ingenieure haben das Unternehmen verlassen, außerdem wechselte der bisherige Teamchef Andy Cowell auf die Position des “Chief Strategy Officer”. Insider berichteten, dass er und Newey unterschiedliche Auffassungen über den Teambetrieb und die Entwicklungsrichtung für 2026 hatten. Newey setzte sich letztlich in diesem Machtkampf durch – wenig überraschend, denn seine Verpflichtung für März 2025 war ein großer Coup für das Formel-1-Team aus Silverstone. Fotos: Formel-1-Shakedown 2026 in Barcelona
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Seine ursprüngliche Rolle als leitender technischer Partner konzentrierte sich vollständig auf die Entwicklung des AMR26. Als das Auto schließlich – mit vier Tagen Verspätung – beim Shakedown in Barcelona ausrollte, waren Neweys Handschrift und Ideen deutlich zu erkennen: von der ungewöhnlichen Endplatten- und Sidepod-Gestaltung bis hin zur Frontaufhängung mit stark geneigtem oberen Querlenker. “Adrian ist einfach ein kreativer Designer”, sagte Williams-Teamchef James Vowles über den AMR26. “Es ist wirklich beeindruckend, was er mit Querlenkern an Stellen gemacht hat, an denen ich sie nicht erwartet hätte. Aber er hat es umgesetzt.”
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“Man sieht es an unserem vorderen Querlenker. Er ist leicht anders. Doch was Adrian gemacht hat, ist sehr typisch für ihn: sehr beeindruckend, sehr kreativ, sehr extrem.” Doch nicht nur das von Newey entworfene Auto ist neu. Auch ein Honda-Motor kommt zum Einsatz, nachdem das Team 16 Jahre lang Mercedes-Kunde war. Zuvor hatte Honda sechs erfolgreiche Jahre mit Red Bull sowie dem Schwesterteam und gewann mit Max Verstappen vier Fahrer- und zwei Konstrukteurstitel. Ursprünglich plante Honda, sich Ende 2021 aus der Formel 1 zurückzuziehen. Danach schloss man jedoch einen bezahlten Vertrag mit Red Bull, um weiterhin technische Unterstützung zu leisten, wobei die Motoren bis 2025 weiter aus Japan kamen.
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“Wir sind Kunde von Honda, wir bezahlen die Motoren über eine separate Einheit von Red Bull Powertrains”, sagte Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner damals. “Es war eine großartige Zusammenarbeit, und sie liefern weiterhin exzellenten Service, den wir bezahlen, um Motoren für vier Autos bereitzustellen.” Formel-1-Antriebe von Honda seit 1964

Die Motorenregeln für 2026 entwickelten sich in die von Honda gewünschte Richtung, doch da war es zu spät: Red Bull hatte sich bereits verpflichtet, eigene Antriebseinheiten zu bauen. So kam Aston Martin ins Spiel. Beide schlossen einen Deal. Damit wird Newey wieder mit Honda vereint. Ob sich der Schritt für Aston Martin auszahlt, wird sich zeigen. Das Team trennt sich zwar von Mercedes und damit dem als besten Motor geltenden Aggregat, steigt aber zum Werksteam auf. Der Motor wird also speziell für dieses Chassis entwickelt statt als Kundenversion. Was ist die größte Herausforderung für Aston Martin? Es klingt vielleicht etwas seltsam, schließlich hat Aston Martin die Saison 2025 nur auf Rang sieben beendet und seit dem Brasilien-Grand-Prix 2023 kein Podium mehr geholt. Doch die größte Herausforderung ist es, die Erwartungen zu erfüllen.
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Denn Neweys Ruf eilt ihm voraus. Wer so viele Titel gewonnen hat wie der Design-Guru, dem wird automatisch Erfolg zugetraut. Genau das passiert aktuell bei Aston Martin. Mercedes-Star George Russell sagt: “Im Moment sieht es so aus, als wären Red Bull, McLaren, Ferrari und wir die vier Teams, die ziemlich eng beieinanderliegen. Aber man darf nicht ignorieren, was man bei Aston Martin gesehen hat und was Adrian mit diesem Auto gemacht hat.” Schon die Fahrer rechnen also mit Aston Martin im Kreis der Topteams. Und das liegt nicht nur an Newey und seinem Ruf.
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Milliardär und Teameigner Lawrence Stroll hat das gesamte Unternehmen umgebaut und massiv investiert, unter anderem in einen neuen Hightech-Campus. Seit Längerem gilt 2026 als große Chance des Teams, regelmäßig um Siege zu kämpfen, mit Titelhoffnungen für 2027. Mit Weltmeister Fernando Alonso im Cockpit sieht auf dem Papier vieles gut aus. Doch ob das Team liefern kann, ist eine andere Frage.  LAT Images Mit Adrian Newey will Aston Martin sich an die Formel-1-Spitze kämpfen

Newey erklärte kürzlich, dass man mit dem Windkanalprogramm für 2026 vier Monate im Verzug sei. Zudem gab es Spekulationen zu Übergewicht. Während die Konkurrenz – außer Williams – pünktlich mit dem Shakedown startete, erschien Aston Martin erst am vierten Tag und sammelte die wenigsten Kilometer.
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Der Abstieg vom regelmäßigen Podiumsgast zu Saisonbeginn 2023 ins feste Mittelfeld zwei Jahre später zeigt außerdem Probleme bei der Weiterentwicklung des Autos. Eine weitere Herausforderung wird daher sein, Updates effektiv umzusetzen und das Entwicklungstempo der Spitzenteams mitzugehen. Was ist die größte Stärke von Aston Martin? Die naheliegende Antwort ist Newey – angesichts seiner Erfolgsbilanz. Doch der Originalität halber fällt die Wahl hier auf Alonso, denn auch er bringt enorm viel ins Team ein. Mit 44 Jahren noch auf dem gleichen konstanten Tempo wie Fahrer, die 20 Jahre jünger sind – das ist bemerkenswert. Der Spanier hat gezeigt, was er leisten kann, wenn das Material stimmt. Man denke nur an den Saisonstart 2023 mit sechs Podien in acht Rennen oder an den fünften Platz in Ungarn im letzten Jahr.
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Was ihm größere Erfolge verwehrt, ist vor allem das Auto. Zudem sind seine Erfahrung, sein Feedback und sein Einfluss auf die Fahrzeugentwicklung für das Team äußerst wertvoll. Allerdings gibt es den Vorbehalt, dass er diese Leistungen neben seinem schwächeren Teamkollegen Lance Stroll erzielt hat. Der Kanadier schnitt seit 2023 nie besser ab als der zweimalige Weltmeister. Ob Alonso also genau so performt, wie er sollte, oder tatsächlich das Maximum aus dem Auto herausholt, bleibt vor diesem Hintergrund ein großes Fragezeichen. Was ist das Ziel für Aston Martin für 2026? Das kurzfristige Ziel ist die Rückkehr zur Form vom Saisonbeginn 2023, als Aston Martin der engste Verfolger des damals dominanten Red-Bull-Teams war.
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Der britische Rennstall lieferte beeindruckend ab und schien dem eigenen Entwicklungsplan sogar voraus zu sein. Doch im weiteren Saisonverlauf überholte die Konkurrenz das Team mit besserer Entwicklung. Der Leistungsabfall folgte. Nur noch zwei Podien in den letzten 14 Rennen 2023 folgten, danach keines mehr. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Niemand erwartet, dass Aston Martin plötzlich wieder das zweitbeste Team ist. Aber deutliche Fortschritte müssen sichtbar werden, inklusive echter Chancen, die Top 4 des Vorjahres um Podien und bald auch Siege herauszufordern. Denn wenn die britische Marke es in dieser neuen Ära nicht schafft, wann dann?

 
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