Racing wie in der Sauna? Max Verstappen kontert George Russell

Racing wie in der Sauna? Max Verstappen kontert George Russell

 

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Glaubt man George Russell, dann wäre die FIA gut darin beraten, den Einsatz von Kühlwesten bei bestimmten Rennen mit anderen finanziellen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Ein Vorschlag, den Max Verstappen recht sarkastisch kommentiert: “Vielleicht sollte ich [George] mal in eine Sauna mitnehmen”, so seine Worte.  LAT Images Max Verstappen ist und bleibt kein Fan der Kühlwesten

Russell würde die Weste in Sepang eigentlich gerne einsetzen, doch verhindert die Budgetobergrenze laut dem Mercedes-Fahrer einen Einsatz, da dieser zu kostspielig wäre. “Ich denke, die FIA muss einfach eingreifen und sagen:” “‘Hier ist zusätzliches Geld innerhalb der Budgetobergrenze’, oder es gibt ein externes Unternehmen, das sie für alle entwickelt, und man stellt einfach das Geld dafür bereit”, erklärt der 28-Jährige. “Denn eigentlich sollten wir sie alle tragen.”
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Diskussionen darüber, ob das Tragen einer Kühlweste verpflichtend sein sollte, hatte es schon vor rund zwei Jahren gegeben. Verstappen zählt dabei zu den Fahrern, die solch einen “Zwang” nicht als notwendig erachten. Als die Formel 1 zum letzten Mal in Malaysia fuhr …

“Ich brauche diese Kühlweste nicht und werde sie auch nicht nutzen”, erklärt der Red-Bull-Pilot bei einer Media-Session mit der niederländischen Presse. “Vielleicht macht mir die Hitze weniger zu schaffen.” “Ja, wenn du mal im Auto sitzt, dann ist es wirklich heiß, aber das gehört eben dazu. Dafür trainierst du, dafür baust du deine Fitness auf. Wenn du nach dem Rennen aus dem Auto steigst, dann musst du natürlich viel trinken und schnell etwas essen.” Der sarkastische Kommentar des viermaligen Weltmeisters geht darauf zurück, dass Russell in seinen Schilderungen das Fahren auf Rennstrecken wie dem Sepang International Circuit oder dem Stadtkurs von Singapur mit einer Sauna vergleicht. 2024 hatte seine Körpertemperatur beim Nachtrennen beispielsweise 42 Grad Celsius erreicht. Folglich hyperventilierte er nach dem Grand Prix in einem Eisbad. “Ich denke, in einer finnischen Sauna erreicht man so 85 bis 100 Grad [Celsius]”, kontert Verstappen. “Man sollte da den Ball flach halten.”
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Des Weiteren betont der Red-Bull-Pilot, dass er heutzutage viel besser mit der Hitze umgehen kann als noch beim letzten Gastspiel der Formel 1 in Malaysia 2017. “Ja, ich bin seitdem deutlich fitter und stärker geworden.” Die F1-Show zum Grand Prix von Malaysia | Qualifying Samstag F1 Sepang 2026 Video wird geladen…  

“Mit 18 hatte ich in der Hitze manchmal Probleme. Aber im Endeffekt musst du dann einfach mehr in der Hitze trainieren, um damit besser klarzukommen, vielleicht sogar in einer Sauna.” “Es geht darum”, so Verstappen, “in der Lage zu sein, dort immer länger und länger zu sitzen, den Schweiß auszuhalten, die Hitze, die dir in den Schädel schießt; all solche Dinge. Vielleicht sollte ich [George] mal in eine Sauna mitnehmen.”
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Für den Großen Preis von Bahrain wurde bereits eine offizielle Hitzewarnung ausgesprochen. Neben der Temperatur an sich spielt dafür auch die prognostizierte Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Zwar sind Fahrer nicht verpflichtet, die Kühlweste zu tragen, doch Kühlsystem, Kühlmittel und Co. müssen trotzdem verbaut werden, um eine Chancengleichheit zu garantieren.

 
Formel1.de 

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