Ralf Schumacher rechnet mit Russell ab: “Fast ein Anfängerfehler”

Ralf Schumacher rechnet mit Russell ab: “Fast ein Anfängerfehler”

 

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“So was darf nicht passieren mit so viel Erfahrung. Das war fast ein Anfängerfehler.” Mit deutlichen Worten hat Ralf Schumacher bei Sky den Sprint-Crash von George Russell in Singapur kritisiert. Der Mercedes-Pilot verlor bereits am Ende der ersten Runde die Kontrolle über sein Auto und schied aus.  LAT Images George Russell crasht seinen Mercedes im Singapur-Sprint

Besonders bitter: Russell hatte einen starken Start erwischt, Max Verstappen überholt und zunächst die Führung übernommen. Russell selbst nimmt den Fehler unmittelbar auf seine Kappe und erklärt, dass er die elektrische Leistung seines Mercedes falsch eingeschätzt habe. “Es war einfach eine Fehleinschätzung meinerseits. Ich kam aus der Kurve und bekam mehr Leistung von der Batterie, als ich gedacht hatte.” Der Brite hatte mit rund 250 Kilowatt gerechnet, offenbar stand ihm jedoch mehr Leistung zur Verfügung. Als er am Ausgang der letzten Kurve über die weiße Linie und den Randstein fuhr, verlor er die Kontrolle. “Dann bin ich über die weiße Linie gefahren, und von da an war es nicht mehr zu retten”, schildert Russell den entscheidenden Moment. Russell entschuldigt sich beim Mercedes-Team Der Unfall beendete Russells Sprint schon nach einer Runde. Sein Mercedes drehte sich und schlug in die Innenmauer ein. Anschließend musste das Safety-Car auf die Strecke. Russell entschuldigte sich nach dem Ausfall direkt beim Team. “Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid”, funkte er unmittelbar nach dem Unfall.
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Später bekräftigt er seine Entschuldigung auch im Interview: “Also ja, Entschuldigung an das Team. Sehr ärgerlich, aber so etwas passiert.” Ausreden sucht der Brite nicht. Er macht deutlich, dass der Fehler auf Fahrerseite liegt. Doch Mercedes-Kommunikationschef Bradley Lord beschreibt die schwierigen Umstände, unter denen Russell die Kontrolle über sein Auto verlor. “Ich glaube, es war auch komplizierter zu fahren als im Trockenen und es kam mehr Leistung, als er erwartet hatte, als er aufs Gas gegangen ist. Dann ist er über den Randstein gefahren und hat einfach das Heck verloren”, erklärt Lord. Video wird geladen…  

Russell habe die Linie zwar noch überquert, allerdings rückwärts. Lord kommentiert den Vorfall ebenfalls kritisch: “Das soll man nicht machen in der ersten Runde.” Zugleich betont der Mercedes-Mann, wie unglücklich der Ausfall für Russell sei. Der Brite habe sich unmittelbar entschuldigt. Nun müsse er den Rückschlag abhaken und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Lord beschreibt Russell als jemanden, der nach solchen Ereignissen schnell wieder einen Neustart schaffen könne. Ob Russell im Qualifying antreten kann, ist noch nicht endgültig klar. Mercedes will zunächst das Ausmaß der Schäden am Auto überprüfen. “Normalerweise sollte es gehen, aber wir werden mal schauen”, sagt Lord. Sollte das Auto stärker beschädigt sein als erwartet, könnte ein Start im Qualifying gefährdet sein. Antonelli profitiert – Russell steht unter Druck Für Mercedes war der Ausfall besonders schmerzhaft, weil Russell aus einer aussichtsreichen Position gestartet war. Während er ohne Punkte blieb, kam Teamkollege Andrea Kimi Antonelli auf Platz vier. Der Italiener profitierte dabei auch davon, dass beide McLaren im weiteren Rennverlauf verunfallten.
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Max Verstappen gewann den Sprint von der Poleposition aus. Nach Russells frühem Ausfall übernahm der Red-Bull-Pilot wieder die Führung und brachte den Sieg ins Ziel. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Russell muss nun versuchen, den Rückschlag im weiteren Verlauf des Wochenendes aufzufangen. Für den Briten ist der Crash nicht nur sportlich kostspielig: Im teaminternen Vergleich mit Antonelli bietet sich ihm eine weitere Gelegenheit weniger, wichtige Punkte zu sammeln. Zudem kommt eine Gridstrafe am Sonntag.

 
Formel1.de 

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