Red Bull im Mittelfeld: Marko verrät, warum der “Max-Faktor” gerade fehlt

Red Bull im Mittelfeld: Marko verrät, warum der “Max-Faktor” gerade fehlt

 

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Helmut Marko hat in seinem “Formel-1-Ruhestand” eine neue Rolle übernommen. Der 82-Jährige ist neuer Botschafter des Red-Bull-Rings in Österreich. Eine Verbindung, die naheliegend war. “Ich freue mich über diese neue Rolle. Dank meines Alters habe ich ja die Anfänge erlebt”, erinnert Marko. “Das war 1969/70, der erste Grand Prix.”  Getty Images AsiaPac Red-Bull-Duell: Isack Hadjar war einige Male schneller als Max Verstappen

1970 fand das erste Formel-1-Rennen auf dem damals neuen Österreichring statt. Marko trat einmal bei seinem Heimrennen in der Königsklasse an. Das war im Jahr 1971 mit einem BRM. Mit zwei Runden Rückstand kam er damals als Elfter ins Ziel. Nach seinem Rückzug Ende 2025 aus dem Formel-1-Projekt von Red Bull verfolgte Marko die ersten Rennen aus der Ferne. Die technischen Änderungen beim neuen Reglement sieht der ehemalige Sieger der 24 Stunden von Le Mans (1971) mit gemischten Gefühlen.
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“Momentan ist der Fernsehgenuss aufgrund des Reglements nicht der optimale. Aber der große Unterschied ist, ich sitze bequem zu Hause und habe nicht permanent diese Flugreisen, Zeitverschiebung und all das. Also es ist ein angenehmerer und auch wesentlich relaxterer Zugang.” Speziell Max Verstappen, zu dem Marko weiterhin “losen” Kontakt pflegt, äußerte sich mehrfach kritisch zur neuen Formel 1. Der Österreicher kennt den viermaligen Weltmeister natürlich bestens und kann den Frust nachvollziehen. “Verstappen ist ein Vollblut-Racer und das jetzige Reglement ist mehr auf Energie, Haushalt, Energiemanagement. Das geht aber nur im Einvernehmen mit den Softwareingenieuren. Also dem Fahrer ist die dominierende Rolle weggenommen worden”, findet Marko. “Jetzt ist das Reglement neu, es werden Adaptionen durchgeführt. Einige sind schon durchgeführt worden, aber ob man das so hinkriegt, dass letztlich wieder der Fahrer das Entscheidende ist, kann ich derzeit nicht beurteilen.” Die neue Motorsport-Liebe von Verstappen scheint die legendäre Nürburgring Nordschleife zu sein, wo er immer öfter mit dem GT3-Auto fährt. Wenn Marko aktuell mit ihm telefoniert, geht es “mehr um den Nürburgring als um die Formel 1”. Auch Marko ist von seinen Nordschleifen-Auftritten beeindruckt. In der Formel 1 kann Verstappen nicht den Unterschied machen Mit den Plätzen sechs und acht hat der Niederländer an den ersten drei Formel-1-Rennwochenenden lediglich zwölf WM-Punkte gesammelt. Teilweise war Isack Hadjar, sein neuer Teamkollege, der seine zweite Formel-1-Saison bestreitet, schneller.
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Ist der berühmte “Max-Faktor” verschwunden? “Der Max-Faktor ist nur dann da, wenn er ein Auto hat, zu dem er ein Vertrauen hat, das vorhersehbar ist”, erläutert Marko gegenüber der APA. “Das ist momentan nicht der Fall.”  Getty Images AsiaPac Der viermalige Weltmeister hat derzeit auf der Nordschleife mehr Spaß

“Und da sieht man auch schon, wie knapp der Hadjar an ihm dran ist. Das war bei Perez genauso, wie er gekommen ist. Da war das Auto übergewichtig und dadurch braucht der Max einen sehr starken Vorderwagen. Das ist momentan nicht der Fall.” “Vor allem dieses späte Bremsen und in schnellen Kurven absolut am Limit zu fahren, das fällt jetzt halt weg. Aber wie gesagt, in der Vergangenheit hat es Red Bull geschafft und ich glaube schon, dass sie diesmal auch wieder schaffen werden.” Marko traut Red Bull die Trendwende zu In der Teamwertung ist Red Bull nach den ersten drei Rennwochenenden hinter Mercedes, Ferrari, McLaren, Haas und Alpine nur auf dem sechsten Platz. Nach vielen sehr erfolgreichen Jahren ist der österreichisch-britische Rennstall im Mittelfeld angekommen.
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Mit einigen personellen Abgängen in jüngerer Vergangenheit, darunter Adrian Newey, Christian Horner und zuletzt auch Marko, gab es viele Veränderungen. Auch in der Öffentlichkeit weniger bekannte Ingenieure haben das Team in Richtung Konkurrenz verlassen. Trotzdem ist Marko überzeugt, dass das Team weiterhin gut aufgestellt ist: “Red Bull hat eine Tradition und hat es mehrfach bewiesen. Positiv ist, dass der Start in Melbourne in Ordnung war, mit dem dritten Platz von Hadjar im Qualifying.”  NurPhoto Kann Red Bull im Laufe der Saison zum Spitzenfeld aufschließen?

“Aber die Updates, die dann gekommen sind, vor allem das in Japan, haben das Auto in eine falsche Richtung gebracht. Es hat sich verschlechtert. Aber Gott sei Dank sind jetzt vier oder fünf Wochen Pause.”
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“Im Laufe der Europasaison ist schon anzunehmen, dass Red Bull wieder vorne dabei sein kann”, ist Marko optimistisch. Mit noch 19 Rennwochenenden ist die Saison lang. Im Vorjahr konnte Red Bull ebenfalls eine Trendwende einleiten und noch bis zum Schluss um den WM-Titel kämpfen.  Michael Jurtin/Red Bull Ring Helmut Marko ist neuer Botschafter des Red-Bull-Rings

Trotzdem ist auch für Marko klar, dass Mercedes der haushohe Favorit ist. Mit zuletzt zwei Siegen hat Kimi Antonelli nicht nur in seiner Heimat Italien für Schlagzeilen gesorgt. Kann der 19-Jährige seinen routinierten Teamkollegen George Russell wirklich herausfordern?
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“Das tut er ja bereits”, meint Marko, wirft jedoch ein, “aber kann er diese Form über eine ganze Saison halten. Das ist die Frage. Im Vorjahr hatte er einen Einbruch, als die Rennen in Europa begonnen haben.” “Russell ist schnell. Ich meine, er hat auch zweimal Pech gehabt mit dem Safety-Car. Ich glaube, von der Routine her hat der Russell einen Vorteil.” Beim Formel-1-Grand-Prix in Österreich, der am 28. Juni stattfindet, wird sich Marko nicht nur als Botschafter ein Bild vor Ort machen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Am meisten freut sich Marko in diesem Jahr darauf, ein anderes Rennen in Spielberg zu besuchen: “MotoGP! Das ist noch richtiger Motorsport, da ist der Fahrer massiv gefragt. Die Sliden, die machen schwarze Striche in den Asphalt, also unglaublich, und die Schräglagen. Das ist eine andere Welt, das sieht man hautnah.” Die MotoGP gastiert am 20. September auf dem Red-Bull-Ring.

 
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