Rookie Arvid Lindblad: “Warum sollte es Druck geben?”
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Arvid Lindblad ist der nächste Fahrer aus der Red-Bull-Nachwuchsschmiede, der den Sprung in die Formel 1 geschafft hat. Und der Teenager scheint in der Königsklasse sofort Fuß gefasst zu haben, anstatt einen Erwartungsdruck zu spüren. Sutton Images Arvid Lindblad scheint gut in der Formel 1 angekommen zu sein
Mit gerade einmal 18 Jahren wurde Lindblad vom ehemaligen Red-Bull-Berater Helmut Marko im Eiltempo durch die Nachwuchsklassen geführt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Briten mit schwedisch-indischen Wurzeln, als er 2026 sein Debüt für die Racing Bulls gab. Nach einem starken Rookie-Jahrgang 2025 mit Kimi Antonelli, Isack Hadjar und Oliver Bearman, die sich alle schnell etablieren konnten, ist Lindblad in dieser Saison der einzige Neuling in der Königsklasse.
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Das würde man allerdings weder an seinen Leistungen auf der Strecke noch an seinem Auftreten abseits davon erkennen. Nach einem etwas zurückhaltenden Start im Umgang mit den Medien – was bei so jungen Fahrern verständlich ist, wenn sie zunächst ihren Platz im Sport finden wollen – brauchte Lindblad nur zwei überzeugende Rennwochenenden, um sich in Japan deutlich offener zu zeigen. Red-Bull-Junioren in der Formel 1
Dabei blieb ohnehin kaum Zeit zum Nachdenken oder Reflektieren, als es in Suzuka auf die Strecke ging. Nach einer intensiven Vorbereitung im Winter mit Arbeit in der Fabrik sowie insgesamt drei Tests in Barcelona und Bahrain startete die Saison mit einem Double-Header in Australien und China. Die Woche zwischen China und Japan war die einzige echte Verschnaufpause. Diese nutzte Lindblad, um Tokio zu erkunden und das “Red Bull Tokyo Drift Event” zu besuchen, bei dem die Racing Bulls eine einmalige Japan-Sonderlackierung präsentierten. Das half ihm, nach einem turbulenten Start mit Platz acht und Punkten bei seinem Debüt in Melbourne etwas abzuschalten, bot aber auch Raum, um zu analysieren, was er noch besser machen kann. Eine selbstkritische Haltung, ohne die man es gar nicht erst in die Formel 1 schafft. Warum sich Lindblad ganz bewusst eine Pause nahm “Es ist nicht einfach für mich, genau zu wissen, wie ich das alles managen soll, weil es meine erste Saison in der Formel 1 ist”, sagte Lindblad vor dem Japan-Wochenende. “Ich muss die richtige Balance finden zwischen möglichst viel Lernen, mich ständig zu verbessern, aber auch abzuschalten. Denn wenn man das dauerhaft am Limit macht, ist man beim zehnten Rennen schon ausgelaugt. Und so sollte es nicht laufen.” “Ich habe versucht, diese Balance zu finden. Nach dem Rennen bin ich zurückgekommen, hatte einen freien Tag, aber war dann sofort wieder im Simulator, um mich auf dieses Wochenende vorzubereiten, Dinge aus China durchzugehen und zu schauen, was wir besser machen können”, verriet er.
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“Gerade bei den Autos und Powerunits in diesem Jahr ist das ein riesiges Thema. Aber ich habe mir auch ein paar Tage in Tokio genommen, um abzuschalten”, so Lindblad, der betonte: “Leider war ich seit einigen Monaten kaum zu Hause. Seit den Tests bin ich praktisch unterwegs, deshalb kann ich nach diesem Wochenende zum Glück endlich wieder nach Hause.” Ralf Schumacher: Warum Verstappens Absturz Hamilton in die Karten spielt Video wird geladen… Lewis Hamilton zeigt in der neuen Formel-1-Saison plötzlich wieder starke Leistungen und ist bei Ferrari deutlich näher an Charles Leclerc dran.
Racing-Bulls-CEO Peter Bayer sagte gegenüber in Australien, dass der Neuzugang das Ingenieursteam bereits mit seiner Arbeitsmoral und seiner schnellen Anpassung an die komplexen Autos und Regularien beeindruckt habe – deutlich komplexer als alles, was er aus den Nachwuchsserien kannte. Diese steile Lernkurve machte sich in China bemerkbar, Lindblads erstem Sprint-Wochenende überhaupt, zusätzlich erschwert durch ein Problem im Training, das ihm kaum Fahrzeit ließ.
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Trotzdem arbeitete er sich nach einem schwierigen Sprint zurück und qualifizierte sich im Qualifying für den Grand Prix direkt hinter Teamkollege Liam Lawson, auch wenn es ihm im Rennen schwerfiel, dem Neuseeländer durch das Feld in die Punkte zu folgen. In Japan erreichte er erstmals Q3, verpasste aber aufgrund des Timings eines frühen Safety-Cars eine mögliche Punkteplatzierung. Lindblad: Andere studieren in meinem Alter erst einmal “Diese ersten Rennen waren ein großer Selbstvertrauensschub für mich. Ich habe gezeigt, dass ich das Talent habe. Ich habe gezeigt, dass ich schnell bin und was ich leisten kann. Und ich denke, ich habe einige ziemlich gute, beeindruckende Leistungen gezeigt”, sagte er nach Platz 14 in Suzuka. “Gleichzeitig gibt es aber noch viele Dinge, an denen ich arbeiten und die ich verbessern muss, was bei einem 18-jährigen Rookie mit diesen ganz anderen Autos auch zu erwarten ist. Ich werde die Pause nutzen, um mich weiter zu steigern”, kündigte er an.
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Der Druck im Red-Bull-System scheint den jüngsten Fahrer im Feld jedenfalls nicht zu belasten. Fragen danach, ob er sich durch die Aufmerksamkeit in der Formel 1 stärker unter Druck gesetzt fühle, wies er zurück. Formel-1-Quiz
Wie viele Punkte holte das Team Red Bull im Schnitt je Rennen in der Formel 1?
19,85 3,48 9,59 1,21 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Das ändert meine Einstellung nicht, und ich frage zurück: Warum sollte es Druck geben?”, antwortete er. “Ich hatte mit fünf Jahren den Traum, in die Formel 1 zu kommen, und ich habe mein ganzes Leben hart dafür gearbeitet. Gleichzeitig bin ich dankbar für diese Chance.” “Ich lebe meinen Traum, also sehe ich keinen Grund für Druck. Am Ende bin ich einer von 22 Fahrern, die die schnellsten Autos der Welt fahren dürfen und dabei unglaubliche Orte sehen”, so Lindblad, der betonte: “Ich hätte mir nie vorstellen können, mit 18 nach Tokio zu reisen.”
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“Meine Altersgenossen sind an der Universität, im ersten Studienjahr. Ich finde also, mein Leben ist ziemlich cool”, sagte er und stellte noch einmal klar: “Ich lebe meinen Traum, den ich mit fünf Jahren hatte. Deshalb gehe ich raus, genieße es und konzentriere mich nur darauf, mein Bestes zu geben.”
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