Sticheln gegen Horner? Red Bull musste “wieder eine Einheit werden”

Sticheln gegen Horner? Red Bull musste “wieder eine Einheit werden”

 

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Sind diese Aussagen ein kleines Nachtreten gegen Ex-Teamchef Christian Horner? Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff hat bei Sky über die aktuelle Arbeit von Laurent Mekies bei den Bullen gesprochen – und dabei auch einen Satz gesagt, den man durchaus als Kritik an Horner werten kann.  Getty / Red Bull Wie schlecht war die Stimmung in den letzten Monaten unter Christian Horner?

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Mekies Teamchef bei den Bullen, und dort ist man mit der Arbeit des Franzosen offenbar sehr zufrieden. Mekies habe den Job im Sommer 2025 “in keiner einfachen Phase” übernommen, erinnert Mintzlaff in dem Gespräch. Red Bull hatte sich da gerade nach mehr als 20 Jahren von Horner getrennt. “Wir wussten natürlich, dass er bei Racing Bulls einen tollen Job gemacht hat, dass er ein guter Leader ist. Er hat natürlich das technische Verständnis”, so Mintzlaff über Mekies.
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Der Franzose sei aber “auch jemand, der Leute empowern kann, der Leute führt, der sie auch geschlossen hinter sich bringt. Uns war es wichtig, nachdem wir dann den Wechsel vollzogen haben, dass wir wieder eine Einheit werden”, betont Mintzlaff. Ein spannender Satz, mit dem Mintzlaff einräumt, dass das Team unter Horner zuvor eben keine Einheit mehr gewesen sei. Die “Horner-Affäre” hatte den Rennstall bereits seit Beginn der Saison 2024 belastet – und war schließlich mitentscheidend für die Trennung. Wende unter Mekies geschafft Unter Mekies habe man sich daher gewünscht, “dass wir den Blick nach vorne richten, dass wir auch einfach den Leuten, die wir hier haben, die ja auch in den letzten Jahren ein Weltmeisterauto gebaut haben, dass wir denen das Vertrauen schenken und wieder an uns glauben”. “Und da ist Laurent der Experte”, lobt Mintzlaff und ergänzt: “Hinzu kommt natürlich auch noch, dass wir gesagt haben, wir wollen so ein bisschen die Dinge aufteilen. Formel 1 wird immer, immer größer. Und jemanden, der alles verantwortet, den Commercial-Bereich und den Racing-Bereich, das hat uns dann nicht mehr ganz so gefallen.” Geschasste Formel-1-Teamchefs

Das kann man ebenfalls als Kritik an Vorgänger und “Alleinherrscher” Horner verstehen, auch wenn Mintzlaff dessen Namen nicht explizit in den Mund nimmt. “Deswegen haben wir dann halt auch hier eine Änderung vorgenommen”, erklärt er. Unter Mekies legte Red Bull in der zweiten Saisonhälfte 2025 einen sportlichen Endspurt hin, der Max Verstappen fast noch den WM-Titel eingebracht hätte. Am Ende wurde der Niederländer Vizeweltmeister mit nur zwei Zählern Rückstand auf Lando Norris.
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2026 haben die Bullen nach einem schwierigen Start in die neue Regelära inzwischen auch wieder die Kurve bekommen. Verstappen holte zuletzt in Malaysia und Singapur zwei Grand-Prix-Siege in Folge.

 
Formel1.de 

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