Toto Wolff: “Ich stehe weiter zu unserem Performance-Fokus”

Toto Wolff: “Ich stehe weiter zu unserem Performance-Fokus”

 

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff hält an der kompromisslosen Leistungsphilosophie seines Teams fest. Nach seiner Ansicht ist ein schnelles Auto mit vereinzelten Probleme mit der Zuverlässigkeitn einem zuverlässigen, aber nicht konkurrenzfähigen Fahrzeug vorzuziehen. Gleichzeitig betont er jedoch, dass Mercedes die bestehenden Defekte nun in den Griff bekommen muss.  AFP Toto Wolff hält den Fokus auf der Pace

Die Silberpfeile haben die bisherige Saison klar geprägt. Mercedes sicherte sich bei allen neun Grand Prix Polepositions, musste sich im Sprint-Qualifying jedoch vereinzelt McLaren und Ferrari geschlagen geben. In den Hauptrennen stehen bislang sieben Siege aus neun Veranstaltungen zu Buche. Technische Defekte kosten Mercedes zwei weitere Siege Wo George Russell im WM-Kampf 2026 die meisten Punkte verloren hat

Zwei mögliche Erfolge gingen allerdings durch technische Probleme verloren. Beim Grand Prix von Kanada fiel George Russell nach einem elektrischen Defekt in Führung liegend aus. Wenige Wochen später ereilte Teamkollege Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien ein ähnliches Schicksal, als ihn auf Rang zwei liegend ebenfalls ein elektrisches Problem aus dem Rennen nahm.
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Zuletzt beim Grand Prix von Großbritannien verhinderte ein Defekt an der Radabdeckung am Mercedes von Antonelli, dass er Spitzenreiter Charles Leclerc ernsthaft unter Druck setzen konnte. Er fiel viele Positionen zurück und bekam anschließend noch eine 5-Sekunden-Zeitstrafe. Somit blieb er außerhalb der Punkte-Ränge. Wolff verteidigt kompromisslosen Performance-Ansatz Auf die Frage, ob die Zuverlässigkeitsprobleme eine Folge des kompromisslosen Strebens nach maximaler Performance seien und Mercedes deshalb etwas konservativer agieren sollte, erklärt Wolff: “Wir sind eine Organisation, die ganz auf Performance ausgerichtet ist. Sowohl auf der Chassis- als auch auf der Motorenseite wollen wir das Maximum herausholen.” Weiter sagt der Österreicher: “Ich nehme lieber bei etwas zurück, das wirklich sehr gut ist, und behebe dafür einige Zuverlässigkeitsprobleme, als bei der Performance hinterherzufahren. Bisher haben wir sechs Rennen aus acht gewonnen. Ich habe den Überblick verloren. Und das ist mir lieber als langsam und zuverlässig zu sein.” Als Wolff darauf hingewiesen wird, dass Mercedes tatsächlich sieben der ersten neun Saisonrennen gewonnen hat, entgegnet er mit einem Lächeln: “Es hätten neun von neun sein müssen.” Mercedes trotz Rückschlägen mit starker Zuverlässigkeitsbilanz Trotz der Ausfälle gehört Mercedes weiterhin zu den zuverlässigsten Teams im Feld. Mit 5.215 absolvierten Rennkilometern von maximal 5.408 liegt der Rennstall in dieser Statistik auf Platz zwei hinter Ferrari. Am anderen Ende des Feldes befindet sich Aston Martin. Das Team hat bislang lediglich 3.753 Rennkilometer zurückgelegt und erst acht offizielle Zielankünfte aus 18 möglichen Grand-Prix-Starts erreicht. Seit der Pause im April ist jedoch eine Verbesserung erkennbar. In den vergangenen sechs Rennen brachte Aston Martin sieben von zwölf möglichen Fahrzeugen ins Ziel, was auf Fortschritte bei der Zuverlässigkeit des Honda Antriebs hindeutet.
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Mit Blick auf die weitere Saison wird Mercedes nun versuchen, die hohe Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs mit einer besseren Zuverlässigkeit zu verbinden. Gelingt dies, dürfte das Team seine starke Ausgangsposition im Kampf um weitere Siege und die Weltmeisterschaft weiter ausbauen.

 
Formel1.de 

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