Toto Wolff nach Miami: Wer jetzt noch meckert, “sollte sich verstecken”
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Die Formel 1 hat für die Saison 2026 drastische Regeländerungen eingeführt, die zunächst gemischte Reaktionen bei Fahrern und Fans hervorriefen. Doch nach Anpassungen am Regelwerk im Vorfeld des Miami-Grand-Prix ist Mercedes-Teamchef Toto Wolff der Meinung, dass sich jeder, der sich über das Racing beschwert, “verstecken sollte”. Formula 1 Toto Wolff ist mit den Regeländerungen in der Formel-1-Saison 2026 zufrieden
Die neuen Regeln für 2026 brachten kleinere, leichtere Autos auf die Strecke, die nun von Hybridmotoren angetrieben werden, bei denen die Leistung nahezu im Verhältnis 50:50 zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor aufgeteilt ist. Vor allem diese Änderung an den Antriebseinheiten sorgte für Diskussionen, da sie zu mehr Lift-&-Coast-Phasen und sogenanntem Superclipping führte, um sicherzustellen, dass die Fahrer genug Batterieleistung für jede Runde haben. In Miami wurden nach Gesprächen mit der Formel 1, der FIA und verschiedenen Interessengruppen Anpassungen vorgenommen, und Wolff ist überzeugt, dass diese Änderungen am Sonntag positive Auswirkungen hatten. So scharf reagiert Wolff auf Regelkritiker “Wenn es auch nur eine einzige Person gibt, die sich heute über das Rennen beschwert, dann sollte sie sich ehrlich gesagt verstecken”, sagt der Mercedes-Teamchef nach dem Rennen in Miami. “Natürlich ist diese Strecke etwas einfacher, sie ist nicht so energieintensiv. Es gibt gute Rennen und es gibt schlechte Rennen, aber ich denke, das war großartige, großartige Werbung für die Formel 1.”
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Vor dem Rennen setzte die FIA Änderungen um, um einige Kritikpunkte an den neuen Regeln zu entschärfen; darunter Vorwürfe, dass die meisten Überholmanöver 2026 zu künstlich seien und die Fahrer nicht mehr dauerhaft am Limit fahren könnten. Antonellis “bestes Rennen”: Unfälle, Dreher und Strafen in Miami! Video wird geladen…
Zu den Anpassungen gehörte eine Erhöhung des Superclippings auf volle 350 Kilowatt, was das Geschwindigkeitsprofil der neuen Autos berechenbarer machen soll, sowie eine Reduzierung der Energierückgewinnung im Qualifying von acht auf sieben Megajoule. Das macht die Autos zwar langsamer, soll aber dafür sorgen, dass besonders im Qualifying stärker am Limit gefahren wird. Weitere Änderungen: Wolff tritt auf die Bremse Noch bevor die Änderungen im Rennen getestet wurden, wurde bekannt, dass die Formel 1 bereits darüber nachdenkt, die Motorenregeln im nächsten Jahr zugunsten eines 60:40-Verhältnisses zwischen Hybrid- und Elektroanteil anzupassen. Wolff hält es jedoch für deutlich zu früh, um über weitere Änderungen zu sprechen: “Wer jetzt schon über kurzfristige Änderungen am Motorenreglement spricht, sollte seine Art, die Formel 1 zu bewerten, hinterfragen”, ergänzt der Mercedes-Teamchef. “Ein spektakuläres Rennen. Kämpfe um die Führung, Kämpfe im Mittelfeld. Es ist großartig.” “Können wir das mittelfristig noch anpassen und optimieren? Absolut. Wir waren nie dagegen, die Show noch besser zu machen. Ich denke dabei an die SM-Modi (Straightline- oder Geradeaus-Modi; Anm. d. Red.). Ich glaube, wir brauchen deutlich mehr Topspeed durch diese SM-Modi. Da müssen wir mutig sein.”
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“Mittelfristig sind wir dafür offen. Ob wir noch etwas mehr Leistung aus dem Verbrennungsmotor herausholen können? Großartig. Gebt uns einfach genug Vorlaufzeit, damit wir das auch umsetzen können.”
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