Valtteri Bottas: Das Cadillac-Lenkrad funktioniert noch nicht richtig
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Cadillac gehörte beim Großen Preis von Miami tatsächlich zu den schnellsten Autos – allerdings nicht auf der Strecke, sondern in der Boxengasse: Valtteri Bottas wurde im Rennen mit 89,5 km/h statt der erlaubten 80 km/h geblitzt und musste deshalb eine Durchfahrtsstrafe antreten. LAT Images Valtteri Bottas war beim Großen Preis von Miami zu schnell in der Box
“Ich habe den Pitlimiter-Knopf gedrückt, aber anscheinend nicht fest genug”, hatte der Finne nach dem Rennen direkt eine Erklärung parat: “Wir haben bei einigen Knöpfen noch nicht das richtige Feedback, also ein weiterer Fehler, an dem wir noch arbeiten.” “Das ist ein bekanntes Problem, wir haben nur noch nicht die neuen Knöpfe. Hoffentlich klappt es beim nächsten Rennen. Ja, das passiert eben, wenn man mit einem neuen Team anfängt.” Am Ende landete Bottas mit zwei Runden Rückstand auf dem letzten Platz.
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Doch von Enttäuschung fehlte beim Cadillac-Piloten, der wegen der Missachtung von blauen Flaggen auch noch eine Verwarnung erhielt, jede Spur. “Nein, es gibt keine Frustration. Dafür habe ich mich entschieden. Ich wusste, dass es schwierig werden würde, aber ja, es war ein hartes Rennen.” Cadillac hat “Probleme mit der Qualität bestimmter Teile” Dabei herrschte am Samstag noch Zuversicht. “Nach dem Qualifying fühlte ich mich mit den frischen Reifen ganz gut, aber sobald der Reifen nachließ, war die Pace ziemlich schwach, auch im Vergleich zu Checo”, sagt Bottas mit Blick auf seinen Teamkollegen Sergio Perez, der auf dem 16. Platz ins Ziel kam. Miami: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Wir hatten keinen guten Eindruck, und wir haben immer noch etwas Probleme mit der Qualität bestimmter Teile”, räumt der 36-Jährige ein. “Es gibt viel zu untersuchen.” Dabei hatte Cadillac beim ersten Heimrennen des Jahres sogar einige Updates im Gepäck. “Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns verbessern”, sagt Bottas, vor allem mit Blick auf die generelle Pace, die in Miami “manchmal etwas besser” zu sein schien, und “manchmal eben nicht”. Nichtsdestotrotz hätten die Updates funktioniert, glaubt der Cadillac-Pilot. “Wie gesagt, wir bauen noch nicht alle Teile ins Auto ein, daher fehlt es noch etwas an Konstanz, aber insgesamt wird es besser”, zeigt sich der Finne für das kommende Rennen zuversichtlich. “Hoffentlich machen wir in Montreal einen weiteren Schritt nach vorn.” Was den Cadillac-Piloten zu dieser Annahme bringt? “Unsere Schwäche sind nach wie vor schnelle bis mittelschnelle Kurven, und Montreal ist nur langsam bis mittelschnell. Hoffentlich sind wir da etwas näher dran. Außerdem ist es eine kurze Runde, die Abstände werden geringer sein.” Zuverlässigkeit als eine der Stärken von Cadillac Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon bestätigt, dass sein Team zahlreiche Updates “im Bereich der Aerodynamik” mitgebracht hat und weitere Verbesserungen in der Pipeline sind. “Einige wenige Upgrades konzentrierten sich auf die Zuverlässigkeit, aber [am Samstag und Sonntag] sind jeweils beide Autos ins Ziel gekommen.” “Lektion gelernt”: Stefano Domenicali im Fadenkreuz der Fans Video wird geladen… Stefano Domenicali ist bei Hardcore-Fans der Formel 1 aktuell ein rotes Tuch.
“Wir haben bei anderen gesehen, wie schwierig das ist. Deshalb sind die Upgrades, die wir hier planen, deutlich leistungsorientierter und weniger auf Zuverlässigkeit ausgelegt”, verrät Lowdon. “Von den Leistungs-Upgrades betrifft der Schwerpunkt hauptsächlich die Aerodynamik.”
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“Es gibt also noch weitere Möglichkeiten zur Gewichtseinsparung, aber selbst diese sind primär darauf ausgelegt, das Gewicht am Auto strategisch einzusetzen. Man muss sich in der Formel 1 ständig weiterentwickeln, und da unterscheiden wir uns nicht von anderen Teams.” Wofür der Cadillac-Teamchef seinen Fahrern dankt Der Kritik von Bottas, dass die Qualität einiger Teile noch nicht passt, stimmt Lowdon zu. “Alles ist so neu, dass es sehr schwierig ist, alle Prozesse auf das gewünschte Niveau zu bringen”, sagt der Teamchef. “Wir sind noch nicht so weit, aber wir werden es schaffen.”
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“Ich möchte den Fahrern danken, denn sie haben die Reife, zu verstehen, dass sich die Art und Weise, wie wir bestimmte Dinge am Auto umgesetzt haben, ständig verbessern wird. Sie haben auch die Reife und die Erfahrung, zu wissen, dass sie wirklich davon profitieren können, alle im Team zu einem angemessenen Tempo zu motivieren.” “Wenn man zu viel Druck ausübt, ist das kontraproduktiv, und sowohl Valtteri als auch Checo geben genau das richtige Tempo”, lobt der Brite. “Die richtige Trittfrequenz zu finden, ist wirklich extrem wichtig. Ich bin zufrieden mit unserem aktuellen Stand.”
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“Ich hoffe, die Fans verstehen, dass dies die schwierigste Sportart der Welt ist”, meint Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon. “Man kann nicht einfach hierherkommen und alle anderen in Grund und Boden fahren. So funktioniert das einfach nicht.”
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