War Cadillac beim Madrid-Grand-Prix wirklich schneller als Williams?

War Cadillac beim Madrid-Grand-Prix wirklich schneller als Williams?

 

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Ein hochzufriedener Sergio Perez und ein frustrierter Valtteri Bottas sorgten nach dem Großen Preis von Spanien in Madrid für gemischte Gefühle bei Cadillac – doch der Rennsonntag lieferte durchaus Grund zur Hoffnung.  LAT Images Sergio Perez erkannte bei Cadillac in Madrid Fortschritte

Cadillac war in der Premierensaison des Teams bislang das Schlusslicht der Formel 1 und kämpfte zu Beginn vor allem mit Aston Martin, ehe dem Konkurrenten Fortschritte gelangen. Beim Grand Prix von Spanien war die Rennpace des US-Rennstalls jedoch ermutigend, auch wenn Punkte weiterhin außer Reichweite blieben. Perez lag auf dem 17. Platz, als ihn ein Wasserleck zur Aufgabe zwang. Dennoch zeigte sich der Mexikaner begeistert von seiner Leistung, räumte aber ein, dass diese auf dem neuen Madring “etwas streckenspezifisch” gewesen sei.
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“Ich hatte im Grunde über das gesamte Rennen hinweg die gleiche Pace wie Albon”, kommentierte Perez. “Ich lag bis zu unserem Problem immer innerhalb von ein bis zwei Sekunden hinter ihm. Für das Team war es also ein wirklich starkes Wochenende, was die Pace angeht. Wir haben alles gegeben und waren beim Bremsen am Limit. Aber wir sind bis an die absolute Grenze gegangen, und damit bin ich zufrieden.” Perez schob sich beim Start von Platz 18 an Yuki Tsunoda und Carlos Sainz vorbei auf Rang 16. Was ihn jedoch am meisten beeindruckte, war seine Pace im Vergleich zu Alexander Albon, den er wie ein Schatten verfolgte. Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026 Video wird geladen…  

“Das ist das Positivste an diesem Wochenende: Wir waren von der ersten Runde an bis zum Schluss an ihnen dran”, fügte der Mexikaner hinzu. “Ich glaube, im zweiten Stint waren wir sogar schneller als Albon. Ich bin wirklich sehr glücklich darüber. Wir müssen diesen Schwung jetzt einfach mitnehmen und sicherstellen, dass die Standfestigkeit passt. Als Team bin ich stolz darauf, dass wir alles an das Limit getrieben haben.” Die Daten bestätigen den Eindruck von Perez Albon und Perez waren auf der gleichen Strategie unterwegs, was den Vergleich erleichtert: Beide starteten auf der Medium-Mischung und wechselten während der virtuellen Safety-Car-Phase auf die harten Reifen. Im ersten Stint war Perez noch um 0,403 Sekunden pro Runde langsamer. Nach dem Wechsel auf die härtere Mischung war der Cadillac-Pilot jedoch um 0,351 Sekunden schneller – bis er aufgrund seines technischen Problems und blauer Flaggen Zeit verlor. Die Stichprobengröße ist zwar überschaubar – elf repräsentative Runden im ersten Stint, acht im zweiten -, doch die Daten zeigen ein klares und konstantes Bild. Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Teamkollege Bottas verbrachte seinen Nachmittag in Madrid hingegen am Ende des Feldes und war weit weniger begeistert – vor allem, weil die Zuverlässigkeit bei Cadillac weiterhin Sorgen bereitet. Das Team sah in der Saison 2026 bislang elf Mal nicht die Zielflagge. Das ist zwar weniger als bei Aston Martin (15), aber deutlich mehr als beim nächstplatzierten Team in dieser Statistik, Williams (sieben). Bottas bremst den Zweckoptimismus “Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen”, sagt Bottas. “Das Auto ist immer noch nicht robust genug, und wir müssen es noch viel schneller machen. Der Reifenverschleiß hat heute gezeigt, wie viel uns noch fehlt – das ist wirklich viel mehr als bei der Konkurrenz.”
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“Am Ende hat uns einfach extrem viel Pace gefehlt. Wir wussten, dass es ein schwieriges Rennen werden würde, aber es war vielleicht sogar noch härter als gedacht”, so der Finne. “Wir mussten außerdem das gesamte Rennen über die Bremstemperaturen unter Kontrolle halten, also gab es durchgehend ziemlich viel ‘Lift and Coast’. Aber wir sind ins Ziel gekommen, das ist das Positive.”
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Darauf angesprochen, dass Perez mit dem Duell gegen Albon auf Augenhöhe recht zufrieden war, relativierte Bottas: “Am Anfang können wir dranbleiben, das haben wir gesehen. Aber je länger das Rennen dauert, desto schlimmer wird der Verschleiß.” “Für das nächste Rennen bin ich allerdings hoffnungsvoller, dass wir dabei sein können. In Baku sind die einzigen Highspeed-Kurven ohnehin Vollgaspassagen, ansonsten ist es langsam bis mittelschnell.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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In Aserbaidschan will Cadillac daher seine bisherigen Bestleistungen – Startplatz 18 im Qualifying und Rang 14 am Sonntag – verbessern. Dort sollte der fehlende Abtrieb des MAC-26 nicht so sehr ins Gewicht fallen.

 
Formel1.de 

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