Warum die “Test-Weltmeister” selten Weltmeister werden
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Was sagt eigentlich die Bestzeit bei den ersten Formel-1-Wintertests über die folgende Rennsaison aus? Unsere Fotostrecke gibt Antworten auf diese Frage: Wir schildern für die zurückliegenden Jahre, wer bei den ersten Testfahrten schnell war und auf welcher WM-Position er am Ende der Formel-1-Saison landete. Getty Images Renault-Fahrer Nico Hülkenberg in der Formel-1-Saison 2019
So viel sei direkt verraten: Nicht immer wurde der “Test-Weltmeister” tatsächlich Weltmeister. Und nicht immer war der spätere Weltmeister schon bei den Testfahrten vorne. Ein Beispiel: 2019 markierte Renault-Werksfahrer Nico Hülkenberg bei den Testfahrten in Barcelona die Bestzeit, und zwar um über zwei Zehntelsekunden. Die anschließende Rennsaison aber verlief alles andere als nach Wunsch – weder für Renault, noch für Hülkenberg. Der Deutsche erzielte nur 37 Punkte und erhielt am Jahresende den Laufpass. Weltmeister wurde Lewis Hamilton im Mercedes. Die Schnellsten der ersten Testwoche: Wo sind sie am Saisonende gelandet?
Hamilton hat dergleichen übrigens auch schon erlebt: 2022 fuhr der Brite in der Barcelona-Testwoche allen davon. Unter dem damals neuen Technischen Reglement belegte Mercedes mit Hamilton und George Russell sogar die Plätze eins und zwei. So gut lief es danach nicht mehr: Russell erzielte den einzigen Grand-Prix-Sieg für Mercedes, Hamilton blieb erstmals überhaupt ohne Erfolg – und wurde WM-Sechster.
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Die Geschichte von Carlos Sainz in der Saison 2025 liest sich ähnlich: Von Ferrari kommend fuhr er bei den Bahrain-Wintertests gleich die Bestzeit, hauchdünn vor den beiden Fahrern seines ehemaligen Teams. Dann zeigte sich, was diese Bestzeit wert war: Sainz tat sich schwer mit der Umstellung auf Williams, erzielte mit zwei Podestplätzen im Herbst aber immerhin zwei Achtungserfolge. WM-Ergebnis: Platz neun. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Unsere Fotostrecke unternimmt eine kurzweilige Zeitreise durch die Formel-1-Historie und blickt zurück auf die Schicksale der Test-Weltmeister bis 2013.
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