“Warum ich?”: Isack Hadjar fühlt sich wie im Traum
| . | . | . |
Isack Hadjar hat im Vorfeld der Formel-1-Saison 2026 sein erstes Interview als offizieller Red-Bull-Pilot gegeben. Der Franzose wird beim Rennstall aus Milton Keynes an der Seite des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen ins Lenkrad greifen. circuitpics.de Isack Hadjar lässt tief in seine Gefühlswelt blicken
Im hauseigenen Podcast Talking Bull sprach der französisch-algerische Rennfahrer darüber, wie er von seiner Beförderung erfuhr und wie es sich anfühlt, neben Verstappen Platz zu nehmen. “Ich habe einfach meine Mutter angerufen”, verrät Hadjar auf die Frage, wem er zuerst Bescheid gesagt habe. Doch die große Überraschung blieb aus: “Sie sagte mir, dass sie den Anruf tatsächlich schon vor mir bekommen hatte. Sie wusste es bereits. Da sie meine Managerin ist, weiß sie mehr als ich.” Vom Kart in die Königsklasse: “Warum ich?” Auf die Frage, ob er die Nachricht schon wirklich realisiert habe, gibt der Youngster einen ehrlichen Einblick in seine Gefühlswelt: “Es gibt Momente, in denen ich realisiere, was passiert, und ich bin bereit für die Herausforderung. Aber manchmal denke ich auch: ‘Was zur Hölle mache ich hier?'” Zehn Dinge, auf die wir uns in der Formel-1-Saison 2026 freuen
Es sei ein weiter Weg von seinen Tagen im Kartsport gewesen. “Ich frage mich: ‘Warum ich? Wie wurde ich ausgewählt?'”, so Hadjar.
//jseAo3c(“Rect”);
Hadjar übernimmt das begehrte Cockpit bei Red Bull nach einer turbulenten Phase auf der zweiten Fahrerposition. Liam Lawson hatte zu Beginn des Jahres 2025 Sergio Perez ersetzt, wurde aber nach nur zwei Rennwochenenden bereits durch Yuki Tsunoda ausgetauscht. Obwohl der Druck auf dieser Position bekanntermaßen enorm ist, überwiegt bei Hadjar die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit dem Niederländer. “Das ist so cool”, schwärmt der 21-Jährige. “Ich habe erst 2019 mit dem Formelsport begonnen und darf nun Teamkollege des besten Fahrers im Feld sein. Das ist ein riesiges, riesiges Privileg.” Lernen vom Meister: Verstappens “Szenario von zehn Millionen” Der ehemalige Racing-Bulls-Pilot geht mit dem klaren Ziel in die Saison, von seinem erfahrenen Teamkollegen zu lernen. “Warum war er [2025] so nah dran, Weltmeister zu werden, ohne das beste Auto zu haben?”, fragt sich Hadjar und liefert die Antwort gleich mit: “Es gab Rennen mit sehr schwierigen Bedingungen, und er ist einfach immer zur Stelle. Auch seine Fähigkeit im Qualifying: Er liefert im Q3 immer ab und findet noch mehr Zeit.”
//jseAo3c(“Rect”);
Hadjar zeigt sich tief beeindruckt von der Effizienz Verstappens: “Wenn es eine einzige Chance gibt, ein Szenario von zehn Millionen, in dem er das Rennen gewinnen kann, dann gewinnt er es auch.” Treffen mit Alain Prost: Ein Traum für den Vater Neben der Aussicht, 2026 an der Seite eines seiner Helden zu fahren, hatte Hadjar im vergangenen Jahr in Abu Dhabi die Gelegenheit, Alain Prost zu treffen – eine Erfahrung, die er als “unwirklich” beschreibt. Neue Regeln, neue Autos, neue Teams: 10 Änderungen für die Formel 1 2026 Video wird geladen… Ein neues Motoren- und Aerodynamikreglement sollen das Racing unberechenbarer enger und spannender machen.
“Als Kind war ich eigentlich für Senna, aber je älter ich wurde, desto mehr schätzte ich das, was Prost geleistet hat”, erklärt der Neuzugang. “Wenn man sich seine Karriere ansieht, hat er in Bezug auf Statistiken und Teams die schönste Laufbahn gehabt. Er hat mit allen großen Teams gewonnen und hatte die härtesten Teamkollegen. Und ich liebe seinen Ansatz; er fährt mit Köpfchen.” Besonders emotional war das Zusammentreffen jedoch wegen Hadjars Vater, einem Physiker. “Er wollte Alain Prost schon immer treffen. Er war dabei, als ich ihm meinen Helm überreichte. Der eigentlich beste Moment war also, meinen Vater zu sehen, der Prost noch live fahren sah. Ich habe mich so für meinen Vater gefreut. Das war der Höhepunkt.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
Helmut Marko warnt: Dieser Hersteller könnte 2026 dominieren
DTM
AMG-Deal für Verstappen.com Racing: Was wird aus Vermeulen und Emil Frey?
Formel 1
Livestream aus den USA: Red Bull zeigt das neue Design
Motorrad
MotoGP 2026: Aprilia enthüllt RS-GP26 und formuliert klare Titelambitionen
Hadjar hat übrigens bereits den Spitznamen “Le Petit Prost” (Der kleine Prost) erhalten. Der Grund dafür ist jedoch kurioser Natur: Der Red-Bull-Pilot bestätigte, dass der Name daher rührt, dass er die gleiche Angewohnheit wie die Legende hat, an seinen Fingernägeln zu kauen.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





