Was Verstappen an der Formula 1 ändern würde: “Sofort den Motor umstellen!”

Was Verstappen an der Formula 1 ändern würde: “Sofort den Motor umstellen!”

 

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Wenn Max Verstappen eine Regeländerung an der Formel 1 vornehmen dürfte, dann liegt die Antwort für den viermaligen Weltmeister klar auf der Hand: “Sofort den Motor wieder auf einen V8 umstellen”, sagt er im Podcast P1 with Matt & Tommy ohne mit der Wimper zu zucken.  Sutton Images Max Verstappen hat eine klare Meinung zur Richtung der Formel 1

Der Red-Bull-Pilot verbindet damit allerdings nicht allein die Erinnerung an eine Ära, in der die Formel 1 von einem deutlich charakteristischeren Motorsound geprägt wurde. Für ihn würde ein solcher Schritt mehrere Probleme gleichzeitig angehen, die sich aus der Entwicklung der aktuellen Antriebskonzepte ergeben haben. “Es löst so viele Probleme”, sagt er. Vor allem bei der Fahrbarkeit sieht der Niederländer deutliche Vorteile. “Ein echter V8 ist in jedem einzelnen Szenario viel besser – also was die Fahrbarkeit angeht; er ist leichter und es macht viel mehr Spaß, damit Rennen zu fahren.”
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Gerade das Gewicht ist für Verstappen ein entscheidender Punkt. Die Formel-1-Autos sind über die vergangenen Jahre immer schwerer geworden, während die Hybridtechnik einen erheblichen Anteil an der Komplexität des Gesamtsystems ausmacht. Verstappens Wunsch wäre deshalb ein Konzept, das wieder stärker auf die mechanische und fahrerische Seite des Rennens setzt. Der Gedanke ist nicht völlig losgelöst von der aktuellen Entwicklung der Formel 1. Während bereits über mögliche Antriebskonzepte für die Zeit nach dem derzeitigen Reglement diskutiert wird, blickt Verstappen deutlich weiter zurück – zumindest bei der grundlegenden Idee. Sein persönliches Wunschauto müsste dabei nicht einmal zwingend einen V8 besitzen. “In meiner idealen Welt wäre es ein V8 oder V10”, sagt der Niederländer. Er räumt allerdings selbst ein, dass unter den heutigen Rahmenbedingungen ein V8 die realistischere Variante wäre. Entscheidend ist für Verstappen ohnehin weniger die genaue Zylinderzahl als das Gesamtpaket: ein leichteres Auto, ein einfacher fahrbarer Antrieb und eine elektrische Zusatzleistung, die nicht selbst zum Überholsystem wird. “Es würde viel mehr Spaß machen zu fahren”, sagt Verstappen. Eine elektrische Komponente ist für ihn aber auch in Ordnung: Er plädiert für ein Push-to-Pass-System, das in der IndyCar-Serie eingesetzt wird, bei dem die Fahrer für eine kurze selbstgewählte Zeit mehr Leistung zur Verfügung bekommen. Damit würde man auch keine anderen Hilfen wie DRS benötigen. Formel-1-Fails: Diese Regeländerungen waren ein Reinfall

Damit würde sich aus seiner Sicht auch die Dynamik eines Überholversuchs verändern. Der zusätzliche Schub soll nicht dafür sorgen, dass ein Fahrer seinen Gegner auf der Geraden einfach passiert. Vielmehr müsse der eigentliche Angriff weiterhin auf der Bremse erfolgen.
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“Das ist stark genug, um ein Überholmanöver einzuleiten, aber erst am Ende der Geraden muss man die Attacke auch wirklich setzen”, sagt Verstappen. Gerade beim 2026 abgeschafften DRS sieht er dagegen Situationen, in denen der Vorteil zu groß ausfällt. An manchen Stellen sei das System “viel zu mächtig” gewesen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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In der IndyCar-Serie besitzt jeder Fahrer für das komplette Rennen ein gewisses Zeitkontingent für Push-to-Pass. Dort kann das System nicht nur zum Überholen verwendet werden, sondern auch, um Angriffe abzuwehren, da der Einsatz nicht darauf beschränkt ist, dass man eine Sekunde hinter dem Vordermann liegt.

 
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