Weltmeister “frustriert”: McLaren aktuell nicht siegfähig in der Formel 1
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“Ich bin einfach enttäuscht.” Mit diesem simplen Satz fasst Lando Norris seinen Formel-1-Sonntag in China eigentlich perfekt zusammen. Nachdem der Weltmeister im Sprint am Samstag Vierter geworden war, konnte er das Hauptrennen am Sonntag mit einem Problem an seinem McLaren gar nicht erst aufnehmen. LAT Images Lando Norris konnte am Sonntag nicht am Rennen in China teilnehmen
Weil auch Teamkollege Oscar Piastri mit einem Defekt im Bereich der Mercedes-Powerunit nicht an den Start gehen konnte, sei das ganze Team natürlich “frustriert”, so Norris. Nach den ersten beiden Rennwochenenden der Saison 2026 liegt McLaren in der WM bereits 80 Punkte hinter Spitzenreiter Mercedes. “Es war dennoch ein Wochenende, an dem wir viel gelernt haben”, betont Norris und erklärt: “Schon seit dem letzten Wochenende haben wir einiges gelernt. Ich denke, es war auch ein Wochenende, an dem uns klar geworden ist, dass wir noch mehr über den Antrieb verstehen und einige Änderungen vornehmen müssen.”
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Denn selbst wenn Norris und Piastri das Rennen am Sonntag hätten fahren können, wäre das Podium vermutlich nicht in Reichweite gewesen. Nachdem man bereits in Melbourne nur dritte Kraft hinter Mercedes und Ferrari gewesen war, bestätigte sich dieses Bild am Samstag im Sprint in Shanghai. Warum Norris noch an die Wende glaubt Laut Norris ist man sich bei McLaren daher “bewusst, dass das Auto derzeit noch nicht das Niveau erreicht hat, das nötig ist, um um einen Podiumsplatz oder gar einen Sieg mitzukämpfen. Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.” “Ungeachtet der Probleme, die wir [am Sonntag] hatten, weiß das Team, wo wir stehen, und sieht die Lage sehr realistisch”, betont Norris. Gleichzeitig stellt der Weltmeister aber auch klar, dass er “absolut” noch Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf habe. Ferrari vs. Mercedes: Enger Kampf oder nur eine Illusion? Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Großen Preis von China wirft Datenexperte Kevin Hermann einen genauen Blick auf die Zahlen hinter dem Rennen.
“Es ist ja nicht so, als wären wir mit der Situation, etwas im Rückstand zu sein und aufholen zu müssen, nicht vertraut”, erinnert er in Anspielung auf die Saison 2023. Damals erlebte McLaren einen katastrophalen Saisonstart und holte an den ersten beiden Rennwochenenden keinen einzigen Zähler. Später im Jahr stand man mit dem MCL60 allerdings regelmäßig auf dem Podium und in der folgenden Saison 2024 wurde man sogar Weltmeister. Gelingt 2026 eine ganz ähnliche Wende? “Jedes Jahr ist anders, daher gibt es keine Garantie”, weiß Norris. Pause nach Japan ein Vorteil für McLaren? “Aber ich habe große Hoffnung und großes Vertrauen ins Team, dass wir die Situation noch zum Positiven wenden können. Die Saison ist noch sehr lang”, erinnert er und betont: “So ist das Leben. Wir sind, wo wir sind.” Nun müsse man eben daran arbeiten, wieder nach vorne zu kommen.
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“Auch wenn es nicht gerade der Start ins Jahr ist, den wir uns gewünscht haben, habe ich großes Vertrauen in das Team, dass wir uns noch verbessern können, dass wir irgendwann in diesem Jahr um Podiumsplätze kämpfen können und vielleicht später in der Saison sogar um Siege”, so Norris. Shanghai: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Natürlich steht uns nach Japan eine kleine Pause bevor, was für uns wahrscheinlich gut ist, um ein paar Dinge zu klären, und es gibt uns etwas mehr Zeit, vielleicht ein paar Dinge weiterzuentwickeln, um zu sehen, ob wir sie früher ans Auto bringen können”, betont der Weltmeister. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Die Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien konnte McLaren bei der Aufholjagd auf Mercedes und Ferrari also womöglich in die Karten spielen. Zumindest sind es zwei Rennen weniger, bei denen man in der Weltmeisterschaft noch weiter zurückfallen könnte.
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