Weltmeister nur durch Glück? “Müssen sich die anderen an der Nase nehmen!”

Weltmeister nur durch Glück? “Müssen sich die anderen an der Nase nehmen!”

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


2025, unter alten Formel-1-Regeln, war George Russell noch die klare Nummer 1 bei Mercedes. 2026, mit einem Jahr mehr Erfahrung auf dem Buckel und völlig veränderten technischen Regeln, fährt Kimi Antonelli hingegen in einer eigenen Liga. Und es gibt nicht wenige, die die Meinung vertreten, dass seinen WM-Titel auch das neue Reglement begünstigt hat.  Sutton Images Die neuen Regeln hat Kimi Antonelli in der Saison 2026 am besten gemeistert

Doch während Fans anderer Fahrer diese Argumentation in Online-Diskussionen gelegentlich einsetzen, um Antonellis Triumph zu relativieren (sinngemäß: “Hätte die Formel 1 noch richtige Powerunits mit Verbrennern, dann wäre er nicht Weltmeister geworden”), findet etwa ORF-Experte Alexander Wurz, dass der WM-Titel des 20-jährigen Italieners sportlich genauso viel wert ist wie jede andere Formel-1-WM auch. Wurz: Darf Antonelli “nicht ankreiden”, dass er neue Regeln meistert “Unterm Strich ist es wurscht”, sagt Wurz. “Es ist eine Weltmeisterschaft. Da treten alle mit der größten Hoffnung und mit dem allergrößten Ehrgeiz an, und wenn es jetzt mal einem von ihnen besser entgegenkommt, dann ist es halt so. Da müssen sich die anderen an der Nase nehmen, die mit dem neuen Reglement nicht zurechtkommen. Das darf man ihm nicht ankreiden.” Video wird geladen…  

Wurz wertet es ganz im Gegenteil als “Qualität”, dass es Antonelli gelungen ist, die nicht unumstrittene Autogeneration 2026 zu verstehen und besser für sich zu nutzen als andere: “Selbst wenn er wirklich derjenige sein sollte, der am meisten Glück hatte, weil es zu seinem Fahrstil passt – es ist völlig egal, denn du musst es umsetzen. Du fährst da gegen richtige Kapazunder, und er hat nichts falsch gemacht. Dementsprechend ist er für mich zu 100 Prozent verdient Weltmeister. Eindeutig.” McNish: Antonellis Vorteil ist die Unerfahrenheit Ganz ähnlich sieht es Audi-Rennleiter Allan McNish: “Kimi hat dieses Jahr dominiert. Er hat das Auto verstanden, hat verstanden, wie man es fahren muss. Er ist ein verdienter Weltmeister. Er gehört einer neuen Generation an, und er hat’s einfach erledigt, ohne lang zu fackeln. Nicht gegen irgendwen, sondern er hat einen starken Teamkollegen. George ist nicht langsam, und sehr fähig. Aber Kimi hatte gegen George eine wirklich gute Saison.”
//jseAo3c(“Rect”);
“Er hatte auch seine Situationen mit Pech. Vielleicht nicht so viele wie George, aber er hatte sie auch. In Barcelona zum Beispiel. Er hat sich einfach abgeputzt und ist aufgestanden. Ich denke, das ist kein Glück, sondern das hat auch was mit Können zu tun. Und er reitet jetzt auf einer Welle, denn er ist noch so jung, dass er vielleicht gar nicht immer verstanden hat, wie kostspielig so ein Ausfall sein kann.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
“Dann wäre Bulega zu KTM gegangen”: Manager spricht über MotoGP-Deal
Motorrad
Ausgedünntes MotoGP-Feld in Katar: Wer fehlt und wer zurückkehrt
Formel 1
“Er spricht Italienisch”: Verstappen scherzt über Unterschied zu Antonelli
Formel 1
Weltmeister nur durch Glück? “Müssen sich die anderen an der Nase nehmen!”
Das unterscheidet Antonelli laut McNish von älteren Semestern im Fahrerfeld, die schon mehrere Titelkämpfe hinter sich haben: “Fragt Fernando. Er war schon so oft ganz nah dran, aber er hat trotzdem erst zwei Weltmeisterschaften gewonnen. Da reitet Kimi einfach auf einer Welle der Unerfahrenheit. Aber wie viel Erfahrung er da dieses Jahr angesammelt hat, ist wirklich gut.”

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir