Wenig Rennen, viel gewechselt: Die Top-10-Wandervögel der Formula 1-Neuzeit
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In der modernen Formel 1 gilt Kontinuität als das höchste Gut. Fahrer wie Lewis Hamilton oder Max Verstappen prägen über Jahre, teils über ein Jahrzehnt, eine Ära mit nur einem einzigen Team. Doch hinter dem Glanz der Langzeit-Ehen verbirgt sich eine ganz andere Spezies von Rennfahrern: die Nomaden. Sutton Images (Getty Images) Heinz-Harald Frentzen fuhr auch ein paar Rennen für Prost
Piloten, deren Karriere sich wie eine endlose Reise durch das Fahrerlager liest und deren Postadresse sich fast so schnell änderte wie ihre Reifensätze. Aber wer hielt es am kürzesten an einem Ort aus? Wir haben eine statistische Analyse gewagt und die Fahrer ermittelt, die im Verhältnis zu ihren absolvierten Grand-Prix-Starts am häufigsten das Team gewechselt haben.
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Das Ergebnis ist eine Liste der “Effizienz-Hopper”, bei der man sich unwillkürlich fragt: Hatten diese Profis ihren Koffer überhaupt jemals ausgepackt? Natürlich muss man irgendwo eine Grenze ziehen, sonst gewinnt am Ende Jack Aitken, der im Durchschnitt nur ein Rennen pro Team fuhr – er fuhr ja in Sachir 2020 auch überhaupt nur ein einziges Rennen in seiner Karriere. Für unsere Fotostrecke haben wir daher die Vorgabe gemacht, dass ein Fahrer mindestens dreimal gewechselt sein muss, damit er auch wirklich als Wandervogel zählen kann. Außerdem lautete die Vorgabe, dass er mindestens einen Start in diesem Jahrtausend gemacht haben muss – denn bekanntlich verwässert sich die Statistik der Formel 1 je weiter man zurückgeht. F1-Wandervögel: Die Top 10 der extremsten Job-Hopper der Neuzeit
Das hat auch unsere Nummer 1 hier auf diese Liste gebracht, denn der Fahrer fuhr in den 2000er-Jahren nur zwei Grands Prix mit – alle anderen davor. Hätten wir die Grenze etwas weiter unten angesetzt, nämlich bei zwei Wechseln, hätte übrigens Sakon Yamamoto gewonnen, der in 21 Starts für drei Teams fuhr: Super Aguri, Spyker und HRT. Damit kommt der Japaner auf nur sieben Rennen pro Team – und genau so viele fuhr er als Ersatzmann auch für jeden der drei Rennställe. Aber: Für einen Wandervogel braucht es für uns mehr als nur drei Teams.
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Dabei ist die Anzahl der Teams übrigens gar nicht entscheidend gewesen und hätte auch nur zur Verwirrung geführt, wie sich allein am Beispiel des zehntplatzierten Heikki Kovalainen zeigt: Renault, McLaren und Lotus sind klar. Und dann? Caterham war offiziell ein anderes Team als Lotus, doch eine neue Wohnung musste sich der Finne nicht suchen. Und zählt dann sein Einsatz für Lotus – also das andere Lotus, nämlich Lotus Renault – 2013 als neues Team oder doch noch zu Renault? Deswegen haben wir es uns einfach gemacht: Hat ein Fahrer die Adresse gewechselt, zählt es als neues Team, auch wenn er vorher schon einmal dort war.
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Wer noch öfter gewechselt hat als Kovalainen, das erfahrt ihr in der Fotostrecke.
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