“Wie ein Känguru”: Verstappen hadert mit verpasster Pole in Austin
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Max Verstappen hat die Poleposition beim Formel-1-Qualifying in Austin um 0,179 Sekunden verpasst. Obwohl der Red-Bull-Pilot den Großen Preis der USA am Sonntag von Platz zwei in Angriff nimmt, überwog bei ihm zunächst die Enttäuschung. Vor allem in Q3 bekam er nicht das Gefühl für sein Auto, das er zuvor im Qualifying noch gehabt hatte. LAT Images Max Verstappen ist mit Startplatz zwei in Austin nicht zufrieden
“Q1 und Q2 fühlten sich wirklich gut an”, erklärt Verstappen nach dem Qualifying. “Ich bin meine schnellste Runde in Q2 sogar auf einem gebrauchten Reifensatz gefahren. Deshalb hatte ich für Q3 große Hoffnungen.” Doch als es um die Poleposition ging, lief es für den Niederländer nicht wie erhofft. “Leider fühlte es sich dann einfach schlecht an. Ich hatte nicht wirklich den Grip, den ich wollte, und konnte mich im letzten Sektor nicht so auf die Hinterachse verlassen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das hat mich einfach zu viel Zeit gekostet.”
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Dass es am Ende dennoch für den zweiten Startplatz reichte, ändert wenig an seiner Einschätzung. “Wenn man auf die Zeitenliste schaut und sieht, dass man von Platz zwei startet, ist das natürlich schön und ein gutes Ergebnis. Aber ich hatte mir mehr erhofft, und das war es einfach nicht.” Verstappen findet in Q3 nicht den nötigen Grip Besonders rätselhaft war für Verstappen der Unterschied zwischen den Qualifying-Abschnitten. In Q2 hatte er sich sogar auf gebrauchten Reifen wohlgefühlt. Mit einem frischen Satz sollte anschließend eigentlich noch mehr möglich sein. Stattdessen konnte er das Potenzial des Autos nicht abrufen. “Der Wind nahm definitiv zu, aber selbst das ist keine Entschuldigung dafür, warum sich Q3 für mich im ersten Versuch so angefühlt hat”, stellt Verstappen klar. “Der zweite Versuch wurde sicher vom Wind beeinflusst, aber es fühlte sich einfach nicht mehr gleich an.” Video wird geladen…
Der Red-Bull-Pilot kann sich unmittelbar nach dem Qualifying noch nicht erklären, warum das Auto plötzlich weniger Vertrauen vermittelte. Gerade weil die vorherige Session so gut gelaufen war, kam der Einbruch für ihn unerwartet. “Q2 fühlte sich großartig an. Dann denkt man: Okay, jetzt kommt ein neuer Satz drauf, jetzt können wir richtig attackieren. Aber das Auto erwachte einfach nicht zum Leben. So hat es sich für mich angefühlt. Das kann passieren.” Wind und Bodenwellen machen die letzte Runde schwierig Auch die Bedingungen auf dem Circuit of The Americas spielten eine Rolle. Der Wind war in Q3 böig und wechselhaft. Verstappen erklärt, dass er auf seiner letzten Runde an mehreren Stellen mit Gegenwind beziehungsweise Rückenwind zu kämpfen hatte. Dadurch wurde es schwieriger, das Auto sauber durch die Kurven zu bringen.
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In der anschließenden Pressekonferenz beschrieb er, wie schnell ein kleiner Fehler unter diesen Umständen die gesamte Runde zunichtemachen kann. “Du versuchst, ein bisschen mehr zu pushen, triffst eine Bodenwelle falsch, und das Auto ist wie ein Känguru. Dann hast du einen massiven Rutscher und weißt, dass die Runde gelaufen ist.” Schon zuvor hatte Verstappen auf den starken Rückenwind in bestimmten Streckenabschnitten hingewiesen. Er habe versucht, mehr herauszuholen, doch die Kombination aus Wind und Bodenwellen machte es schwierig, die Runde wie geplant zu Ende zu fahren. Red Bull hofft auf Longrun-Stärke im Rennen Trotz der Enttäuschung über die verpasste Poleposition geht Verstappen mit einer aussichtsreichen Ausgangslage in den Grand Prix. Er startet direkt neben Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, der sich die erste Position sicherte. Für Red Bull wird entscheidend sein, ob sich das gute Gefühl aus den längeren Stints auch im Rennen bestätigt.
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“Ich denke, gestern gab es immer noch etwas Verbesserungspotenzial – beim Verständnis der Reifen und wahrscheinlich auch allgemein”, sagt Verstappen mit Blick auf die Longrun-Arbeit. “Aber ich denke, zuletzt waren wir mit unserer Pace auf den Longruns zufriedener, und ich hoffe, dass es morgen genauso sein wird.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Der Niederländer weiß, dass der zweite Startplatz in Austin eine gute Ausgangsbasis ist. “Wenn man im Qualifying kein besonders gutes Gefühl hat und trotzdem auf Platz zwei landet, dann nehme ich das natürlich”, fasst Verstappen zusammen. “Aber deshalb muss man nicht lächeln und überglücklich sein.”
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