Williams peilt Formel-1-Titel an: Teamchef Vowles nennt den Zeitplan
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Williams-Teamchef James Vowles hat einen langfristigen Fahrplan für die Rückkehr des Traditionsteams an die Spitze der Formel 1 skizziert. Demnach soll der Rennstall aus Grove bis zum Jahr 2030 wieder auf einem Niveau arbeiten, das den Kampf um Weltmeisterschaften ermöglicht. LAT Images Williams soll bis 2030 in der Formel 1 wieder ein Titelanwärter sein
“Wir sind noch nicht auf Weltmeisterschaftsniveau. Vor uns liegt ein Weg, der ungefähr bis 2030 reicht, um dieses Ziel zu erreichen”, erklärte Vowles im Teamformat The Vowles Verdict. Dennoch erkennt der Brite bereits erste Fortschritte. Nach Einschätzung von Vowles nutzt Williams seine Ressourcen heute deutlich effizienter als noch vor einigen Jahren. Zwar sei nicht alles während der Winterpause optimal verlaufen, doch das Team habe schnell auf Probleme reagiert und sich sich innerhalb weniger Rennen wieder in die Position gebracht, um Punkte zu kämpfen Vowles baut das Traditionsteam grundlegend um “Innerhalb von drei oder vier Rennen waren wir wieder dabei”, sagte Vowles. “Und ich freue mich darüber, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung dazu führen sollte, dass wir uns bis zum Ende der Saison in einer deutlich stärkeren Position befinden.”
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Seit seinem Amtsantritt hat Vowles einen umfassenden Umbau des Teams angestoßen. Dabei werden nach seinen Angaben nahezu alle Bereiche des Unternehmens neu strukturiert. Trotz finanzieller und organisatorischer Herausforderungen zeigt sich der Brite überzeugt, dass die eingeleiteten Veränderungen langfristig zu einem konkurrenzfähigen Gesamtpaket führen werden. Die Williams-Story
“Wir haben Williams von oben bis unten durchleuchtet und praktisch alles verändert”, so der Teamchef. “Es gibt nur sehr wenig, das wir unangetastet gelassen haben. Aber wir müssen solide Grundlagen und in vielen Bereichen verlässliche Arbeitsweisen schaffen.” Moderne Werkzeuge und Systeme als Erfolgsrezept Ein zentrales Problem der Vergangenheit sei laut Vowles gewesen, dass es an einheitlichen Systemen, Strukturen und Prozessen gefehlt habe. Dadurch sei es schwierig gewesen, Arbeitsabläufe konstant zu reproduzieren und Schwachstellen gezielt zu identifizieren. Formel-1-Quiz
Wie viele Punkte holte das Team Williams im Schnitt je Rennen in der Formel 1?
11,98 5,72 5,73 4,04 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Wir verfügten nicht über Systeme, Strukturen oder Prozesse, die es uns ermöglichen, jedes Mal exakt die gleiche Arbeit auf die gleiche Weise zu erledigen”, sagte er. “Das führt dazu, dass man ständig damit beschäftigt ist, Probleme zu lösen, anstatt sich nachhaltig zu verbessern.” Deshalb liege der Fokus derzeit auf der Einführung einheitlicher Prozesse in Bereichen wie Ingenieurswesen, Simulation, Aerodynamik, Windkanalbetrieb, Fertigung, Betrieb, Forschung und Entwicklung sowie an der Rennstrecke. Erst durch diese Konsistenz lasse sich erkennen, wo Qualitätsmängel bestehen und welche Fehler regelmäßig auftreten.
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Darüber hinaus setzt Williams verstärkt auf moderne Werkzeuge und Systeme, um die Arbeit der Mitarbeiter zu unterstützen. Laut Vowles verfügt das Team bereits über zahlreiche hochqualifizierte Fachkräfte, die in der Vergangenheit erfolgreiche Rennwagen entwickelt haben. Neue Technologien sollen nun zusätzliche Möglichkeiten eröffnen und die Effizienz weiter steigern.
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